Freitag, 6. Juni 2014

~ FREUNDschaftsWELLE ~

"Verlierst Du Dich gerade oder kannst Du nicht loslassen?"

Hui!
Kündige ich Dir jetzt die Freundschaft?
Ich meine, wenn ich aufgehört habe zu heulen,
und wieder Worte habe,
im Augenblick war ich nämlich sprachlos.

Wie kann er nur?
Es geht um mein "heiligstes" Thema!

Es geht um Wellen,
mit denen ich bereits gefühlte Millionen Male getanzt habe
und es geht ums Loslassen.

Nachdem mir also bewusst wurde,
wie haargenau er ins Schwarze getroffen hatte,
und mir einfiel,
dass er sogar den "Dramaking" Blog,
nicht nur gelesen,
sondern auch erkannt hatte,
worum es wirklich ging,
und statt ihn mir irgendwie übel zu nehmen,
sich bedankt hatte, für mich.
War mir dann auch klar,
was mich an diesen Fragen wirklich triggert.

Es ist nämlich noch schlimmer,
es geht gar nicht um ein nicht LOSLASSEN können,
sondern,
Desillusionierung PUR
ICH WILL ES NICHT LOSLASSEN!

Was ich meinem Gegenüber auch prompt mitteile,
und genau in diesem Augenblick kommt mir ein Gedanke,
mit dem dazugehörigen Gefühl,
das ich lieber nicht gespürt
hätte,
das letztlich aber wahrscheinlich genau das ist,
was ich für mich erkennen musste.

Ich benutze das "nicht loslassen wollen Thema",
als Selbstschutz,
ich begrenze mich selbst und noch krasser,
mein "heiliges" Thema  wird zu einem Schutzschild,
zu etwas, das immer mitschwingt und dem sich bitte niemand nähert.

"Ich benutze es, M., das Thema und damit irgendwie auch den Menschen,
der immer mitschwingt und das macht mich richtig wütend!"
"Du benutzt niemanden, Daniela.
Du manipulierst Dich selbst,
nicht dass es schlecht wäre,
aber in Deinem Fall total unpassend!"

Huiuiuiui!

Ausser d a n k e hatte ich dann auch erstmal keine Worte mehr.

Dieses d a n k e hat es aber auch wirklich in sich.
Denn plötzlich ist da ein Gefühl,
dem ich mich komplett abschneide,
wenn ich diese heiligen Wellen tanze,
nämlich wird mir schlagartig
bewusst:
Verdammt, hier ist kein Mensch allein
& während ich so traurig
& fast schon verzweifelt mit meinen
Wellen tanze,
gibt es da einen Menschen,
der mich sieht & wahrnimmt
der genau erkennt, was ich da gerade mache
und der mich einfach lässt,
so lange bis er das Gefühl hat,
jetzt reicht es aber auch langsam
und so lange bis ich ihn frage,
was diese Wellen eigentlich schon wieder wollen.

Ich kenne diesen Menschen,
ich kannte ihn als kleinen Jungen
und ich kenne Ihn heute,
30 Jahre später,
dazwischen kannten wir uns mehr als 20 Jahre nicht,
also wir lebten in verschiedenen Welten
und hatten keinen Kontakt,
keine Berührungspunkte.
Dann begegneten wir uns bei Facebook,
in einer meiner glücklichsten und bewegtesten
Lebensphasen.
Bewegt, weil ich so viel lernen durfte
und bewegt, weil ich all das in Geschichten,
Musik und manchmal auch eigenen Worten,
bei Facebook teilte.
Es hat einige Zeit gedauert,
bis dieser Mensch mich kontaktierte.
Wie er es tat, werde ich nie vergessen,
weil es so wohl zu dieser Zeit,
als auch in unsere Freundschaft passt.
"Darf ich Dich etwas fragen ...?"

... die Frage dahinter hatte es echt in sich,
Die bleibt aber geheim,
Aber der erste, der behutsame Teil,
war der Türöffner in meine Welt
und ich bin FROH & DANKBAR
UNS diese Tür geöffnet zu haben.

Manchmal entstehen Freundschaften
auf merkwürdigen Wegen
und manchmal sind es genau diese Freundschaften,
die etwas ganz besonderes sind.

Wisst ihr was das coolste daran ist?
Es gibt echt gar nichts zu verstecken,
der andere sieht´s ja sowieso
und vielleicht wird dem EINEN oder der ANDEREN
genau dadurch bewusst,
dass es auch gar nicht nötig ist,
das zu versuchen.
Da kommt mir auch gleich ein Zitat von Richard Bach in den
Sinn:

" Deine Freunde werden dich beim ersten Zusammentreffen besser kennen
als deine Bekannten in tausend Jahren."

So ist es!

Danke dafür, dass ich wortlos den Hörer auflegen darf, wenn Du mich nervst.
Dich aber eine Stunde später wieder anrufen darf, weil ich eine wichtige Frage habe.
Danke, dass Du mich immer wieder an mich erinnerst und auch eine Überdosis Daniela
Fragen aushalten kannst.
Danke, dass Du so anstrengend hartnäckig bist, wenn es darum geht,
mir etwas mitteilen zu wollen,
das mich in dem Augenblick echt gar nicht interessiert und letztlich doch auch immer 
eine wichtige Information für mich enthält.
Danke auch für  die obligatorische Frage: "Was ist eigentlich los mit Dir, Daniela?"
und den verwirrten Unterton in Deiner Stimme, wenn ich einfach loslache,
ohne Dich darüber in Kenntnis zu setzen worüber ich eigentlich lache.
Danke für den Spiegel, der Du mir immer dann bist,
wenn ich gerade zu "verschwimmen" drohe,
und für den Raum dahinter.
Danke für Deine Wahhaftigkeit, die mich immer wieder daran erinnert,
wie bescheuert es ist etwas zu leben, das man nicht ist.

Kurz gesagt: Danke für DICH & UNS! ... ODER um es mit Deinen Worten zu sagen:
Danke für Deine Freundschaft!

