Dienstag, 8. Juli 2014

~ WELLENlogik ~

Kennt Ihr vielleicht das Komplementaritätsprinzip?

Mir war es bisher gänzlich unbekannt,
bis mir vor einigen Tagen in einem Antiquariat ein
Buch über Quantenphysik auf den Fuß fiel,
das dafür sorgte, dass dieser mittlerweile
blau angeschwollen ist und in keinen geschlossenen
Schuh mehr passt.

Quantenphysik fand ich schon immer irgendwie interessant,
also entschied ich mich dazu,
das Buch einfach mal mitzunehmen,
schließlich bin ich ja, die,
die der Auffassung ist,
dass nichts in diesem Leben ohne Grund passiert,
und schon gar nicht ohne Sinn,
den selbstverständlich nur wir selbst,
in der Lage sind bestimmten Ereignissen
zu geben,
oder es eben zu lassen.

Jedenfalls stieß ich auf dieses Komplementaritätsprinzip,
das Niels Bohr in folgendem Satz beschreibt:

"Die Begriffe Teilchen und Welle ergänzen sich, indem sie sich widersprechen; 
sie sind komplementäre Bilder des Geschehens."

und da es wie so oft im Leben und offenbar
auch in der Wissenschaft Interpretationsprobleme gibt
fiel mir noch folgender lustiger Satz auf:

"Die Ergebnisse aus den eigenständigen,
einander ausschließenden Experimentalanordnungen
ergänzen sich wechselseitig zum Gesamtbild der Wirklichkeit
und ÜBERWINDEN ihre jeweilige „methodische BLINDHEIT“.

Ist das nicht absolut spannend und anwendbar auf UNS alle?
Mal ausgehend davon, dass ich gleich an meine
Herzensfreundin denken musste,
denn ich bin mir ziemlich sicher,
wir 2 sind sowas wie die komplementären Bilder des Geschehens,
Teilchen & Welle eben! :-)

... und ja, mal ausgehend davon,
dass jede unserer geplanten Handlungen
so etwas wie eine
Experimentalanordnung ist,
die jeder von uns eigenständig, unabhängig von einander
und mit den jeweils eigens zur Verfügung stehenden
Handlungskompetenzen ausführt,
ergänzen wir unser Gesamtbild,
sowohl um das Ergebnis
als auch die Methodenkompetenz des anderen,
die oft zu einem ähnlichen Ergebnis führen.

"Viele Wege führen nach Rom." ... ODER?

Schön finde ich, wenn wir uns dann in Rom treffen
und uns gemeinsam über die verschiedenen Wegeindrücke
austauschen.

Seht Ihr und schon macht es für MICH Sinn,
dass mir dieses Buch auf den Fuß gefallen ist.
Erstens hab´ ich gelernt, dass es dieses Prinzip gibt,
zweitens, wie es funktioniert
und drittens, dass es sich wunderbar auf das Leben anwenden lässt. :-)

Darüberhinaus habe ich wieder einmal festgestellt,
dass es mir große FREUDE bereitet zu lernen,
am liebsten täglich und dass jede Tragödie ein wenig Komödie IST.

Ich hoffe ihr konntet mir folgen, wie ich meiner FREUDE ... :-)

Einen erHEITERtEN TANZ mit den WELLEN des Dienstags wünsche ich UNS allen - HEUTE!
... ~♥~ ...


Sonntag, 6. Juli 2014

~ ProjektionsWELLEN ~

Nichts ist so wie es scheint, ODER?

Doch manchmal ist alles genau so wie es scheint,
mal abgesehen von den zahllosen Interpretationsmöglichkeiten,
die jedes Wort, jede Tat, jede Geste bietet.

Es soll aber tatsächlich Menschen geben,
die einfach sind, wer sie sind.
Kongruent in dem wie sie leben,
was sie von sich zeigen
und einige,
wenige,
es werden hoffentlich immer mehr,
sind sogar in der glücklichen Lage,
ihre Gefühle, Wünsche, Bedürfnisse, Gedanken
und sogar ihre Unzulänglichkeiten auszudrücken.
Ich mag das ja wirklich gern.
Herrlich - nah am Leben.

