Dienstag, 3. März 2015

~ WellenTraumReise ~

Wie wichtig ist es eigentlich zusammen Träumen zu können,
die Träume eines Menschen zu verstehen?
Immer wieder höre ich von Menschen, was sie sich wünschen
in einer Beziehung, wovon sie glauben, dass es wichtíg ist, um eine
Beziehung zu leben.
Häufig geht es um gemeinsame Interessen,
um das Bewältigen von Höhen und Tiefen.
Um Liebe, um Vertrauen, um das große "Kribbeln",
um die einzige wahre Liebe, die ein Mensch symbolisieren soll,
um ganz alltägliche Dinge, wie zum Beispiel, dass es manchen Menschen
unglaublich wichtig ist, zu planen, wer wann den Geschirrspüler bedient und
genau buchzuführen, wer es wann vergessen hat.
Vielleicht klingt das merkwürdig, aber daran zerbrechen Ehen.
Nun leuchtet uns allen sicher ein, dass es wichtig ist gemeinsame Ziele
zu haben, zumindest erleichtert es einiges, wenn Menschen sich verbinden,
deren persönliche Ziele mit einem gemeinsamen Ziel übereinstimmen.
Gilt das auch für Träume?
Mich bewegt ein Lied von Curse, genauer gesagt bewegt mich das gesamte UNS Album,
ich schrieb bereits an anderer Stelle davon.
"Du träumst wie ich" berührt mich tief und stellte mir viele Fragen zu zwischenmenschlichen
Beziehungen im Allgemeinen und Liebesbeziehungen im Besonderen.

"Du läufst, du liebst genau wie ich
Du träumst, du lebst genau wie ich
Wir sind auf der selben Reise
Und haben uns einfach nur verirrt
Und egal, was noch passiert, du träumst wie ich

Ich glaub', wir haben uns gefunden, zwei glorreiche Halunken
Voneinander sturzbetrunken, Nüchternheit "Leb wohl" gewunken
Vom Leben so berauscht, der Kopf setzt völlig aus
Das Herz, die Lust, der Bauch, alles volle Kraft voraus
Jedes Risiko gekauft, jeden großen Schwur geglaubt
Die Gefahren ignoriert, haben einander komplettiert
Und ich war nie so sicher, lass uns zusammen rennen
Egal wohin, lass uns zusammen springen

Du läufst, du liebst genau wie ich
Du träumst, du lebst genau wie ich
Wir sind auf der selben Reise
Und haben uns einfach nur verirrt
Und egal, was noch passiert, du träumst wie ich

Es war um uns geschehen, und jetzt ist es uns passiert
Das Herz, der Bauch, die Seelen, miteinander kollidiert
Meine Königin von allen trägt die Krone voller Dornen
Du sagst, wir haben uns verloren - Kali, Göttin des Zorns
Und ich kann dich sehen, wie du in Flammen stehst
Du warst nie so schön wie jetzt, wo du sagst, du gehst
Und ich war nie so sicher, lass uns zusammen brennen
Lass uns neu beginnen und zusammen enden

Du läufst, du liebst genau wie ich
Du träumst, du lebst genau wie ich
Wir sind auf der selben Reise
Und haben uns einfach nur verirrt
Und egal, was noch passiert, du träumst wie ich

Du läufst, du liebst genau wie ich
Du träumst, du lebst genau wie ich
Wir sind auf der selben Reise
Und haben uns einfach nur verirrt
Und egal, was noch passiert, du träumst wie ich
Du träumst wie ich
Du träumst wie ich
Du träumst wie ich"