ÜBRIGENS: ICH WEISS ES! :-)


... und jetzt find ich DEINE & EURE Reaktionen nicht unspannend! ;-)

Ich wünsche UNS HEUTE einen HERZlich beWEGten TANZ mit den DANKbaren WELLEN des FREItags! ... ~ <3 ~ ...


 https://www.youtube.com/watch?v=b8GIJzd1ghw






















Donnerstag, 5. Juni 2014

~ WORTWELLE: LOYALITÄT ~

Loyalität und Vertrauen,
ich schrieb sicher schon mal darüber.
Worte, die mir immer mal wieder begegnen,
im Alltag, zwischen Menschen, oder einfach,
weil sie als Werte in meinem Leben verankert sind.

Vor nicht allzu langer Zeit sprach ich mal mit einem Unternehmer,
über das Thema.
Der erklärte mir auch gleich, dass er von seinen Mitarbeitern
Loyalität erwarte und sogar einfordere.
Ich stellte mir daraufhin die Frage,
in wiefern sich echte Loyalität einfordern lässt,
und welchen Menschen gegenüber ich eigentlich loyal bin.

Beginnen wir mal mit diesem Berufsthema,
es gibt Menschen, die meine Vorgesetzten waren,
denen fühle ich mich noch heute loyal verbunden.
Warum ist das so?
Ich habe herausgefunden, dass ich mich immer dann in
einer Arbeitsumgebung wohlfühlte,
in der ehrlich & direkt miteinander umgegangen wurde,
in der Teamabsprachen getroffen und eingehalten wurden,
ich habe meinen Chefs vertraut.
Natürlich war mir bewusst, dass es Unternehmensziele
zu erfüllen gibt,
dass es nicht immer leicht ist für einen "Chef" den Spagat
zu halten zwischen diesen Zielen und den Belangen
eines jeden Mitarbeiters.
Das ist auch meines Erachtens nicht nötig,
denn immer dann, wenn ein solches Thema in einer
Besprechung zur Sprache kam und uns Mitarbeitern klar
mitgeteilt wurde, wozu ein erhöhtes Arbeitspensum
gerade in diesem Augenblick wichtig ist,
wenn jeder von uns die Möglichkeit bekam,
sein eigenes Anliegen dahinter zu erkennen,
war ich sehr bereit auch mal über einen längeren Zeitraum
Überstunden zu leisten & im Notfall halt auch mal schlecht bezahlt.
Loyal bin ich Vorgesetzten gegenüber,
die mir nicht verkaufen wollen,
es ginge ausschließlich um mich und meinen Erfolg,
denn wenn ich MEIN Anliegen zu arbeiten nicht verstanden hätte,
würde ich es nicht tun.
Dann erinnere ich mich an eine spannende Zeit,
mit einer Chefin, die ich irgendwie mochte.
Eine tolle Frau, so schien mir.
Sie war ca. 20 Jahre älter als ich,
hoch motiviert,
hatte tolle Ziele,
und wirkte erst einmal hoch kompetent.
Wahrscheinlich ist sie das auch,
nur zwischenmenschlich und auf der Teamebene
scheint da irgendwas aus den Fugen geraten zu sein.
Nichtsdestotrotz fühlte ich mich ihr loyal verbunden,
ich mochte sie ja.
Mir erschienen nach einiger Zeit,
ihre Methoden etwas fragwürdig
und auch der ungefiltert weitergegebene Druck
"von oben", wie sie die Firmenleitung gern einmal bezeichnete,
ging mir gehörig auf die Nerven.
ABER: irgendwie mochte ich sie immer noch.
So machte es mir auch nichts aus,
dass ich zu unseren Teambesprechungen nicht ins
10 Kilometer entfernte Büro fuhr,
sondern mindestens einmal wöchentlich das komplette Team
zu Ihr nach Hause beordert wurde, für eine Teambesprechung,
die ca. 1 Stunde dauerte 120 Kilometer (incl. Rückfahrt)  zurücklegte,
einfach weil es so für SIE "praktischer" war,
sie hatte schließlich Termine und musste unseren Organisationsbezirk retten.

Nachdem ich das eine Weile so mitgemacht hatte,
auch die telefonischen Belagerungen,
die sich manchmal bis in die Nacht zogen,
weil es ihrer Ansicht nach wahrscheinlich war,
dass sich um diese Uhrzeit Verkaufszahlen noch drastisch änderten,

nachdem ich 36 Stunden schlaflos mit Ihr durch halb Deutschland fuhr,
um Unternehmen zu beraten, unbezahlt versteht sich,
zumindest solange, bis sich die Verkäufe in meinen Prämien
zeigen würden.
Ich mochte sie ja und loyal wollte ich auch sein.
Dann hatte ich Urlaub,
nein, nicht einen Urlaub, den man einreicht und der dann
auch prompt genehmigt wird,
sondern ein Urlaub, den ich ersteinmal erklären musste,
Erstens war es wichtig für sie zu erfahren, wo ich diesen Urlaub verbringe,
dann war es wirklich nicht sehr loyal von mir,
das Team in dieser Situation alleine zu lassen
und darüberhinaus sei es mir ja nicht mal eben möglich
einige Ihrer Termine zu übernehmen,
wenn ich mich auf einer Insel im Atlantischen Ozean befände.

Nachdem ich keine Lust mehr hatte auf derartige Endlosdiskussionen,
ging ich zu Ihrem Vorgesetzten, ließ mir den Urlaub genehmigen,
und hoffte auch diesmal würde das Meer, die passende Antwort
für mich haben, auf diese Situation.

Der Urlaub war toll, und mir war klar geworden,
dass ich unter diesen Umständen nicht weiter arbeiten
wollte.
Abgesehen von der Tatsache, dass sie mir bereits ein Jahr zuvor versprochen hatte,
Firmenintern eine Trainerausbildung zu machen,
die sie immer wieder mit der Begründung  ablehnte,
ich sei unabkömmlich für´s Team,
entschloss ich mich neue Wege zu gehen und nach einem Gespräch mit ihr,
das Team oder vielleicht auch das Unternehmen zu verlassen.
Zu diesem Gespräch kam es dann allerdings nicht mehr,
weil ich, am ersten Arbeitstag, von einer sehr lieben & loyalen
Innendienstkraft darauf hingewiesen wurde,
mal meine Provisionsabrechnungen durchzusehen,
ihr wären da merkwürdige Überschneidungen aufgefallen,
und Kundennamen, die in meinen Beratungsprotokollen,
auftauchen,
wären plötzlich in den Abrechnungen meiner Chefin zu finden.

