Dienstag, 17. Juni 2014

~ WELLENbegegnung im Central Park ~

Als ich vor 17 Jahren zum ersten Mal nach New York reiste,
tat ich das als
Begleitung meiner Patentante,
ihrer damals 13 jährigen Tochter
und ihres 11 jährigen Sohnes,
die einige Monate zuvor ihren Vater/ Mann verloren hatten.
Er hatte seinen
Kindern versprochen mit ihnen nach NYC zu reisen,
doch dazu blieb ihm keine Zeit mehr.

Meine Mutter und ich begleiteten die drei.
Es waren schöne, tiefe und schwere
Wochen für uns alle.
Als wir eines Tages einen Spaziergang durch den Central - Park
machten, meine Patentante weinte,
meine Mutter besorgt versuchte sie zu beruhigen,
die Kinder bestrebt,
sich ihre Trauer nicht anmerken zu lassen
und ich bemüht sie zu
unterstützen,
begegnete uns ein afroamerikanischer Mann,
mittleren Alters, mit Baseballcap
und wahnsinnig fröhlich.
Er sprach mich an mit den Worten:

"Have you ever heard about
Willie G the poet of central park?"




Ich verneinte.
Er drückte mir einen Stapel Papier
in die Hand,
formte mit seinen Händen meine Lippen zu einem Lächeln und
verschwand winkend und singend.


Ich wusste in diesem Moment nicht so recht wie
mir geschieht.
Nachdem ich den anderen erklärte,
was der Mann von mir wollte,
entspannte sich die Situation und wir hatten einen schönen,
leichten Nachmittag, den
ersten und einzigen, dieser Reise.
Zurück im Hotel, sah ich mir den Papierstapel an
und fand eine ganze Reihe beeindruckender Gedichte.
Die ich, zurück in Deutschland,
zusammen mit den Fotos in ein Album klebte.
Ich hatte Ihn
vergessen ... bis vor einigen Wochen.
Nachdem ich mir die Gedichte nocheinmal
ansah, recherchierte ich im Netz.
Ich fand nicht viel, ausser einigen Fotos, die
Touristen von ihm schossen und der Information,
dass er nun
"Willie G the homeless poet of NY" heisst
und mittlerweile um einige Zähne erleichtert jedoch
immer noch fröhlich Menschen beschenkt,
mit seinen Worten & seiner einzigartigen Weise
Menschen zu begegnen.

Warum ich diese Geschichte hier aufschreibe?

Weil ich mich bedanken möchte,
für einen Augenblick der Begegnung,
mit einem aussergewöhnlichen Menschen
der einen Nachmittag vor 17 Jahren
mit FREUDE füllte.
Für aussergewöhnliche Worte,
deren Bedeutung mir erst JETZT
in ihrer Tragweite bewusst wird.

Wie könnte ich mich anders bedanken,
als diesen Augenblick mit EUCH & der WELT zu TEILEN?


D a n k e - Willie G - Poet of Central Park! http://www.youtube.com/watch?v=tONg0x8pITA
                                                          :-( ... ♥ ... :-)


HEUTE wünsche ich UNS allen einen LIEBEvoll beWEGten TANZ mit den WELLEN des Dienstags &
offene Kanäle für die MAGIE des AUGENBLICKs wenn MENSCHEN sich begegnen! ... ~♥~ ...





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Sonntag, 15. Juni 2014

~ Sonnenaufgangsgedanken ~

Ein neuer Tag!
Heute freue ich mich besonders,
denn der gestrige hatte es echt in sich.
Innere Sturmflut mit einem hochexplosiven
Gemisch aus Wut, Traurigkeit und dem
Wunsch, das einfach mal so sein zu lassen.

Wütend war ich auf mich selbst,
traurig war ich, weil mich diese Wut
immer noch so intensiv ins schaukeln bringt
und dann fielen mir gestern so viele "kleine" Dinge auf,
Details in meinem Umfeld,
die mir in den letzten Wochen wohl,
nicht so beachtenswert erschienen,
die mich gestern aber ein wenig aus der Bahn warfen.