Ich finde, von solchen Menschen,
kann man lernen.

Wie ich darauf komme?

Nachdem ich mir heute mal
wieder einige Fremdbilder zu Gemüte
geführt habe, die mich per PN erreichten
und mir kurzfristig die
Idee kam, einfach mal aus diesem,
Projektionswahnsinn auszusteigen,
habe ich mir gedacht, ich schreib lieber darüber.

Also, von meiner kleinen Sturmflutwelle berichtete
ich ja bereits gestern.
Ja, und wer mit den Wellen tanzt,
den erreichen eben auch mal Sturmflutwellen,
die übrigens letztlich die lehrreichsten und
mir damit herzlich willkommen sind.

Nun, werde ich, wenn ich gerade stürme
Euch nicht erzählen,
wie angenehm ruhig die Wogen mich tragen,
und auch die Musik,
die mich durch diese Wellen begleitet ist eben mal
nicht seelenruhig, sondern LAUT und DEUTLICH.
Manchmal sogar grenzwertig in den Worten.

Lustig finde ich,
dass es Menschen gibt, die sich dadurch berufen fühlen,
mir ungefragt zu erklären, wie ich denn
diesen Gefühlen aus dem Weg gehe und
in eine positive Richtung lenken kann.
Die coolste, weil eine echt bewegende Frage:
"Was würde die Liebe für Dich wollen?"
Meine Antwort:
"Was glaubst denn Du, was die Liebe für MICH wollen würde?"
Antwort:
"Nur das beste ..."
Es folgt ein ellenlanger Monolog über Liebe, lichtvolle Gedanken
und wie wichtig es doch ist, Gefühlen wie Wut und Enttäuschung
keinen Raum zu geben.

Meine Liebe sagt mir hingegen, dass es schon Sinn macht,
Gefühle dieser Art wahrzunehmen und auch einfach mal
auszudrücken, anstatt sie in irgendwelche Räume zu verdrängen,
aus denen sie mit ziemlicher Sicherheit irgendwann einmal
herausbrechen unkontrolliert und wahrscheinlich auch geballt.
Meine Liebe findet nämlich es sei gut,
zu sein wer ich bin,
dann ist nämlich die Liebe frei,
wie auch ich mich FREI fühle
zu äussern wonach auch immer mir gerade ist.

Das beste daran ist, seit ich das so mache,
sind die sturmflutartigen Wellen auch ganz schnell wieder vorbei,
meine Theorie dazu ist,
dass das so sein kann,
weil sie den Raum bekommen,
den sie brauchen,
ohne überbewertet, bearbeitet, verdrängt oder
krampfhaft gegen ein gutes Gefühl getauscht zu werden,
das sich von ganz allein viel natürlicher einstellt,
wenn es echt und nicht herbeigedacht wurde.

Mir fällt in diesem Augenblick ein,
wie gut es ist, dass ich an diesen Quatsch auch mal
geglaubt habe,
bevor mich die wild tobendste aller Sturmfluten
genau passend in diesem "die Liebe will nur die "positiven" GeFÜHLdanken"
alles andere wird einfach "in der Stille beobachtet" und weggewünscht
Status erreichte.
DIE LIEBE lässt sich übrigens nicht manipulieren,
wir Menschen sind es, die das ständig versuchen.
Warum freuen wir uns nicht einfach drüber,
wenn sie sich einstellt und "positiv" ist übrigens ein sehr dehnbarer Begriff,
ich finde so ziemlich jeden konstruktiven Gedanken, der auch mal
aus einem Gefühl wie z.B. Wut entsteht, positiv.

Versuchen wir doch einfach, die Gefühle zu nehmen, wie sie kommen und etwas gutes
daraus zu lernen!

ENTTÄUSCHUNG ist Desillusionierung von eigenen Erwartungen,
ist es nicht total  positiv, wenn Illusionen sich auflösen und wir klar sehen dürfen?

HEUTE wünsche ich UNS einen HERZlich ECHTen TANZ mit den WELLEN des Sonntags!
... ~♥~ ...