Das tat ich auch und darüberhinaus erhielt ich Anrufe von den
von mir beratenen Kunden aus den verschiedensten Unternehmen,
die mir mitteilten,
in meiner Abwesenheit hätte sie eine Dame besucht,
die sich als meine Vorgesetzte vorstellte und die vorbereiteten
Geschäftsunterlagen abholte,
irgendwie sei ihnen das komisch vorgekommen.

In mir brodelte es heftigst.
Ich vereinbarte einen Termin mit meinem Vertriebsdirektor
und ließ mich bis auf weiteres krank schreiben.
Mein Leben hatte mir also wieder einmal geantwortet,
und zwar unüberhörbar diesmal, nachdem ich es
ja vorab diverese Male ignorierte,
ich mochte meine Chefin schließlich.

Nun mochte ich sie nicht mehr
und mich auch nicht,
weil ich mal wieder nicht geschnallt hatte,
dass ich FÜR einen Menschen arbeitete,
dem es offensichtlich weder um Unternehmensziele,
noch um ein Team,
sondern ausschließlich um die eigene Bereicherung ging.
Mein Entschluss stand damit fest,
weg von diesem Unternehmen und die Vertriebsbranche
wollte ich bis auf weiteres auch verlassen.

Was jetzt kommt, ist leider nicht fiktiv und mit
der nötigen Distanz betrachtet wirklich lustig,
oder vielleicht auch eher erstaunlich:

Es dauerte nach dem Gespräch mit meinem Vertriebsdirektor,
und meiner Kündigung keine 2 Stunden,
bis meine Chefin vor meiner Haustür stand und ein wenig später
mit mir und meinem Freund am Esstisch saß,
wo sie mir erklärte,
sie erwarte von mir aus LOYALITÄTSGRÜNDEN,
dass ich meine Kündigung zurückziehe,
um noch einige Monate als Mitarbeiterin in ihrem Team
geführt zu werden,
da mir ja wohl bewusst sei,
dass sie sonst zurück in den Vertrieb müsse.
Ausserdem habe sie mir vertraut
und dass ich IHR VERTRAUEN nun auf eine
solche Art missbrauchen würde,
hätte sie NIEMALS von mir erwartet.

Ich musste lachen,
mein Freund musste lachen
und dann bat ich sie höflich zu gehen.

Das waren die letzten Worte,
die ich jemals mit ihr gesprochen habe.

Als mir Jahre später ein besonderer Mensch, den Satz
"Vertrauensverhältnisse können sich ändern." mit auf den Weg gab,
war das erstaunlicherweise die erste Geschichte,
die mir dazu in den Sinn kam.

Ja, zum Glück können sie sich ändern.
So wie Loyalität nichts ist,
was sich einfordern ließe von Menschen.

Oder was meint Ihr?


Heute wünsche ich UNS einen HEITERen TANZ mit den beWEGten WELLEN des Donnerstags und viel SONNE für´s HERZ! ... ~ <3 ~ ...








Mittwoch, 4. Juni 2014

~ WELLENTRAUMTANZ ~

Ich möchte heute gerne einen Liedtext mit Euch
teilen, wieder ist es LAITH AL DEEN,
der mich berührt
in
WORT & TON:

TRAUM

Ich hatte mich versteckt
und konnte deshalb nichts mehr sehen.
Du hast mich entdeckt,
auf einmal kann ich weiter gehen.
Ich öffne alle Tür'n
und fühl mich unendlich leicht, 

denn auf einmal kann ich spür'n
wie weit die Seele reicht.

Wenn das ein Traum ist,
dann kriegt mich keiner wach
und wenn es Wirklichkeit ist
dann brauch ich nie mehr Schlaf.
Wenn das ein Traum ist,
will ich dass es so bleibt,
und wenn es Wirklichkeit ist
lass ich mir ewig Zeit - dafür.

Ich hab so vieles versucht,
doch der Glaube hat gefehlt.
Ich bin nicht mehr auf der Flucht,
denn der Wind hat sich gedreht.
Wir setzen die Segel
und steuern aufs offene Meer
Ganz welcher Sturm auch kommt
Wir bleiben am Ende unversehrt.

Wenn das ein Traum ist,
dann kriegt mich keiner wach
und wenn es Wirklichkeit ist
dann brauch ich nie mehr Schlaf.
(Ich will nicht dass es aufhört.)
Wenn das ein Traum ist,
will ich dass es so bleibt,
und wenn es Wirklichkeit ist
lass ich mir ewig Zeit- dafür.

Ich will nicht dass es aufhört.
Ich will nicht dass es aufhört.
Ich will nicht dass es aufhört.

Wenn das ein Traum ist,
dann kriegt mich keiner wach
und wenn es Wirklichkeit ist
dann brauch ich nie mehr Schlaf.
(Ich will nicht dass es aufhört.)
Wenn das ein Traum ist,
will ich dass es so bleibt,
und wenn es Wirklichkeit ist
lass ich mir ewig Zeit- dafür.

Ich will nicht dass es aufhört.
Ich will nicht dass es aufhört.
Ich will nicht dass es aufhört.
Ich will nicht dass es aufhört



Hui! :-)
... kennt Ihr auch solche Augenblicke?
Gibt es vielleicht einen bestimmten Augenblick in Eurem Leben,
der Euch in den Sinn kommt?

Ich kenne dieses Gefühl,
diese magischen Augenblicke,
die alles verändern,

die alles überdauern,
und die ewig leben,
im Gefühl.

Traum oder Wirklichkeit?
Diese Frage stellt sich,
in diesen Augenblicken nicht,
weil es völlig unwichtig ist,
es ist ein perfekter Augenblick,
ausserhalb der Zeit.