Es hat natürlich auch mit mir zu tun und mit einem Spiegel,
der mir sehr deutlich zeigt,
was mich von diesen Details,
die ich erkennen kann unterscheidet (mittlerweile).

Hinzu kommt, dass mir sehr deutlich bewusst wird,
dass sich in den letzten Wochen immer mal wieder "Verkopfung"
in einigen Themen einschleicht und mit ihr uralte Verhaltensmuster,
die ich in dieser Form bereits als bearbeitet erachtet hatte.

Gut, dass sie sich mir zeigen,
wenn ich auch nicht immer erfreut bin,
bestimmte Wellen immer wieder tanzen zu müssen.
Meiner Freude zu folgen gelingt mir an solchen Tagen
weniger gut.

"Was ist mit Dir, Daniela?" ... die obligatorische Frage eines Freundes.
"Nix ist mit mir, ich bin "nur" wütend!"
"Ok. Worauf genau bist Du wütend?"
"Auf mich selbst und gleich auf Dich, wenn Du weiter fragst."
"Ok ... das macht mir nichts.
Ich frag mich nur echt, was das gerade für Wellen sind,
die Du tanzt und die echt wenig damit zu tun haben, wie ich Dich erlebe."
"Hä?"

Spätestens in dem Augenblick wird mir klar,
ich habe gerade eine Begegnung mit meinem inneren Kind.
Ich muss lachen, weil es plötzlich so viel SINN macht.

Darüberhinaus wird mir bewusst,
dass ich wieder versuche meine HerzWELLEN zu kontrollieren,
es gibt keinen Grund dazu,
zumindest nicht,
wenn ich meiner FREUDE folge.

Es gibt auch keinen Grund dafür Wut & Traurigkeit zu unterdrücken.
Auch macht es nicht immer Sinn, sie mit positiven Gedanken,
in eine Richtung zu lenken, die mich vielleicht davon ablenkt,
wahrzunehmen, worum es wirklich geht,

Was sicherlich Sinn macht,
ist sich selbst an einen Lieblingsort zurückzuziehen,
und mit den Wellen zu tanzen,
die an diesem Ort auch gleich viel sanfter
und weniger bedrohlich wirken.

Mir gelingt es an diesem Ort ~ glücklicherweise ~
recht schnell, mich zu regenerieren & mich
darauf zu konzentrieren, was mir wichtig ist.
Auch und besonders im Umgang mit Menschen,
in meinem direkten Umfeld & mit mir selbst.

Ich habe mich gestern an etwas erinnert,
an einen dieser Gedankenblitzsätze,
die mich begleiten:

" Daniela, versprich mir, dass Du nie vergisst wer Du bist,
nur um anderen Menschen einen Gefallen zu tun."

D A N K E! 

Heute freue ich mich auf einen TANZ mit entspannten SonntagsWELLEN und auf EUCH! :-)

https://www.youtube.com/watch?v=pY3viYRdeg8



















Samstag, 14. Juni 2014

~ FÜHL DICH FREI! ~

"Fühl Dich frei!"

Ein kraftvoller Satz,
ein tolles Lied von einem meiner - zugegebenermaßen -
nicht gerade Lieblingsmusiker Sido,
"Fühl Dich frei" mag ich,
nachdem ich auch schon "Einer dieser Steine" großartig fand.