Samstag, 5. Juli 2014

~ SommerLEGENDEN ~

Mir ist da wieder einmal etwas zugeflogen,
ein LIED von Thomas Godoj,
lest & hört einmal, wenn ihr mögt:


~ Legendensommer ~  ... Thomas Godoj

Du hast das Meer für uns erobert.
Ich bin dir hinterher getaucht.
Wir waren die Kinder dieser Sonne.
Haben unsere Träume in den weißen Sand gebaut.
Wir flogen wie die Vögel vor der Nacht, 

dem Sonnenuntergang entgegen.
Wir haben den Tag nie aufgegeben.

Wir waren die letzten unserer Art.
Die letzten langen Schatten,

bis zum allerletzten Tag.
 

~ Legendensommer ~
 

Stunden lang saßen wir da,
ohne jeden blassen schimmer.
wie legendär wir waren.
Tage verblassen mit der Zeit.
Diese behalten wir für immer.

 

~ Legendensommer ~
 

Wer weiß wie weit die Träume fliegen?
Meine sind immer bis an diesen Ort gekommen.
Doch die Spuren die wir dort hinterließen,
hat das Meer auf seine Art zurück gewonnen.
Vielleicht sind wir der lebende Beweis.

Vielleicht der einzige, wer weiss.
Dafür lohnt es sich zu leben.

Wir waren die letzten unserer Art.
Die letzten langen Schatten,
bis zum allerletzten Tag.
 

~Legendensommer ~
 

Stunden lang saßen wir da,
ohne jeden blassen Schimmer.
Wie legendär wir waren.
Tage verblassen mit der Zeit.
Diese behalten wir für immer.


~ Legendensommer ~



Mich hat er berührt, der Text
& erinnert an einen Sommer,
der zu einer Legende wurde ...
... passend dazu erreichte mich eine kleine Sturmflutwelle,
die ich ~ wie immer ~ einfach mal tanzen werde.
Macht IHR mit? 


[:-)]


d a n k e - Thomas Godoj für das tolle Lied! :-)

Cool finde ich übrigens, dass der Herr Godoj sich mit Eurer
Unterstützung bei einem Crowdfundingprojekt,
seinen TRAUM ... sein NEUes ALBUM erfüllt hat.

Inspirierend & erSTAUNlich!

Einen HERZerFRISCHTen TANZ mit den WELLEN des Samstags wünsche ich UNS - HEUTE!
... ~♥~ ...

~ LEGENDENSOMMER ~ https://www.youtube.com/watch?v=AmO7Jay6xPo





Freitag, 4. Juli 2014

~ WELLENspaziergang ~

Erinnert ihr Euch noch an die ältere Dame auf der Bank?

Die Dame, die jeden Tag dort sitzt?
Ich hatte ja beschlossen, einfach mal nicht,
wie gewohnt lächelnd an ihr vorbei zu gehen,
sondern mich stattdessen einmal zu ihr zu setzen.

Ich hab´s gemacht und wir hatten ein herrliches Gespräch.
Sie hatte Freude an meinem Hund.
Miss Mops hat ihr ein herzliches Lachen entlockt,
mit ihren lustigen Schnaufgeräuschen,
welches sie gern einmal dazu einsetzt
um an eine Extraportion Streicheleinheiten zu kommen.

Die freundliche Dame erzählte mir,
sie gehe jeden Morgen um die gleiche Zeit
zum Bäcker, um sich dort ein Brötchen zu kaufen,
welches sie dann ganz gemütlich auf der Bank,
mit Blick auf´s Ruhrtal genieße.
Nur, wenn es sehr stark regne, oder sie etwas vor hätte,
würde sie ihr Ritual unterbrechen und dann würde
es ihr nach einigen Tagen sehr fehlen.