Irgendwann hört er vielleicht auf,
wir alle werden wach,
gehen zurück in unser Raum - Zeit - Kontinuum
und leben.
Diese Augenblicke,
möge es auch nur ein einziger sein,
leben für die Ewigkeit,
in UNS.
MIT UNS.
WIR vergessen sie nie,
unser Gefühl vergisst sie nie,
und wird UNS,
wenn wir genau HINhören,
immer wieder den Weg weisen.
Einen WEG zu einem magischen Augenblick,
der UNS die KRAFT,
den MUT,
die ENERGIE,
das VERTRAUEN,
die LIEBE gibt,
an UNS selbst zu GLAUBEN.
UNSEREN WEG zu GEHEN,
UNSERE TRÄUME zu verwirklichen,
&
UNSERE ZIELE zu erreichen.

Soviel UNS in einem Text?
weil ich davon überzeugt bin,
WEISS, dass es ein UNS braucht
um einen solchen Augenblick,
der manchmal ein ganzes Leben,
auf den Kopf stellt,
zu erLEBEN
& weil meine ERFAHRUNG mir gezeigt hat,
dass diese Menschen immer genau in dem AUGENBLICK
auftauchen, in dem WIR GEFAHR laufen UNS zu VERLIEREN.
WIR müssen sie "nur" ERKENNEN!

Wir begegnen auf unserem Weg
HERZöffnern,
SEELENöffnern,
Begleitern
die UNS in jedem AUGENBLICK
spüren lassen, was in UNS steckt,
und was aus UNS heraus will,
WIR begegnen UNS selbst,
in einem SPIEGEL,
der UNS zeigt,
wer WIR SIND
&
wer WIR WERDEN können,
wenn WIR DEN MUT haben zu WACHSEN
und FÜR unsere TRÄUME einzustehen.

DER WEG: FOLGE DEINER FREUDE!
~ den Erweiterungssatz spare ich mir an dieser Stelle! ;-) ~


D A N K E - Laith al Deen für die musikalische Begleitung,
durch die prägendsten Augenblicke meines Lebens.

D A N K E - DIR & DIR & DIR & EUCH,
die ihr plötzlich DA ward,
gekommen um wieder zu gehen,
& doch für immer zu bleiben,
für einen Augenblick in Ewigkeit.
FÜR DICH & alle AUGENBLICKE die noch kommen werden.

& DANKE D I R für einen magischen W E L L E N T A N Z - Augenblick!

UNS allen wünsche ich einen TRAUMhaften TANZ mit den tief beWEGten WELLEN des Mittwochs!




http://www.myvideo.de/watch/8547928/Laith_Al_Deen_Traum











Dienstag, 3. Juni 2014

~ WELLEN TANZen auch TRAURIG ~

Mir ist heute ein Lied begegnet.
Ich hatte es länger bewusst nicht angehört.
Heute wollte es gehört werden
& es wollte mit Euch geteilt werden:

Silly & Rea Garvey OHNE DICH

Die Wiesen sind rot
Die Sonne trägt Schwarzes ohne Schatten
Es schweigt jedes Tier
Das Meer bricht vom Himmel auf mich ein

Bewegungslos kann ich meine Augen nicht mehr öffnen
Dieser Kampf war nie fair
Kann man einen Menschen vergessen?
Kann ich Dich verlier'n?

Ohne Dich kann diese Welt sich nicht dreh'n
Ich seh' noch wie Du lachst
Kann deine warme Hand spür'n
Das Leben geht wohin es will
Ohne Dich

Each day that you've gone is empty around
I'm cold and broken
I can't say goodbye
I can't have to .. I feel you near

When you hold me close
it's felt like the world was safe for ..
.... but my eyes are closed and ....

Ohne dich, I feel the earth stops to turn

and still I see your smile
and all the warmth of your hand
Life is hard to understand
- Ohne Dich

Ohne Dich kann diese Welt sich nicht dreh'n
Ich seh' noch wie Du lachst
Kann deine warme Hand spür'n

Ohne dich, I feel the earth stops to turn
and still I see your smile
and all the warms of your hand
Life is hard to understand

Ohne Dich

Dein Bild halt ich fest
Es wird nie verblassen


"Traurig" ... war der erste Kommentar,
den ich dazu hörte,
beziehungsweise las.

Traurig macht es mich auch
& es bringt mich innerhalb von Sekunden an einen Ort,
in eine Zeit, in ein Gefühl,
das mir vertraut ist,
weil es so sein muss,
weil es zu mir gehört,
dieses Gefühl,
das DU /das IHR
vielleicht auch kenn(s)t.

Ich ertappe mich immer wieder selbst
in der Überlegung bestimmte Inhalte,
Musik, Texte, Gefühlsworte nicht zu teilen,
nicht innerhalb einer Gruppe
und auch nicht innerhalb einer Begegnung mit einem Menschen.
Was hindert mich daran, frage ich mich!?

Ich denke, es ist die ewige Illusion Menschen
vor etwas schützen zu wollen,
das ihnen im Augenblick
nicht gut tun könnte.
Aber woher will ich wissen, was ihnen wirklich gut tut?
Oder ist es vielleicht auch immer noch ein wenig der Wunsch
bestimmte Emotionen, Anteile von mir NICHT zu zeigen,
weil sie mich verletzbar machen?

NEIN, ich teile was mich im Augenblick bewegt,
und dieses Lied berührt mich tief,
seine Melodie tut es, seine Worte und die Stimmen,
die in mir ein Gefühl wach rufen,
das mir auch bewusst macht: Ich LEBE.
Ich bin traurig, ich habe Sehnsucht
& ich wünschte mir in einigen Augenblicken
würde die Welt anhalten,
nur für einen kleinen Moment.
Oder ich könnte für eine Minute zurück reisen,
in eine Zeit & einen Augenblick einfangen,
noch intensiver spüren & ihn festhalten,
um ihn in der Intensität immer wieder erleben zu können.