Besonders mag ich daran, dass dieses Lied
gestern einen Menschen bewegte
& inspirierte, kreativ zu werden.
Ich teile den Text mal:


Fühl Dich Frei -Sido

Wichtig ist, dass du dich nicht verstellst
Richtig ist was du für richtig hältst
Der der es am besten weiß bist du selbst
Richtig ist was du für richtig hältst
Fühl dich frei
Fühl dich frei


Lass dir nichts erzählen von deinem Gegenüber
Wenn eure Meinungen nur kollidieren, dann redet drüber
Ganz egal wie du das siehst, drück es aus
Du machst dich nicht nur beliebt, wenn du Brücken baust
Mach dich gerade, beuge oder bück dich nie
Dir muss klar sein, nur du bist deines Glückes Schmied
Zeig nur das was du zeigen willst
Und denk daran, wer nicht schreit bekommt auch keine Milch
Schaff dir Platz wenn dir Umfeld zu eng is
Geh und hol‘s dir, weil du es nicht geschenkt kriegst
Weil deine Zeit hier nur begrenzt ist, genieß dein Leben ständig
Du bist länger tot als lebendig
Verstehst du?

Die meisten ihrer Worte sind der pure Schwachsinn
Lehn dich auf, keine Gefahr ist dem Mut gewachsen
Mach das Beste draus, wenn sie gemein sind
Kluge Leute lernen auch von ihren Feinden.
Immer wenn sie etwas wollen sagst du nicht nein
Doch wer für alles offen is, kann nicht ganz dicht sein
Wer kriecht kann nicht stolpern, denkst du dir
Doch wenn wir aufgeben, enden wir
Soll das alles sein? Nein, das wars noch längst nicht.
Wenn du fällst, hoff ich du fängst dich
Weil deine Zeit hier nur begrenzt is, genieß dein Leben ständig
Du bist länger tot als lebendig
Verstehst du?

Lass den Kopf nicht hängen wenn dir das Wasser bis zum Hals steht
Halt dich fest, wenn ein Sturm durch deinen Wald fegt
Merk dir dis, mach nur wonach deinem Herzen ist,
Jede lange Reise beginnt mit dem ersten Schritt
Wahre Worte sind nicht immer schön, 

schöne Worte sind nicht immer wahr, also hinterfrag
Mach das Fenster auf, lehne dich hinaus
Träume nicht dein Leben, lebe deinen Traum
Wenn du willst dass sich was ändert musst du jetzt dran glauben,
Aus jedem Stein auf deinen wegen kannst du etwas bauen
Arbeite an dir, und Zufriedenheit ist dein Lohn
 
Sei du selbst, denn alle anderen gibt es schon!

Danke Sido!

Mal abgesehen von der Tatsache,
dass ich den Text mag,
weil er eine Sprache spricht,
die ich verstehe.
Kam mir genau mit diesem Lied & seiner Kettenreaktion
wieder einmal der Gedanke,
wie wunderbar es ist,
dass wir alle in einem Raum,
wie dem Internet die Möglichkeit
haben Gefühle miteinander zu teilen.
Ob es nun WortGEFÜHLE,
MusikGEFÜHLE,
oder BildGEFÜHLE sind.

Wir erreichen Menschen,
von denen wir vielleicht nicht einmal wussten,
dass es sie gibt.
Wir inspirieren Menschen Fragen zu stellen.
Wir geben Menschen Hoffnung,
die sich vielleicht gerade in einer eher hoffnungslosen Situation befinden.
Wenn es dann noch ein Gefühl von FREIheit ist,
berührt mich das ganz besonders.

Bei allen Merkwürdigkeiten,
die mir so begegnen in der virtuellen Welt,
ist das etwas, das ich keinesfalls missen möchte.


WORTGEFÜHLE beWEGen!

                       &

MUSIK verbindet MENSCHEN!



Ich danke heute besonders dem gestrigen Impulsgeber  & dem Empfänger
für sein offenes Feedback. Es macht mich glücklich zu erleben, wie LEICHT es
ist Menschen eine große FREUDE zu machen.
Was ein Mensch in die WELT gibt, kommt auch zu ihm zurück - auf welchem Wege auch immer-
davon bin ich überzeugt.

Schön, dass es Euch alle gibt!

FÜHLT Euch FREI zu TEILEN was EUCH berührt & bewegt, vielleicht
ist es genau das, was ein anderer Mensch in diesem Augenblick braucht
um seine Perspektive zu erweitern.