~ Curse ~

Vor einiger Zeit schrieb ich einmal davon, wie wichtig und kostbar es
ist, die Liebe eines Menschen zu verstehen, sie spüren zu können, so wie sie gemeint ist.
Es gibt Menschen, die uns lieben, deren Liebe wir aber nicht verstehen können.
So ähnlich verhält es sich vielleicht auch mit Träumen,
wenn ich die Träume eines Menschen zwar wahrnehmen, aber nicht verstehen,
erspüren kann, dann kann ich nicht mit ihm träumen.
Selbst wenn es scheinbar die gleichen Träume sind, die Menschen träumen,
übermittelt von Worten, die scheinbar das gleiche sagen,
findet träumen auf einer anderen Ebene statt.
Die Reise von der Curse in dem Song erzählt, vielleicht macht die den Unterschied,
das gemeinsame "brennen" für etwas.
Sowohl in einer Liebesbeziehung, als auch in einer Freundschaft oder in einem
gemeinsamen Projekt.
Möglicherweise geht es in diesem Fall mehr um eine traumreiche ReiseBEGLEITUNG,
und weniger um ein gemeinsames TRAUMziel?

Was meint IHR?

 Einen reiselustigen Dienstag wünsche ich Euch!

HERZlich ~ Daniela









Sonntag, 1. März 2015

~ WELLEN TANZen einfach weiter ~


Ich denke nun schon seit einiger Zeit darüber nach, meinen Blog umzubenennen
mich von meinen tanzenden Wellen zu trennen.
Welch` ein Quatsch, so schoss es mir heute in den Kopf und auch ins Gefühl.
Der Tanz der Wellen, wird seine Faszination für mich nie verlieren.
Sie stehen für so viel und sie stehen für mich und meine Welt.
Wellen versinnbildlichen für mich Bewegung,
Kraft, Wechsel.
Sie stehen für Liebe, für Freude und Leidenschaft,
für Enthusiasmus, für LEBEN.
Wann immer mich etwas erreicht, das mich berührt.
Löst es eine Welle in mir aus.
Menschen, Musik, Worte, Bilder, die Natur.
Ich habe von jeher eine Affinität zum Ozean, zur Bewegung des Meeres,
dass es mich immer wieder anzieht.
Schon als Kleinkind, liebte ich das Meer,
und noch heute findet man mich nicht in der Sonne liegend,
sondern mit den Wellen tanzend.
Ich liebe es diese Kraft hautnah zu spüren,
mittendrin zu sein.
In die Wellen einzutauchen, ob im Wasser,
oder in den Ozean des Lebens, in Menschenwelten,
in Musik und Kunst, in Lyrik und Poesie.
Es gibt so viel zu lernen auf diesem Planeten,
so viel zu spüren, zu entdecken, zu erfahren, zu tun,
dass es mich immer wieder in diesen Ozean zieht.
Kurzum, ich bleibe den tanzenden Wellen treu,
oder sie mir, wie auch immer man es betrachten oder verstehen will.
So lange die Wellen tanzen, in mir, mit mir, aus mir heraus, bin ich lebendig.
Meine Wellen sind eine LEBENSLIEBE!
Mögen sie tanzen zwischen WELTEN,
zwischen MENSCHEN,
zwischen GEFÜHLEN & GEDANKEN,
zwischen den vermeintlichen GEGENSÄTZEN.

Einen WELLENREICHen Sonntag wünsche ich EUCH!