Wenn man einen besonders wertvollen Menschen verliert,
wenn er gerade noch da war
& plötzlich ist er weg
& er kommt auch nicht wieder,
zumindest nicht in menschlicher Gestalt,
dann fragt man sich,
fragte ich mich:

Kann man einen Menschen vergessen?
Kann ich Dich verlieren?

und

Ich sah diesen Menschen noch lachen,
Ich konnte seine Wärme noch spüren,
das tue ich heute noch,
aber das konnte ich damals nicht wissen,
weil ich es in der Form noch nie erlebt hatte.

Ich spüre ihn weiter,
mal ganz nah und mal unendlich weit entfernt.
Dann erinnere ich mich an Worte,
an Gesten,
an eine Berührung,
einen Blick.

Was mir wirklich fehlt,
sind nicht die großartigen Erlebnisse,
die im Gefühl oder in Form von Gedankenblitzen
von allein immer wieder kehren.

Nein, es sind "Kleinigkeiten",
die mir fehlen.

Der kurze Anruf zwischendurch mit den Worten:
"Hey, ich wollte einfach nur mal hören wie Du gerade klingst."

 oder

"Ich hatte gerade das Bedürfnis in meiner Pause mit Dir gemeinsam eine Zigarette zu rauchen,
hast Du Lust?"

oder im richtigen Augenblick die Frage:

"Haben wir 2 heute eigentlich schon so richtig herzlich gelacht?"

In der Alltagsroutine ein:

"Daniela, hattest Du heute schon eine Pause?
Der Sonnenstrahl der Dich genau JETZT anstrahlt kann Lächeln zaubern."

Wisst ihr was?
Die Sonnenstrahlen können immer noch zaubern,
& in vielen Augenblicken meines Lebens,
stelle ich mir die Fragen nach Pausen,
oder wie ich gerade klinge selbst.
Ich lebe & ich liebe mein Leben,
mit allen Gefühlen, die dazu gehören,
mit jedem Augenblick Freude, Verbundenheit, Liebe,
& mit Schmerz, Sehnsucht, Traurigkeit und Wut,
weil es einfach dazu gehört.
Meines Erachtens gehören Gefühle dieser Art
zu jedem Leben, ob ich nun will oder nicht.
ICH jedenfalls WILL FÜHLEN, WILL LEBEN
& ich TEILE es mit EUCH,
vielleicht auch gerade deshalb,
weil es da diesen Menschen gab,
der LEBEN - wie ich es verstehe - mit mir teilte,
und dessen Lebensfreude in mir weiter lebt.
An eben diesen Menschen erinnert mich das Lied. 


Dein Bild halt ich fest
Es wird nie verblassen


Es wird nur FREIer & LEICHTer von Augenblick zu Augenblick!


D A N K E  L i E B E n! <3


UNS allen wünsche ich heute einen GEFÜHLvoll EHRLICHen TANZ mit den WELLEN des Dienstags und HERZENSSONNE! ... ~ <3 ~ ...
"Wer nicht traurig sein kann, der hat im LEBEN nicht geTANZt."
~ Herbert Grönemeyer ~









Sonntag, 1. Juni 2014

~ SONNTAGsWELLEN ~

Mögt Ihr SONNtage?

Diese Frage stellte ich mir gerade,
als ich kurz nach dem aufstehen einen
ersten Blick in die tanzenden Wellen warf.
https://www.facebook.com/groups/180945045445768/

Dort erwartete mich eine Sonntagswelle.
Hui ... dachte ich mir & als ich die Musik hörte,
die die Welle diese Welle begleitet,
war mir danach einfach mal dazu zu schreiben.

Vor einigen Wochen bereits,
stellte ich mir diese Frage,
als ich bei Facebook eine Gruppe entdeckte,
die sich "Sonntagseinsamkeit" nennt.

Was ist denn das, fragte ich mich?
Ist nicht der Sonntag ein Tag wie alle anderen Tage
einer Woche?

Für viele Menschen scheint er das zu sein,
für andere ist er ein besonderer Tag,
möglicherweise, weil sie schöne Stunden mit
ihren Lieblingsmenschen verbringen,
weil sie sich an diesem Tag Zeit für sich
& ihre FREUDE nehmen,
oder einfach, weil die Sonne scheint
und morgens unmittelbar nach dem aufwachen,
eine Elfenstimme ertönt, die fragt:
"Mama, bist Du schon wach?"
Weil die Vorfreude auf den "sonnigen SonnTAG"
so groß ist, dass man auch gleich damit beginnen möchte,
ihn mit Leben zu füllen.

Dann gibt es aber auch andere Sonntage.
Einsame Sonntage.
Sonntage mit viel Zeit zum Nachdenken,
zum Grübeln,
zum Erinnern.
Kennt ihr auch solche Sonntage?
Vielleicht gibt es Menschen in Eurem Umfeld,
die sich gerade in diesem Augenblick,
an diesem Sonntag sehr einsam fühlen,
möglicherweise, weil sie einen Menschen verloren haben,
der eine riesige Lücke hinterlässt in ihrem Leben.
Oder weil sie sich in einer Lebenssituation befinden,
die ihnen ausweglos erscheint.

Erst gestern im Zug erzählte mir ein älterer Herr davon,
wie er im letzten Jahr den Tod seiner "Lebensbegleiterin"
(er legte Wert darauf, dass sie nicht verheiratet waren)
empfand.
Wie einsam & trostlos ihm sein Leben erschien.
Bis er eines Tages darauf kam,
sich einen Computer zu kaufen,
zu lernen wie man damit umgeht
& nach Senioren zu suchen,
denen es ähnlich geht.
Sich auszutauschen.
Ich fragte ihn, ob er diesen Menschen denn nicht auch
im "echten" Leben begegne.
Daraufhin erzählte er mir,
dass er das Gefühl habe,
die Menschen in seinem Umfeld zu belasten mit seiner Geschichte.
Alle seien so mit sich & ihrem Leben beschäftigt.

Ich wurde nachdenklich.
Wieder einmal stellte sich mir die Frage,
wie aufmerksam bin ich eigentlich für die Worte,
die ich an jedem Tag spreche mit Menschen?
Wie häufig überhöre ich eigentlich verzweifelte Zwischentöne
& was macht es UNS Menschen so schwer zuzuhören?
Ich glaube manchmal braucht es gar nicht mehr als das.
Einen Augenblick zuhören, mitfühlen, vielleicht eine Umarmung.
Den Menschen WAHRnehmen, der uns da begegnet.