Wenn IHR mögt auch gern hier mit UNS im ~ Wellentanz ~ :
https://www.facebook.com/groups/180945045445768/


Ich wünsche UNS einen FREUDvollen TANZ mit den WELLEN des Samstags! ~♥~


https://www.youtube.com/watch?v=cEDhft6B44c








Freitag, 13. Juni 2014

~ Stolperwort: NORMAL ~

Habt ihr Euch auch schon einmal gewünscht,
dass Menschen einfach "normal" mit Euch umgehen?

Ich hatte gestern ein Gespräch zu genau diesem Thema
und dabei ist mir aufgefallen,
dass meine Einstellung zu normal sich komplett verändert hat,
im Laufe der Zeit. :-)

Vorab, dieser Wunsch ist mir ziemlich bekannt,
allerdings hat mich vor einigen Jahren mal jemand
aufgeklärt, wie es sich mit diesem "normal" verhält,
in zwischenmenschlichen Begegnungen.

Damals ging es um verstehen,
und darum wie es geschehen kann,
dass einige Menschen auf Anhieb verstehen,
was ich meine, manchmal sogar ohne Worte,
und  ohne, dass sie mich wirklich gut kennen.
Ich hatte damals den Eindruck,
diese Menschen könnten nichts von mir wissen.
Ich habe gelernt, dass VERSTEHEN im Gefühl geschieht.

Im Gegensatz dazu gibt es Menschen,
die mich nicht ansatzweise verstehen,
obwohl ich sie sehr lange kenne,
und in der Vergangenheit,
ziemlich häufig versucht habe MICH Ihnen zu erklären.
Erfolglos!

Woran das liegt?

Meiner Ansicht nach liegt es an "normal",
und daran wie ein Mensch dieses normal in der Tiefe erlebt.

Blöd ist es, wenn ich mir noch nie die Frage gestellt habe,
was für mich eigentlich "normal" ist.
Dann werde ich nämlich immer dann unsicher,
wenn ein Mensch mir erklärt, was eigentlich "normal" sein müsste,
weil er offenbar sein "normal" ziemlich klar hat, für sich.

Nun gibt es und damit zurück zum eingangs erwähnten Gespräch Menschen,
die ihr eigenes "normal" sehr gut kennen.
Die darüberhinaus irgendwann einmal damit begonnen haben
sich zu hinterfragen, eigene Definitionen zu finden,
zu bestimmten Wortgefühlen,
Menschen denen ihr eigenes Verständnis von "normal" nicht nur
als unbestimmtes Gefühl zugänglich ist,
sondern durch oben beschriebenen Hinterfragungsprozess
sehr bewusst ist.

Heikel kann´s werden, wenn diese Personen,
die sich nun sehr bewusst sind, was sie als normal empfinden,
bemerken, dass Menschen in ihrem näheren Umfeld ein völlig
anderes "normal" erleben.
Dass all die Ping - Pong ähnlichen Wortgefechte,
die eine solche Verbindung zwangsläufig mit sich bringt,
wenn man ständig versucht sich selbst verständlich zu machen,
und die Sprache des anderen nicht verstehen kann,
selbst wenn man es noch so sehr versucht,
weil einfach ein völlig anderes erleben von normal stattfindet.

Wenn es sich nun noch um eine Liebesbeziehung handelt,
man sich von Herzen wünscht,
der andere möge einen doch bitte verstehen,
oder wenigstens "normal" mit einem umgehen,
wird´s richtig kompliziert, ODER?

Der andere Mensch geht ja "normal" mit einem um,
es ist nur eben ein anderes "normal" als das eigene.
Wie weit die Empfindungen hier ausseinander liegen können,
hat vielleicht jeder von uns schon mal erlebt.
Ich jedenfalls kenne das sehr gut
& habe mich irgendwann dazu entschlossen,
das "normal" von anderen Menschen zu akzeptieren.
Ich habe gelernt, dass es manchmal bedeutet,
dass ich mich von Menschen trennen muss,
weil zwei völlig unterschiedliche Wahrnehmungen von einem
"normalen" Umgang miteinander existieren,
dass jeder Versuch, jedes Gespräch, jeder Erklärungsansatz in einem Desaster
endet, weil die Fronten so verhärtet sind, dass man unbemerkt in die verteilten
Rollen übergeht.