HERZlich ~ Daniela

Foto: Ben Bertram Sylt - Autor


Samstag, 28. Februar 2015

~ Sei wer Du werden willst! ~

Eine  Essenz der vergangenen Woche,
oder die Differenzierung zwischen ich würde gerne sein und ich bin.
Manchmal, ist es gar nicht so leicht zu unterscheiden.
Sind wir doch häufig auf unsere eigenen Beobachtungen,
die Worte und Handlungen anderer Menschen angewiesen,
die sich mit der Zeit zu einem mehr oder weniger klaren Bild zusammenfügen.
"Ich würde gerne sein" ist prinzipiell ein guter Antrieb um zu werden.
Um zu werden, kann ich einfach sein.
Mal angenommen, ich habe mir vorgenommen vertrauensvoller zu werden.
Dann werde ich das nicht dadurch, dass ich mir immer wieder vornehme,
bald mal mir selbst und anderen zu vertrauen, sondern dadurch es zu tun.
Wenn ich mir vornehme ein lebensfroher Mensch zu werden,
macht es Sinn mich am Leben zu erfreuen und nicht darauf zu warten,
dass sich dieser Zustand irgendwann von allein einstellt.
Wenn ich mir Offenheit und Ehrlichkeit wünsche, tue ich gut daran
offen und ehrlich zu sein.
Klingt zu einfach, meint ihr?
Es ist so einfach, nichts ist leichter als das, wenn wir uns KLAR
dazu entschieden haben es zu SEIN!
Bis es allerdings dazu kommt, können Jahre und Jahrzehnte vergehen,
so scheint mir und bis dahin, sind alle Worte, nichts
als wohlklingende Absichtserklärungen, leere Hülsen, ohne Inhalt.
Die Entscheidung trifft ein jeder Mensch spätestens in Grenzsituationen,
in den Augenblicken, in denen es wirklich darauf ankommt.
Wenn ich zum Beispiel einem Menschen sagen würde, ich werde Dir gegenüber
loyal sein, ist es eine Absichtserklärung, die spätestens in dem Augenblick
erlischt, in dem Loyalität erfordert ist und dann ist man es einfach,
oder man ist es nicht. Wenn man´s war, ist man loyal geworden, wenn nicht,
hat man sich selbst belogen und kann damit weitermachen wie man lustig ist,
in allen möglichen Lebensbereichen.
Ändern, entwickeln oder lernen wird man so allerdings nicht einen winzigen
Deut.
In dem Augenblick, in dem ich mich WIRKLICH entscheide mein Leben
zu ändern, habe ich es bereits getan, wenn ich anders handle.
Alles andere sind Lippenbekenntnisse und Absichsterklärungen,
man könnte auch sagen Weichspüler, um die Wahrheit vor sich selbst und anderen
zu verbergen, während man in der Entscheidungslosigkeit verharrt.
Jeder von uns hat die Möglichkeit zu lernen, zu werden, zu sein,
aber manchmal scheint mir, die wenigsten Menschen treffen bewusst
die Entscheidung es einfach zu machen.

So bin ich auch nach dieser Woche ein erhebliches Stück klarer
in meiner Entscheidungs - und Urteilskraft!

Danke den Menschen, die es einfach tun und mir damit immer wieder Mut
machen zu sein wer ich bin und zu werden, wer ich sein will! ♥

Einen Samstag mit viel LIEBE & FREUDE wünsche ich
Euch und mit einem klaren Blick für die wirklich wichtigen Augenblicke & Menschen!

HERZlich ~ Daniela







Donnerstag, 26. Februar 2015

~ WellenWEGE mit Alexandra David - Neel ~

Ruhe kehrt ein nach den bewegten Tagen und ich genieße sie sehr.
Es scheint als hätte die neuerliche Sturmflut, die eigentlich mehr einem Sprung
gleicht mich an einen völlig neuen Ort  gespült.
Geklärt und dankbar für die Menschen, die mich an diesen Ort begleiten.
In den letzten Wochen fühlte ich mich beinah getrieben
und konnte nicht einmal genau erkennen wohin oder wozu.
Jetzt weiss ich es, einen weiteren Schritt näher zu mir selbst.
Nun tauche ich ersteinmal ein in die seelige Ruhe und
gönne mir einige Tage Entspannung,
bevor es mit neuer Energie weitergeht.
Ich lese gerade: "Mein Weg durch Himmel und Hölle" von Alexandra David - Neel
und möchte gerne einen Teil der Einführung, verfasst von Thomas Wartmann, mit
Euch teilen:

Kum-Bum, 15. März 1920

"Meine Reise ist fest beschlossen! Ob mit ein klein wenig Komfort und genügend Nahrung
oder zu Fuß als Bettlerin, ich werde es versuchen ... Wenn schon sterben, dann ziehe ich die Straße vor, irgendwo in der Steppe, mit einem schönen Himmel über meinem Kopf und der letzten Befriedigung, zumindest gewagt zu haben, was ich mir wünsche, statt in einem Zimmer von
dem Bedauern getötet zu werden, nicht genug Mut gehabt zu haben."
Die Frau, die so leidenschaftlich und auch ein bißchen theatralisch an ihren Mann im fernen
Europa schreibt, wird noch lange nicht sterben. Mit 51 Jahren hat Alexandra David - Neel gerade die
Hälfte ihres aufregenden Lebens hinter sich. Das weiss sie freilich nicht, als sie am Ende des selben Briefes orakelt: "Ich könnte 100 Jahre alt werden und würde mich nie langweilen, wenn ich nur mein Hirn in guter Verfassung erhalte."
Sie wird es schaffen. Noch an ihrem hundrtsten Geburtstag wird ihr brillantes Hirn sich mit vier verschiedenen Buchprojekten beschäftigen und über ein hundertjähriges Leben reflektieren,
das für Alexandra David - Neel "ein einziger langer Traum vom Reisen war"
Vom Korbstuhl im ersten Stock ihrer Villa in der südfranzösischen Stadt Digne aus wird sie dann, ihre Umgebung mit einer Tischglocke auf Trab haltend, die Revolten von 1968 ebenso interessiert
verfolgen, wie die politischen Vorgänge in Fernost und die "Apollo"-Flüge und sich - vorsichtshalber,
wie sie sagt - noch einmal ihren Paß verlängern lassen. Wenig später wird ihre Asche, ihrem letzten Willen gemäß, in den Ganges gestreut werden.

Doch zunächst macht Alexandra sich 1921, nachdem die indische Kolonialregierung sie des Landes verwies von Westchina gemeinsam mit ihrem Adoptivson, Lama Yongden auf den Weg nach Lhasa
in Tibet.
Als arme Bettler verkleidet, pilgern sie über die chinesische Grenze durch das tibetische Hochland.
Bis sie 4 Monate später Lhasa erreichen, wo sie als erste ausländische Frau dem Dalai Lama begegnet.
Sie zeichnet ein genaues Bild der tibetischen Bevölkerung, die inoffiziell von britischen
Beamten regiert wird, zu dieser Zeit. 

Ein großartiges Buch über eine mutige Frau, die sich Zeit ihres Lebens über Konventionen hinwegsetzt und ihrer Freude folgt.
Durch Himmel und Höllen, wie der Titel es so treffend beschreibt.

Ich wünsche Euch einen herrlichen Donnerstag!