Ich fragte dann noch den erstaunlich offenen Herrn,
ob & wie sich seine Situation änderte mit seiner Entscheidung,
sich mit Menschen auszutauschen.
Er erzählte mir,
dass er über ein Portal für Senioren,
mit vielen Menschen in Kontakt sei,
die ähnliches erlebt haben,
die sich freuen einfach mal ein nettes Wort,
eine Frage zu ihrem derzeitigen Befinden,
eine Geste der Aufmerksamkeit zu erfahren.
Jetzt gerade sei er auf dem Weg zu einem Treffen mit einer
Dame, die er dort kennengelernt habe,
um sich mit ihr gemeinsam eine Ausstellung anzusehen.
An den Sonntagen, treffe er sich jetzt immer mit einigen "Freunden"
aus der Gegend zu einem gemeinsamen Skatnachmittag.
Sowas habe er seit Jahren nicht mehr gemacht
& einer der Herren aus dem Internet kam auf die Idee.

Ich sah den Herrn an und musste lächeln,
er wirkte so zufrieden & so angekommen
in einem Leben, das sich durch einen Schicksalsschlag
zwar veränderte, ihm damit aber auch eine Möglichkeit bot,
seinem Leben nochmal eine neue Richtung zu geben.
So wie jedem von UNS.

An jedem neuen TAG!
An einem SONNtag zum Beispiel,
der sich dann vielleicht bald nicht mehr so einsam anfühlt.

Für mich hatte diese Begegnung übrigens
noch einen schönen Wert,
eine Frage, die sich mir in meinem Leben
immer wieder stellte,
nämlich: "Warum erzählen fremde Menschen mir ihre Lebensgeschichte?"

In Zügen,
am Bahnhof,
beim Spaziergang,
in einem Kaffee,
an der Kasse eines Supermarktes.

Ich habe mal die Frage,
in ein WOZU verwandelt.

mEINe AntWORT:
Sie TUNs einfach und zwar aus einem guten Grund,
einem Anliegen.
Was ich dann damit tue,
ist wohl eine Frage die MEIN Leben mir stellt. :-)

Ich freue mich auf EUCH und UNSERE Begegnungen
& danke dem freundlichen Herrn, der sicher auch die WELLEN tanzen FÜHLT
für das bewegende Zuggespräch!

HEUTE wünsche ich UNS allen einen HERZlich begleiteten TANZ mit den SONNIGEN WELLEN des SONNTAGS! ... ~♥~ ...


     https://www.youtube.com/watch?v=OmLNs6zQIHo

Samstag, 31. Mai 2014

~ Rosarot & kuntergraudunkelbunt ~

"Ich mag Menschen die polarisieren."

Ein gefühlt unterdrücktes Lachen am anderen Ende der Leitung.

"Das habe ich herausgefunden und irgendwie war das schon immer so."

"Das ist interessant, Daniela." (seltsamer Unterton)

"Hm, wenn ich es mir recht überlege, polarisiere ich vielleicht auch."

"Vielleicht ... " ... ab hier konnte ich dann nichts mehr verstehen,
weil der Mensch am anderen Ende der Leitung in schallendes Lachen ausbrach.

Zunächst war ich ein wenig verwirrt,
bis ich dann auch lachen musste und zwar HERZlichst.

Manchmal ist es aber auch echt eine schwere Geburt,
dieses "Selbsterkennungsdings".
Da dachte ich bis zu einem bestimmten Zeitpunkt immer,
ich sei ein durch und durch freundlicher Mensch,
angepasst, geduldig & möglichst unauffällig,
bewertungsfrei & ganz nett.
Dieses Bild von mir hatte ich jedenfalls einmal.
& schwupps ist es plötzlich ganz anders.

Wobei so ganz habe ich mir diese Rolle nie wirklich geglaubt
und mir vertraute Menschen ebensowenig,
stellte sich im weiteren Gesprächsverlauf heraus.
Was mich dann auch gleich an einige Situationen erinnert,
die mich beinah verzweifeln liessen,
zwischen dem Wunsch gut hineinzupassen in das Bild anderer Menschen,
und meinem eigenen Empfinden zu diesen Situationen.

Rosarot weichgespült gegen frei & direkt & kuntergraudunkelbunt!

Rosarot ist geblieben, in Form von tief empfundener Herzlichkeit
& einem guten Gefühl zu einem achtsamen Umgang mit Menschen.
Es gibt aber auch eben kuntergraudunkelbunt,
ein Farbton, der mir liegt,
weil er viel mit mir und meinem Gefühl zu tun hat.
Er begegnete mir in einem Liedtext von Casper,
einige Zeilen daraus möchte ich gern mit Euch teilen:

Dort im Mondschein erfüllt nen' bisschen Raum
Hier zu Haus - im Verlorenen der Welt
Immer leben für's Fliegen
Doch sind geboren, um zu rennen
Ich tätowier' mir deinen Namen über's Herz
Mit Ankern, damit jeder weiß wo meins' hingehört
'Nen Leuchtturm daneben
Egal wie neblig, es leitet mich
Schwalben an den Hals
Dass jeder sieht wie frei wir sind
Wir liegen lachend in den Trümmern und fühlen uns frei
Wir sind 30 Fuß high und steigend
Zu Hause ist da, wo man sich vermisst
Doch wir glauben an ein Licht, das niemals erlischt
Eines Tages Vegas, Baby
Buchen den Flug und weg
Setzen auf Rot
so perfekt unperfekt
Die Welt - unser Bett
Leben in den Tag - Licht nur vom Testbild
Und immer wieder diese süßen Endorphine-Schübe
Fliegen über den Dingen
Leben die Lieder, die wir lieben
Die Pläne, die wir schmieden
Wir malen uns die Welt in 

kuntergraudunkelbunt


Ob das nun wieder polarisiert?
Ich weiss es nicht.