Es lohnt sich immer um eine Beziehung zu kämpfen,
wenn allerdings die Beziehung der Kampf ist,
worum geht es mir dann wirklich?

Wenn ich Menschen nicht verstehen kann,
es gerne will,
es mir aber beim besten Willen nicht gelingt?

Wir haben keinerlei Einfluss auf die Gefühle anderer Menschen.
Wir können keinen Einfluss darauf nehmen, ob uns jemand versteht.
Wenn "normal" Welten voneinander trennen,  können wir offen sein,
uns fragen, ob wir Teile des anderen "normals" vielleicht als etwas erkennen
können, das gegebenenfalls unsere Perspektive erweitert und damit
ein verbindendes Element darstellt, zwischen 2 Menschenwelten.

Wir können  kein Verständnis erzwingen,
noch kann es von UNS erzwungen werden.

Normal ist eines der interessantesten Worte,
die mir je begegnet sind.

Denn normal sind wir doch irgendwie alle,
zumindest sehen die meisten von UNS sich so.

Was meint IHR dazu?

Ich wünsche UNS allen einen HERZlich beLEBten TANZ mit den WUNDERvollen WELLEN des FREITAGs und finde das ziemlich NORMAL! ;-)














Donnerstag, 12. Juni 2014

~ WELLEN & Ängste ~

"Tatsächlich habe ich viel weniger Angst, seit ich mich den Ängsten stelle."

~ Anaïs Nin ~

Frau Nin & ihre Worte,
die mich immer genau dann erreichen,
wenn ich sie brauche.

Aber damit nicht genug,
sie sind der krönende "Weckruf"
nach einer Ereigniskette,
die ich genau so, wie sie war erleben musste,
weil ich offenbar einfach die eine oder andere
mir wohlgesonnene Welle einfach mal übersehe,
solange bis halt eine energischere "Hallo wach - WELLE"
eintrudelt.
Die dann auch gleich mal doppelt wirkt,
weil es offensichtlich  Menschen gibt,
die völlig unabhängig voneinander
ziemlich genau WISSEN,
dass rosarote Plüschwellen mir nicht wirklich helfen,
beim Brückenbau.
Ein Aha - Nebeneffekt dieser Ereigniskette,
war für mich übrigens auch die Erkenntnis,
dass ich vor lauter Brückenbau für andere Menschen
irgendwie vergessen habe,
an meinen eigenen Brücken weiterzubauen,
in dem Fall war`s nun nicht so dramatisch,
vielleicht einfach eine Frage,
die mein Leben an mich stellte,
man könnte auch sagen:
Eine weitere Lektion in Sachen,
wenn Du keine Brücke findest,
musst Du wohl fliegen! :-) 

... und hier kommt dann auch die BRÜCKE zu Frau Nin & ihrem Zitat.

Vielleicht liegt der Gedanke nah, dass ich Flugangst habe,
weit gefehlt, ich LIEBE das FLIEGEN,
ich habe Fallangst.
Keine Ahnung, ob es einen Fachbegriff für so etwas gibt.
Ich kann z.B. nicht über eine hohe Brücke gehen,
ohne panisch zu werden,
dabei macht mir nicht die Höhe Angst, nein,
ich kann sogar den Ausblick genießen.
Was mir wirklich Angst macht,
ist dass ich fallen könnte
wenn ich mich zu nah an ein Geländer wage,
oder noch viel schlimmer, meine Kinder sich zu nah
ans Geländer wagen,
beginnt mein Herz zu rasen,
ich bekomme Angst und möchte schreien,
das verkneife ich mir meistens,
weil ich ja weiss,
dass es in den meisten Fällen Quatsch ist.
Meine Kinder werden wahrscheinlich nicht aus dem Stand
über ein 1,20 Meter hohes Geländer hüpfen
und die Wahrscheinlichkeit,
dass das Geländer plötzlich bricht
und meine Kinder daraufhin hinunterspringen
ist auch eher gering.
Ich selbst halte genug Sicherheitsabstand
um mich im Notfall retten zu können.