Sie fragte mich, ob mein Spaziergang am Morgen
auch so etwas wie ein Ritual wäre.
Im ersten Augenblick erschien mir die Frage etwas merkwürdig,
denn: Ich habe einen Hund und der braucht seinen Spaziergang.
Allerdings, so kommt mir im nächsten Augenblick in den Sinn,
müsste ich ja nicht zwingend diesen Weg wählen.
Erstaunlicherweise fällt mir auf,
dass es nur der Spaziergang am Morgen ist,
der mich täglich den selben Weg wählen lässt.

Also doch ein Ritual?
Ich mag diesen Weg.
Ich mag es über den Damm zu laufen,
ich mag den Blick hinunter in die Ruhrauen,
die Weite, die er mir zu sehen ermöglicht.
Ich mag es, Menschen zu begegnen,
die einfach immer da sind,
an jedem Morgen,
bei Wind und Wetter.
Seit mir das bewusst ist, mag ich es noch mehr.

Ich liebe auch die abwechslungsreichen
Spaziergänge am Nachmittag oder Abend,
die Perspektivwechsel,
neue Umgebungen und neue Menschen,
neue Wahrnehmungen.

Das Morgenritual allerdings ist mir,
so wie es ist, ans Herz gewachsen
und darüber freue ich mich.

Ich werde mich nun sicher häufiger
zu der älteren Dame setzen.
Sie hat mir eine so schöne Geschichte
erzählt, die möchte ich unbedingt
weiter hören.



Genießen WIR die tanzenden WELLEN des FREItags! ... ~♥~ ...






Donnerstag, 3. Juli 2014

~ WELLENl(i)eben ~

Das Leben liebt DICH,
und mich auch.
UNS alle liebt es, das Leben.

Wie ich darauf komme?
Es gibt einmal keinen speziellen Grund.
Keinen nennenswerten jedenfalls.

Nur ein Gefühl, dass sich einstellte,
als ich heute morgen erwachte,
die Sonne meine Nase kitzelte,
eine kleine Elfe, einige Minuten
später zu mir ins Bett krabbelte 
und ohne Punkt & Komma zu erzählen
begann, wie, wozu und was eigentlich
wichtig ist.

Habe ich Euch eigentlich schon mal
von unserer Jahresblume erzählt?

Zu Beginn des neuen Jahres,
bastelten wir eine Blume,
mit vielen bunten Blütenblättern
und jeder von uns schrieb seine
Wünsche und Vorhaben für das neue Jahr
in diese Blütenblätter.
Wünsche für sich selbst,
Wünsche für UNS als Familie
und Vorhaben, die jeder von UNS
gern umsetzten würde.

Nun ist das erste Halbjahr des Jahres um,
so dachten wir, es sei eine gute Gelegenheit
einmal zu schauen,
welche Wünsche wir UNS bereits erfüllt haben.
Wir alle waren erstaunt, dass bis auf zwei,
bereits alles erfüllt ist und noch verblüffter
waren wir als meine jüngere Tochter plötzlich
fragte: "Mama, müssen sich eigentlich alle Wünsche
erfüllen?"
Hm, gute Frage.
Sie erzählte weiter:" Weisst Du, Mama.
Dieser Wunsch,
den Du für mich aufgeschrieben hast,
das wünsche ich mir gar nicht mehr.
Dinge können sich ja ändern, oder?"

Nachdem wir eine Weile,
darüber gesprochen hatten,
ob und welchen Unterschied es gibt,
zwischen den verschiedensten Wünschen,
entschieden wir, dass es gut ist
uns hin und wieder zu fragen,
ob das, was uns noch vor einiger Zeit sehr wichtig
war,  immernoch so wichtig ist.
Wir ergänzten unsere Blume um einen
Herzenswunsch, den WIR UNS gemeinsam
erfüllen wollen.

Darüberhinaus fragten wir uns gemeinsam,
was im letzten halben Jahr gut und eher nicht so gut gelaufen
ist im Umgang miteinander.

Ich finde es so aufschlussreich,
Kindern einfach mal zuzuhören
und eines ist mir wieder einmal sehr deutlich geworden:
Meine Kinder lieben die unvorhersehbaren Ereignisse ebenso
wie ich.
Sie sind so leicht glücklich zu machen,
und all das hat viel weniger mit materiellen Werten
zu tun, als mit Aufmerksamkeit, Liebe und den kleinen
Abenteuern des Lebens.