Was ich aber weiss ist:
Es gibt eben Dinge & Menschen,
die sich jenseits meiner Toleranzgrenze befinden.
Das bedeutet nicht,
dass ich ein gesteigertes Interesse daran habe mich mit diesen
Menschen näher zu befassen, wozu auch?
Ich versuche einfach jeden Menschen zu akzeptieren, wie er ist,
wenn er das dann auch mit mir so handhabt,
find ich das super.
Man muss sich ja nicht zwingend begegnen,
in der Weite dieser Welt.
Für einen gewissen Zeitraum,
gelingt es mir sogar Menschen zu ignorieren,
die sich auf merkwürdige Weise Zugang zu meiner Welt verschaffen,
und das zwanghafte Bedürfnis verspüren,
mich von Ihrer Sichtweise zu überzeugen.
Irgendwann allerdings,
ist meine Toleranzgrenze dann auch echt erreicht.
Nämlich spätestens dann,
wenn ich mir wieder einmal die Frage nach meinem
Raumschiff stelle, das mich zurück bringt zu dem
Planeten, wo Menschen meine Sprache sprechen.
Übrigens:
Ich lerne unglaublich gern ... auch Fremdsprachen,
aber verstehen geschieht meines Erachtens im Gefühl,
Berührung findet statt.


BEGRENZT ...
ist dann auch gleich das Stichwort.
Es hilft nichts,
so sehr ich auch versuche mich grundliebend über Begrenzungen
im DENKEN & FÜHLEN anderer Menschen zu (und jetzt wird´s spannend)
"erheben". (denn so wirkt auf mich oft der verzweifelte Versuch völlig bewertungsfrei wirken zu wollen)

Es gelingt mir nicht,
was mir aber gelingt ist ehrlich zu mir selbst zu sein,
immer häufiger jedenfalls
&
es gelingt mir damit ehrlich zu den Menschen zu sein,
die mir begegnen.
Ich könnte noch ein wenig klarer & sicherer werden, daran arbeite ich.

Mehr als das, kann ich dann auch schon fast nicht mehr tun,
denn ich habe irgendwann damit aufgehört mich Menschen zu erklären,
die mich nicht verstehen können, oder wollen.

Meinen Heiligenschein (zumindest den selbstgebastelten)
habe ich bereits vor einiger Zeit
abgelegt & seitdem auch nicht vermisst.

Meines Erachtens ist Bewertungsfreiheit eine Illusion,
ich bewerte sobald ich denke,
und wenn ich Bewertungsfreiheit fordere,
bewerte ich eben Bewertung.

Was über diesen "pseudo - erleuchteten Bewertungsfreiheitsquatsch" gut hinweg hilft,
ist die eigene Urteilsfähigkeit
die ich mir allerdings nicht aneigne,
indem ich mich selbst begrenze oder keine Haltung (Bewertung)
zu etwas habe,
sondern indem ich mich selbst in dieser Welt wahrnehme,
ausprobiere und DENKE ... auch mal um die eine oder andere Ecke,
indem ich meine GeFÜHLE wahrnehme und meine eigene Wahrheit erkenne,
und zu mir stehe & wertekongruent handle.

Dann gelingt es mir mich in meiner Welt zu orientieren,
meine Perspektiven gegebenenfalls zu erweitern und zu mir selbst zu stehen,
ohne andere Menschen bekehren, erleuchten, oder was auch immer zu wollen.
Darüberhinaus, wähle ich damit auch was, wann und wem ich meine Zeit
& meine Aufmerksamkeit schenke
und verwende meine Energien immer mehr auf die Dinge,
die mir wirklich wichtig sind!

Blogs schreiben zum Beispiel! :-)

HEUTE wünsche ich UNS einen HERRLICH LEBENdigen TANZ mit den WELLEN des Samstags! ~♥~


 ups ... verschwommen in rosarot - kuntergraudunkelbunt! :-)





Freitag, 30. Mai 2014

~ Zeitreisen ~

Kennt ihr diese Augenblicke?

Ihr hört ein Euch gut bekanntes Lied.
Innerhalb von Sekunden fühlt ihr Euch zurückversetzt
in eine Zeit, an einen Ort, den ihr lange verlassen habt
und dennoch sind plötzlich die Gefühle zu diesem Ort
exakt spürbar.
Von selbst startet eine Gedankenkette,
die Euch für einen Augenblick mitnimmt auf eine Gefühls-Zeitreise.

So reise ich an Gefühlsorte,
erlebe so manche Begegnung mit Menschen
noch einmal.
Und immer begegne ich mir selbst.
Manchmal freue ich mich, mich zu treffen
und dann wieder frage ich mich,
wozu?
Wozu habe ich mir das angetan?

Häufig frage ich mich das,
wenn ich mich in Gedanken in einer Lebenssituationen wiederfinde,
die eine eindeutige Sprache sprachen, aus meiner heutigen Sicht.

Wozu zum Beispiel lebt/ bleibt man in  einer Beziehung,
die schon nach kurzer Zeit folgendes Lied als gemeinsames
Gefühl erlebt?

Curse mit Silbermond - Bis zum Schluss

Vielleicht haben wir uns überschätzt
Gehofft dass aus den Differenzen Liebe wächst
Doch ich weiß nicht ob das reicht
Wieviel Zeit uns noch bleibt
Es kommt wie es kommen muss
Doch wenn es sein muss, kämpf ich bis zum Schluss

Wir haben uns überschätzt
Wir haben gehofft das aus Differenzen noch Liebe wächst
Wie haben befürchtet das irgendwann alles kommt wie es muss
Und doch kämpfen wir Beide noch bis zum Schluss
Keiner will die Konsequenzen tragen und das ist das Dilemma
So wird mit jedem Gespräch unsere Gnadenfrist verlängert
Und immer wieder beteuert das sich jetzt Vieles ändert
Immer wieder neue Versuche die dann im Alten enden
Denn nach der Zeit, sind die Rollen verteilt
Wir wollen die Muster ignorieren, doch sie explodieren bei jeder Kleinigkeit
Und das ist so ermüdend
Wir haben versucht zueinander zu finden, 
fanden jedoch nur das wir uns selbst belügen
Wahrscheinlich haben wir es von Anfang an schon gewusst
Wir sind zu verschieden, dass man für jeden Frieden erstmal kämpfen muss
Wie Paradox ist das?
Wobei doch eigentlich Liebe für mich die Zuflucht sein soll wo ich Waffen fallen lass