HERZlich ~ Daniela


Mittwoch, 25. Februar 2015

~ Aus der Wellenküche ~

Wenn man sich von einem Projekt trennt, das einem sehr am Herzen liegt,
weil man es geschaffen und begleitet hat, so gibt es dafür immer mehrere Gründe.
Es gibt Gründe die auf der Hand liegen und es gibt verborgene Gründe.
Dann gibt es verschiedene Menschen, die an diesem Projekt teilhaben.
Die einen sehen die Gründe, die auf der Hand liegen
und entscheiden logischerweise aufgrund dessen wie sie weiter vorgehen
und es gibt Menschen, die die verborgenen Gründe spüren,
das was nicht auf der Hand liegt,  die Zwischenräume, die Tiefen, die Wahrheit
und die Substanz.
Nun lernen wir unser Leben lang, wir mögen uns auf das Wesentliche konzentrieren,
uns wird suggeriert, das Wesentliche sei das Offensichtliche, das Oberflächliche,
das was augenscheinlich da ist und wir haben genau dies mit unserer Logik zu erfassen,
Entscheidungen zu treffen und dabei auch noch tunlichst darauf zu achten, dass
wir in unserem eigenen Interesse handeln, ohne es so aussehen zu lassen, um nicht
egoistisch zu erscheinen, denn egoistisch ist unerwünscht.
Der letzte Satz alleine steht für eine vermischte Brühe aus Grundsätzen,
die in ihrer Zusammensetzung nach wegkippen schreit.
Menschen, die mit feinen Antennen gesegnet sind, werden kein Wesen an der
Oberfläche erkennen, sie werden die Tiefen, die sie spüren im Laufe ihres Lebens
erforschen, aus eigenem Antrieb, die oben beschriebene Suppe in ihre einzelnen
Bestandteile zerlegen um zu schauen, wie man die Zusammensetzung optimiert,
so dass eine klare, genießbare Suppe entsteht, deren Wesen man auf Anhieb erkennen kann.
Das erfordert Aufmerksamkeit, Mühe und eben den Willen das Wesentliche zu erforschen,
zum Kern einer Sache hervorzudringen um das Wahre vom Falschen zu unterscheiden.
Was nun wahr oder falsch ist, welche Suppe wem in welcher Zusammensetzung schmeckt,
oder wie er sie zubereitet, entscheidet der Mensch, der seine eigene Suppe bereits
auf seine Bestandteile geprüft und nach seinem Geschmack gekocht hat.
Der (er)kennt nämlich die vermischte, undurchsichtige Brühe sofort.
Er muss nun nicht mehr die fremden Brühen in Einzelteile zerlegen um die Entscheidung
zu treffen, dass er die Suppe, deren Wesen nicht erkennbar ist nicht essen will.
Er entscheidet einfach, dass er sie nicht isst.
Während er in den klaren Suppen die wesentlichen Bestandteile erkennt und
anhand dessen entscheidet ob er Lust hat sie zu essen oder nicht.
Was ich damit sagen will ist, dass ein Mensch der sein eigenes Wesen kennt,
der seine eigenen Werte kennt, seine Wahrheit definiert hat, seine eigene Suppe
gekocht hat und sie immer weiter verfeinert sich nicht an der Oberfläche aufhalten
lässt, sondern ins Wesen vordringt, ist das nicht möglich, weil es die Gegebenheiten
nicht hergeben wird er zunächst intuitiv entscheiden: "Diese Brühe schmeckt mir nicht!"
Um im weiteren Verlauf zu entscheiden ob er Lust hat sich die Mühe zu machen,
die Brühe, die nicht seine ist in ihre Bestandteile zu zerlegen um zum Wesen vorzudringen.
Man könnte auch sagen die Spreu trennt sich vom Weizen und je mehr ich
von meiner eigenen Suppe weiss, desto leichter fällt mir die Entscheidung,
welche Suppeneinlage mir schmeckt und welche nicht.
Was das nun alles mit dem Eingangssatz zu tun hat?
Ich danke den Menschen von Herzen,
die  zum Wesen der gemeinsam zubereiteten
Suppe vorgedrungen sind und sie nun bei kaltem klaren Wasser,
mit musikalischer Begleitung und WESENtlicher FREUDE mit mir gemeinsam genießen.
Und allen anderen wünsche ich eine schmackhafte eigene Suppe!

Einen WellenREICHen Mittwoch Euch allen!