Ich bin so dankbar & so glücklich
über die größten Geschenke meines Lebens
und wenn ich jemals daran zweifle,
schaue ich in diese Kulleraugen,
höre ich den Klang ihrer Stimme,
fühle ich ihre Umarmung
und bin mir sicher:

MEIN LEBEN LIEBT MICH!
... und WUNDER erlebe ich täglich ...


D a n k e  LEBEN!!!


https://www.youtube.com/watch?v=z_nImUzRv0w



Mittwoch, 2. Juli 2014

~ WELLENgefühle ~

"Man kann nur in Berührung sein, wenn man fühlt."

~ Anaïs Nin ~

Ich weiss, ich wiederhole mich und bemühe auch Frau Nin
zum wiederholten Mal.
Es ist mir einfach ein Anliegen,
mich immer wieder selbst daran zu erinnern,
wie wichtig es für mich ist,
in Berührung zu sein, mit mir selbst.

Wie leicht es dann gelingt auch in Berührung zu sein,
mit anderen Menschen,
Menschen, die ebenfalls fühlen können & wollen.

"Nur das Gefühl versteht das Gefühl",
schrieb Heinrich Heine
und genau SO ist es.

Es ist ein großes Geschenk für mich,
Menschen an meiner Seite zu haben,
denen ich nichts erklären muss.
Die einfach verstehen,
wie sich etwas für mich anfühlt,
manchmal auch ohne genau zu wissen,
was eigentlich der Grund dafür ist.

Menschen, die sich mit mir FREUEN,
aus tiefstem Herzen,
& Menschen, die einfach da sind,
wenn ich traurig bin.
Menschen, die mich hin und wieder
auch mal daran erinnern,
meine Blickrichtung zu wechseln.
Menschen mit denen ich lachen kann,
über Dinge, die kein anderer lustig findet,
und die gar nicht erst versuchen mich
in Small - Talk ähnliche Situationen
zu bringen, aus denen ich mich eher
früher als später verabschiede.

Menschen, die mir auch mal ganz klar sagen können,
dass ich mich gerade wieder einmal in verkopften Zonen verzettele,
und meine Strickpullis aus roten Fäden damit nicht unbedingt,
wärmender werden. :-)

Es ist die Behutsamkeit, das Einfühlungsvermögen
und die Differenzierungsfähigkeit dieser Menschen,
die mich heute bewegt diesen Blog zu schreiben.

Ich vertraue ihnen,
und ich tue das mit einem richtig guten Gefühl.

Warum?
weil sie es mir so unglaublich leicht machen.
weil mein Gefühl ihr Gefühl versteht.
weil es keinen Druck gibt,
weil sie, wenn ich mal völlig in verkopft roten Fäden spinnenden
Regionen fest hänge, mich behutsam und bestimmt,
gefühlvoll und schubsend daran erinnern,
wie ich auch sein kann,
und damit aus mir herausholen, was ich lange Zeit
vergessen hatte, nämlich einen postiven Antrieb,
der aus einem wütenden Gefühl entsteht.
Plötzlich kann ich dann meine sorgfälltig gestrickten
Pullis samt roter Fäden verbrennen.
Nicht, weil ich keine Lust hätte sie ordentlich aufzulösen
und sorgsam neu zu verarbeiten.
Nein, einfach, weil es irgendwann mal gut ist,
mit ordnen, analysieren und verbinden.
Manchmal muss so ein Pulli einfach brennen,
in einem Lagerfeuer,
das eben diese Menschen wärmt.
Rote Fäden finden sich ja im Zweifel genug
und mit herzlicher Wärme gestrickt ergeben
sich letztlich die aussergewöhnlichsten Muster.

D a n k e! Schön, dass es UNS gibt, Kathy & Maik (der mich sicher gleich fragen wird,
was mit mir ist, der Strickpullis wegen!) ;-)

UNS allen WÜNSCHE ich HEUTE einen beHERZten TANZ mit den WUNDERWELLEN des Mittwochs! ... ~♥~ ...