Vielleicht haben wir uns überschätzt
Gehofft das aus den Differenzen Liebe wächst
Doch ich weiß nicht ob das reicht
Wieviel Zeit uns noch bleibt
Es kommt wie es kommen muss
Doch wenn es sein muss, kämpf ich bis zum Schluss

Wir habens so oft schon zerredet, so oft vergebens
Versucht die Vergangenheit zu verändern um uns den Weg zu ebnen
Auf dem wir wachsen und leben können zu zweit
Als miteinander vereint, anstatt aneinander vorbei
Doch jeder Einzelne bricht an dem Anderen entzwei
Wir haben Beide das Gefühl in der Partnerschaft nicht wir selbst zu sein
Und wenn es weh tut warum tun wir es uns an?
Und wenn Glück hier drin nicht zu finden ist, wonach suchen wir dann?
Es macht mich krank das ich angeblich der bin, der die Schuld hat
Und gleichzeitig der bin, der die ganzen Lasten schultert
Angeblich der bin, der hier alles kaputt macht
Doch gleichzeitig der, der immer wieder zu dir kommt und alles gut macht
Ich frag mich ständig was ich ändern kann und änder dann
selbst Dinge die mir gut gefallen, einzig um dir zu gefallen
Ich weiß nicht weiter wie ich mich so verbiegen soll
Ich weiß nicht mehr wie ich ehrlich zu mir sein kann und dich lieben soll

Vielleicht haben wir uns überschätzt
Gehofft das aus den Differenzen Liebe wächst
Doch ich weiß nicht ob das reicht
Wieviel Zeit uns noch bleibt
Es kommt wie es kommen muss
Doch wenn es sein muss, kämpf ich bis zum Schluss

Und natürlich seh ich das Schöne und bisher überwiegt es
Gott weiß ich lieb dich und halt fest egal wie schwer die Kritik ist
Doch auch ich habe begrenzte Kräfte, es gleitet aus meinen Händen
Versuch meine Emotionen noch zu kontrollieren und verdrängen
Ich will Chancen geben, nochmal und nochmal wir haben es verdient
Es wär katastrophal im Streit und Affekt diesen Strich zu ziehen
Doch ich kann nicht mehr länger kämpfen, ich kann nich mehr länger stehen
Und ich kann nichts mehr für uns tun, wir 2 werden untergehen

Vielleicht haben wir uns überschätzt
Gehofft das aus den Differenzen Liebe wächst
Doch ich weiß nicht ob das reicht
Wieviel Zeit uns noch bleibt
Es kommt wie es kommen muss
Doch wenn es sein muss, kämpf ich bis zum Schluss

Wir haben uns überschätzt
Wir haben gehofft das aus Differenzen noch Liebe wächst
Wie haben befürchtet das irgendwann alles kommt wie es muss
Und doch kämpfen wir Beide noch bis zum SCHLUSS


Ich habe mir vor einiger Zeit diese WOZU - Frage einmal beantwortet.
Meines Erachtens ist es nämlich so,
dass manche Menschen (ich) genau eine solche Beziehung erleben
müssen, eine Beziehung mit einem Menschen,
dem man sich emotional so verbunden fühlt,
dass man sich einfach nicht vorstellen kann,
NICHT um dieses Gefühl zu kämpfen.
Diese Antwort brachte mich dann zu der Frage,
ist es wirklich Verbundenheit zu diesem MENSCHen,
oder vielleicht eher ein Gefühl,
das ich in mir nicht finden kann,
und wofür ich bereit bin über meine Kräfte hinweg zu leiden,
um es mir irgendwo zu holen,
eine Art emotionale Abhängigkeit?

Diese Frage, war für mich eine der HEILSAMsten in meinem Leben.
Auf den Weg gemacht hatte ich mich bereits vorher,
auf einen Weg mich aus Strukturen zu befreien,
die mich immer wieder begrenzten.

Bis dahin wusste ich allerdings noch nicht
so genau, wonach ich eigentlich suche,
was der Antrieb ist für diese Reise.
Ich hatte mich auf die Suche gemacht,
auf die Suche nach meinem verlorenen Gefühl
Ich wusste, dass ich es nur in mir selbst finden kann.
Und ich wusste, ich kann es nur finden,
wenn ich mich von allem befreie,
was mich von aussen hält.

Das war nicht ganz leicht,
denn häufig musste ich feststellen,
dass das, was ich gefunden hatte,
immer noch nicht das war,
was aus mir heraus lebt,
sondern nur eine weitere Schicht,
die sich irgendwann (getarnt als Selbstschutz)
um meinen KERN ... meine SEELE legte.

Irgendwann auf diesem Weg war es plötzlich da,
MEIN GEFÜHL, mein Antrieb.
LIEBE ... die mich gefunden hatte,
weil sie aus mir heraus lebte,
die mich gehalten hatte,
als alles andere wegfiel.
Ich begegnete meiner Seele,
für einen Augenblick in der Zeit.
Und ich verstand, wozu all dieses Suchen,
all meine persönlichen Lebensdramen,
alle Tiefen nötig waren.

Mein Leben erhielt auf wundersame Weise einen SINN,
der sich mir - NICHT vollUMFÄNGLICH - erschloss,
den ich aber fühlen konnte,
in einer Intensität, die mir erstmal FLÜGEL verlieh
und im weiteren Verauf dafür sorgte,
dass ich mich nicht mehr sehr weit von diesem,
meinem Sinn entfernen konnte.

Ein Gefühl, das mich immer wieder ruft,
wenn ich in Strukturen,
Erwartungshaltungen,
Gedankenketten zu versinken drohe.

Dann rufen mich die ~ WELLEN ~ ich danke dem HIMMEL dafür & meinem guten Gehör!:-)


UNS allen WÜNSCHE ich einen beSEELtEN TANZ mit den WELLEN des FREItags
& SONNE im HERZEN! ~♥~