HERZlich ~ Daniela 











Dienstag, 24. Februar 2015

~ WellenÜBERSETZER ~

Wenn es keine Gründe mehr zu bleiben gibt, ist das ein guter Grund zu gehen.
Egal wo und mit wem Du gerade bist.
Es gibt da diesen Menschen, dem ich einmal begegnet bin,
der mir sehr viele kluge, weise und bewegende Wahrheiten
offenbarte und in all den Jahren, in denen er nun nicht mehr da ist,
war er mir nie näher als in dieser Zeit.
Manchmal frage ich mich, ob jeder von uns einem solchen
Menschen begegnen muss, damit er sich selbst auf die Schliche kommt.
Was dieser Mensch für mich getan hat, lässt sich schwer in Worten
ausdrücken. Ich habe ihm mal gesagt, er übersetze meine Gefühle.
Mir war nämlich so, als würde da irgendwas in mir ständig von innen
anklopfen, um mir eine wichtige Mitteilung zu machen,
die ich aber nicht "verstehen" konnte.
Etwas, das sich immer dann meldete, wenn ich an etwas zweifelte und
mir selbst weis machen wollte, es sei aber alles in Ordnung,
es gäbe keinen Grund für mich zu zweifeln, etwas zu ändern
oder einen anderen, womöglich neuen Weg einzuschlagen.
Schliesslich war doch alles gut durchdacht und perfekt geplant,
alle Eventualitäten abgecheckt und 8 Notfallpläne entworfen.
Häufig meldete sich dieses Gefühl genau dann.
Lange hatte ich es ignoriert, bis ich eines Tages nicht mehr anders
konnte, als mich genau an diesem Gefühl zu orientieren,
ohne genau zu wissen warum, oder was das ist.
Mit diesem Menschen erschlossen sich mir plötzlich
Millionen gute Gründe, warum ich genau dieses Leben mit genau
diesen Wegen, Fallgruben, Absicherungen und letztlich den komplett
Zusammenbruch dessen erleben musste, bevor ich mich auf mich selbst besann
und bei Null anfing.
Bei Null deshalb, weil mir klar war, hier hilft kein bisschen Veränderung hier und
eine kleine Reperatur da, auch kein minimaler Perspektivwechsel,
sondern ich hatte den Karren gegen die Wand gefahren.
Nun mag man sich denken, dass das keine so gute Zeit war.
Für mich war sie es.
Weil ich endlich erkennen, verstehen, entdecken konnte,
was ich tun WILL mit diesem wertvollen Leben,
von dem wir alle nur eins haben.
Ich war 30 und wie ich später feststellen sollte ziemlich früh dran
mit einer desaströsen Bruchlandung.
In der Rückbetrachtung bin ich dankbar, weil mir so vielleicht
ein paar Tage mehr geschenkt sind, dieses Leben so zu gestalten,
wie es mir gut tut und mich erfüllt.
Damit es mich erfüllt, so habe ich über mich gelernt muss ich es,
muss ich mich erfüllen.
Ich bin meine Lebensaufgabe, dafür bin ich hier und dazu meinen
Kindern vorzuleben, wie es gelingen kann in diesem Leben Freude
zu haben und so selbstbestimmt wie möglich zu leben.
Ich weiss nicht ob es mir immer gelingt, aber ich weiss,
dass ich alles was ich tue aus tiefstem Herzen tue oder es sein lasse!
Halbherzige Entscheidungen und daraus resultierende Lebensphasen gab
es genug in meinem Leben.
Wenn ich JA sage, meine ich JA
und wenn ich NEIN sage, so meine ich NEIN.
Das war nicht immer so und scheinbar gibt es auch immer noch Menschen,
die hinter einem Nein ein verstecktes Ja vermuten und umgekehrt.
Wie häufig ich in der Vergangenheit etwas gesagt oder getan habe,
ohne davon überzeugt zu sein? Zu oft in jedem Fall.
Heute passiert es mir nur noch recht selten und auch dazu hat dieser
Mensch erheblich beigetragen. also dazu, dass ich ziemlich genau weiss,
was ích will und es auch benennen kann, ohne gleich in "schlechtes Gewissen"
oder Weichspültiraden zu verfallen.
Das dies einmal passieren würde, hätte ich mir vor einigen Jahren nicht
vorstellen können.
Es zeigt mir immer wieder wozu wir Menschen fähig sind,
wenn wir wissen wofür.
Nein, ich habe nicht nur gute Tage, ich habe sogar ziemlich beschissene Tage,
aber es will mir beim besten Willen nicht mehr gelingen jemand anderem,
meinen Lebensumständen oder dem Sack Reis in China die Schuld dafür zu geben
und noch weniger will es mir gelingen deshalb gleich mein ganzes Leben Scheisse zu finden.
Im Verhältnis habe ich aber viel mehr gute Tage, einfach weil es mir viel öfter
gelingt einen Tag nicht von äusseren Umständen abhängig zu machen,
sondern ihm versuche zu geben was er braucht, was ich brauche um einen guten
Tag zu haben und das weiss ich ziemlich genau.
Seit der Begegnung mit diesem Menschen und seiner interessanten Übersetzung
war mir auch nie wieder langweilig.
Also nicht langweilig mit mir selbst, ICH & ICH wir haben irgendwie immer
was zu tun und ich liebe das!
Manchmal langweile ich mich unter Menschen.
Dann mag ich lieber mit mir alleine sein, mit meinen Kindern,
mit meinen Büchern, meinem Blog, meinem Fotoapparat, der Leinwand,
den Menschen, die mir nah sind
und mit denen ich mich nicht langweile.
Ich liebe Menschen, ich mag unterhaltsame Runden, ich liebe es zu lachen,
auch über mich selbst, aber am meisten liebe ich den Austausch,
das pulsierende Leben, das Gefühl, die gegenseitige Inspiration
und das aneinander und miteinander Wachsen.
Das und so lerne ich gerade geht nicht überall und nicht mit jedem,
und damit zurück zu dem übersetzenden Menschen,
der mir so etwas schon einmal vor sehr langer Zeit und mit
sehr effektvollen Mitteln zu übersetzen versuchte.
Manche Dinge brauchen ihre Zeit und manche Erkenntnis reift in der Tiefe,
bevor sie irgendwann blitzartig ins Gefühl plumpst.
Was mir zu sagen bleibt ist D A N K E.
Euch allen, die ihr mir mir wart, seid und werdet
und allen denen ich kurz oder land begegnen durfte.
Die Wellen tanzen ja weiter, meine Facebookgruppe
wird es in dieser Form nicht mehr geben.
Allen Mitgliedern wünsche ich, dass sie eine Gruppe
gestalten, an der sie Freude haben.
Es war eine schöne Zeit mit Euch, vielen herzlichen Dank
und ich freue mich als Mitglied hin und wieder mal bei Euch zu sein.