Dienstag, 1. Juli 2014

~ WellenBLICK ~

Heute gibt es einen Wunschblog für den Maik:

"Daniela, kannst Du mal etwas über "DEN" Blick schreiben?"

Hui ... ich versuch´s mal.

Ich weiss nämlich genau welchen Blick, der Maik meint.
Es ist NICHT der Dackelblick.
Es ist KEIN verliebter Blick,
vor allen Dingen ist es aber KEIN LEERer Blick,
es ist kein verblendeter Blick
und Spaß macht der Blick auch nicht unbedingt
immer,
es ist aber auch kein trauriger Blick.

Es ist die lebendige TIEFE,
das FEUER im Blick eines Menschen,
der sich dem Leben und einer Aufgabe hingegeben hat.
Dieser Blick ist interessiert, wissensdurstig,
da ist LIEBE in den Augen des Menschen.
WAHRHAFTIGKEIT, die einem unter die Haut geht.
FREUDE erkenne ich auch in diesem Blick,
SEHNSUCHT & ENTSCHLOSSENHEIT.
ENTHUSIASMUS.

Ich glaube jeder Mensch, der schon einmal
in solche Augen gesehen hat,
weiss ziemlich genau,
was ich hier mit Worten zu beschreiben
versuche.

Ein solcher Blick kann Angst machen,
mir hat er jedenfalls einmal Angst gemacht
und ich glaube so langsam zu verstehen weshalb.

Mir ist und war zu diesem Zeitpunkt
dieser Blick nicht NEU.
Immer wieder begegnete ich in meinem Leben
Menschen, die etwas ganz besonderes in ihrem Blick
hatten, was mir zu beschreiben, nicht gelang.
Aber ich weiss, dass es genau diese Blicke waren,
die mein Interesse weckten.
Menschen, deren Augen Geschichten erzählen.

Allerdings, ist "der BLICK" noch anders,
es kommt etwas hinzu, ein "FUNKELN"
eine KLARHEIT, eine Energie,
die einem das GEFÜHL gibt,
da schaut jemand in die SEELE eines Menschen.
Nicht zuletzt ist dieser Blick auch ein Spiegel,
ein Spiegel dafür, was in jedem Menschen steckt,
der all das in einem ... DIESEM BLICK erkennen kann,
wenn er es sehen will.
Eine EINLADUNG die REISE anzutreten in seine eigene SEELENWELT,
um dort das zu finden, was diesen BLICK ausmacht,
nämlich die Leidenschaft, das Feuer, den Enthusiasmus,
die tief bewegende FREUDE seinem eigenen Ursprung zu folgen,
Wahrheit zu erkennen und zu leben
und nicht zuletzt die LIEBE,
die immer Beweggrund ist,
diesen seinen eigenen  WEG zu GEHEN.

"Krieger des Lichts erkennen einander am BLICK"
 schreibt Paulo Coelho & mal abgesehen davon, dass dieser Begriff
"Krieger des Lichts" mittlerweile von der Esoterikszene in Beschlag genommen
wurde und dort mit Attributen belegt wurde, die nichts mit dem zu tun haben,
was Coelho in seinem "Handbuch des Kriegers des Lichts" beschreibt,
finde ich, er hat RECHT.

Sie erkennen sich und sie begleiten sich,
weil sie offen sind und weil sie genau spüren,
dass es in jeder dieser Begegnungen etwas großartiges
zu lernen gibt und das jede Verbindung von Menschen,
die aus ihrer eigenen Tiefe leben,
eine Inspiration sein kann für andere Menschen,
diese Fähigkeiten in sich zu finden.

Kennt IHR den BLICK?
Wisst IHR was ich meine?


D a n k e Maik!
Das hat mir richtig viel FREUDE gemacht!

UNS allen WÜNSCHE ich HEUTE einen SONNIG beLEBten TANZ mit den WELLEN des DIENSTAGs lebendige FREUDE im AugenBLICK! ... ~♥~ ...




 Danke Dir WORTBILDkombination, Kirsten! :-)