Merkt ihr was?

Im letzten Satz verstecken sich gleich 2 Illusionen,
die erste ist die Sicherheitsillusion,
die zweite ist die Illusion,
die beinah allen Ängsten voran geht,
nämlich die Illusion etwas kontrollieren zu können,
was ausserhalb meines eigenen Einflussbereiches liegt.
Gefahr erkannt, Gefahr gebannt, könnte man meinen.

So einfach ist es aber nicht.
Ich habe mich irgendwann dazu entschieden mich meiner Angst zu stellen,
und da ich immer mal wieder spüre,
wie weit sie greifen kann, in mein Leben hinein,
mich hindert an bestimmten Stellen meiner Freude zu folgen,
desto wütender werde ich.
Dabei fällt mir auf,
wie sie sich in den vergangenen Jahren bereits in so vielen
Bereichen meines Lebens aufgelöst hat.
Wie gut es mir gelingt, in den meisten Fällen,
den Widerstand der Angst zu überwinden
und wie FREI mich das bis hierhin gemacht hat.

... und nun ist da plötzlich diese neue Angst,
eine Angst, die sich verlagert hat.

Ich habe gelernt mich selbst zu halten,
mir und meinem Gefühl zu vertrauen,
ich habe gelernt, dass es keinen Sinn macht ein Leben
komplett durchzuplanen,
weil doch alles immer ganz anders kommt,
und die wirklich wertvollen Augenblicke Leben
nicht planbar sind.
Ich genieße diese Art zu leben meistens sehr.
Ich habe gelernt, mir selbst den Raum zu geben,
den ich brauche um mich in zwischenmenschlichen
Begegnungen zu orientieren und ich hatte Menschen
an meiner Seite,
die mich jeweils genau an diesen Punkten abgeholt haben,
mir Brücken bauten oder mich manchmal auch einfach
herunterschubsten, weil sie wohl spürten,
vielleicht bevor es mir bewusst wurde,
- oder ich es mir aus kontrollillusionstechnischen Gründen -
nicht eingestehen wollte,
dass meine Flügel längst erprobt genug sind um sich
im freien Fall zu öffnen.
Und im Notfall, ist da ja irgendwie immer jemand,
der mir aufhilft,
wenn ich´s aus eigener Kraft nicht schaffe,
denn wie schreibt mein kluger Doppel - Blog - Partner
immer so weise?

Niemand ist niemals allein!


... ich finde das ist WAHR!

Danke Ben! :-)

Danke Dir grund gütigster Maik,
für das richtige Lied im passenden Augenblick, wie immer! 

Hört mal, wenn ihr Lust habt: https://www.youtube.com/watch?v=QtbftxIrvpw

Danke Anais Nin für die beWEGenden WORTE!

& d a n k e meinen TANZENDEN WELLEN die mir einfach immer wieder zeigen,
wie besonders & wertvoll mein Leben ist,
seit ich ihnen begegnete ,
eines Tages als die Sonne auf den atlantischen Ozean traf
& die WELLEN im WIND mit einer so  KRAFTvollen ENERGIE &
atemberaubenden SELBSTVERSTÄNDLICHKEIT
in ihrer EINZIGARTIGen SCHÖNheit
hingebungsvoll  zu TANZEN begannen!










Mittwoch, 11. Juni 2014

~ Wortwelle: Ankommen? ~

 "Daniela, ich will doch nur endlich irgendwo ankommen!"