Einen glasklaren Dienstag wünsche ich Euch!

HERZlich ~ Daniela





Sonntag, 22. Februar 2015

~ WochenFAZIT ~

Da wellt es schon wieder den Sonntag hineien,
eine bewegte Woche liegt hinter mir.
Viel habe ich gedacht & erträumt.
Mich ver - und wieder entstrickt.
Den einen oder anderen wichtigen Impuls erhalten
und einen weiteren wichtigen Hnweis darauf wohin das nächste
Ziel auf meiner Lebensreise mich führt.
Ein Zwischenfazit dieser Zeit, in der sich wieder einmal so viel
zu bewegen scheint und nichts so bleibt wie es ist:
Ideen wachsen wohin sie wollen,
auch wenn es uns von Zeit zu Zeit unwirklich
und überfordernd erscheint.
Wenn ich mich an einem Ort nicht entfalten kann,
muss ich gehen.
Ich halte einseitige Betrachtungsweisen und einfältige  Kommunikation
immer weniger gut aus.
Esoterik- und pseudo - spirituelle Erleuchtungssprache langweilt mich immer mehr,
was dazu führt, dass ich sie immer weniger verstehe.
Liebeerfüllt, lichtvoll, in Liebe gehüllt, wattiert, weichgespült verwässere ich
Deinen Verstand um Dich in die hohe Kunst der engelhaften Erleuchtungspraxis
einzuweihen, mit nem permanenten Lächeln das einem horrorhaften Grinsen gleicht,
in Schwingungsharmonie mit Deinem Dualseelenerfüllungsgehilfen, der Dir auch
gleich die passende Einhornmeditation zum Arschengelentlastungstraining
mit beweihräuchernder Wunschliste und gechanneltem Millionenversprechen
liefert und das alles im Komplettpaket zum absoluten Sonderpreis von XY,
Deine Connection zum inneren Kind wird gleich noch mitgeliefert ebenso wie
die Glücksdiät und wenn man - ähm Verzeihung - Frau dann noch Platz hat,
gibt es die Yoga - Zen  - Chakren - Reinigungsbefreiungsbewegungs CD von
C - Promi was weiss ich wer zur geistigen Heilung noch gratis dazu.
Ufff!!!
Liebe soweit das Auge reicht und was hat all der Kram in Wahrheit damit zu tun?
Wozu brauchen Menschen diesen künstlich erschaffenen rosa - rot Zirkus?
Heute verlieben wir uns wohl nicht mehr nur in die Illusion,
unser Bild von einem Menschen,
sondern wir verlieben uns zusätzlich noch in einen Ausserirdischen,
eine Seele, die getrennt von einer Person über ihr schwebt und von Zeit zu Zeit
mal in den Körper wechselt um uns Lernaufgaben zu stellen.

Ist diesen Menschen langweilig?
Haben die nichts zu tun?
Ist das die einzige Frage, die ein Leben an uns stellt?

Und mal ganz banal gefragt, wozu dient dieser Körper uns, wenn unsere Seelen
doch jetzt schon frei im Universum herumschweben und nur darauf warten endlich
aus dieser irdischen Form zu entschwinden?

Was steckt in Wahrheit dahinter, dass offenbar Realitätsflucht die einzige
Möglichkeit ist dieses Leben zu ertragen?

Wie wäre es, wenn wir es uns solange wir hier in dieser Welt sind
einfach so schön wie möglich machen.
Wir schweben in unserer Phantasie durch Sphären und Galaxien,
und halten sie dank ausgefeilter Marketingstrategien für echt,
warum gestalten wir nicht einfach unsere Leben hier auf dieser Erde?
Leben den Kontakt mit Menschen, die uns HIER begegnen,
anstatt Kontakt mit Ausserirdischen Phanatasiewesen aufzunehmen,
warum erfüllen wir uns nicht unsere Wünsche,
anstatt Wunschlisten ans Universum zu verfassen,
warum hören wir immer weniger in UNS selbst hinein,
und glauben stattdessen an verallgemeinerte gechannelte Aussagen?

Ja, ich glaube an etwas, das viel größer ist als wir und manchmal
kann ich es deutlich spüren, vielleicht sendet es Botschaften an Menschen,
die es hören wollen, oder können.
Vielleicht aber geben wir in erster Linie allen Vorkomnissen,
Schicksalsschlägen, Vorahnungen, Hellgefühlten Ereignissen
die Bedeutung, die wir ihnen eben geben.
Gibt es feinfühlige Menschen?
Ja.
Gibt es Menschen deren Wahrnehmung über das übliche Maß hinausgeht?
Ja.
Künstler zum Beispiel sind meines Erachtens sehr häufig in
Kontakt mit einer Quelle, die es ihnen ermöglicht Zugang zu Informationen
zu erhalten, die nicht jedem von uns zugänglich sind.
Existiert diese Quelle ausserhalb dieser Menschen?
Fragen wir sie doch einfach mal.
Könnten wir alle Zugang zu dieser Quelle erhalten?
Wenn wir unseren GEIST öffnen, lernbereit sind und keine Angst
vor unseren eigenen Abgründen haben, erscheint es mir sehr wahrscheinlich.

Aber all das hat meines Erachtens nichts zu tun,
mit weichgespülter Wattierungspraxis, sondern
mit einer sehr feinen Wahrnehmungs und Ausdrucksfähigkeit.


Einen facettenreichen Sonntag wünsche ich Euch!

HERZlich ~  Daniela