Hui, ein Satz der es in sich hat, wie ich finde.
Er klingt ein wenig verzweifelt, der Mensch,
aus dem dieser Satz förmlich hinausschoss.

Zwei Stolperworte enthält er für mich.
"NUR" & "IRGENDWO".

Wenn ich NICHT weiss, wo ich hin will,
wie könnte ich dann wissen,
wann ich angekommen bin?

Gibt es so etwas wie ein finales Ankommen wirklich?

Das sind Fragen, die sich mir stellen,
bei diesem Satz.

Und was bedeutet ankommen, für mich?

Meines Erachtens macht es Sinn,
sich all diese Fragen einmal zu stellen,
und die eigenen Antworten zu finden.

Damit geht es dann auch schon los,
diese Sehnsucht nach ankommen,
nach einem Ort, in eine Zeit,
die ich JETZT gerade nicht erlebe,
kann ein guter Antrieb sein,
herauszufinden wo ich wirklich sein will.

Die Sehnsucht, wenn ich ihr folge,
in meinen Gedanken & Gefühlen,
kann mir helfen Bilder zu malen,
von einem Ort an dem ich ankommen will.

Allerdings kann dieser Ort niemals in der Vergangenheit liegen,
zumindest dann nicht, wenn es mir wirklich darum geht mich
auf den Weg zu machen,
hinaus aus der derzeitigen Situation,
hin zu etwas, dass sich für mich nach einem Ziel anfühlt.

Klar, eine Rückschau kann manchmal hilfreich sein,
um ein Gefühl zu entdecken,
Augenblicke des angekommen Fühlens,
noch einmal kurz zu betrachten und sich die Frage zu stellen,
woher kam das Gefühl.

Was brauche ich wirklich um mich angekommen zu fühlen?

Vielleicht gibt es gar nicht so einen großen Unterschied
zur derzeitigen Lebenssituation,
es könnte ja auch sein, dass sich meine Perspektive verändert hat.

Möglicherweise aber, entdecke ich, dass ankommen ein Wort ist,
ein Platzhalter für ein Gefühl um das es in Wahrheit geht.

Also, welches tiefere Gefühl begleitet das Ankommen?

Häufig, wird uns alleine dieses Gefühl zu kennen helfen.
Wir wissen, dass wir uns jeder Zeit auf den Weg machen
können,
das Gefühl in uns zu finden,
und zwar genau dann,
wenn wir beginnen unsere Denkweise zu ändern.
Nicht mehr in all den Ausreden verharren,
die uns daran hindern dort anzukommen,
wo unser Gefühl uns ganz deutlich hinleitet,
wenn wir beginnen uns selbst zuzuhören
und bereit sind uns einzugestehen,
dass wir uns selbst verbarrikadiert haben,
in einem Raum voller negativer Gedanken,
Ängsten und Illusionen.

Ich glaube übrigens,
nicht an ein Ankommen als Dauerzustand,
meines Erachtens komme ich in Augenblicken an,
ich komme bei mir selbst an
& ich mache mich wieder  auf den Weg,
das Leben steht nicht still,
es bewegt sich und alles um mich herum wächst,
ich kann mich mitbewegen,
in meinem eigenen Rhytmus,
oder ich kann meine Kraft darauf verwenden,
mich selbst an einem Ort gefangen zu halten,
der mir negative Gefühle & Gedanken in Dauerschleife
garantiert.

Das wird die Welt aber nicht davon abhalten sich weiterzudrehen,
oder anders, es wird die WELLEN nicht hindern zu TANZEN,
und allein das wird in mir das Gefühl intensivieren,
mich vom ankommen sehr weit zu entfernen.

Ich freue mich auch heute darauf mit meinen Wellen zu tanzen!
Kommt IHR mit?











Dienstag, 10. Juni 2014

~ Allwissende Alleskönner Wellen ~

Kennt ihr eigentlich auch Menschen,
die alles können,
alles wissen,
überall schon einmal waren
und immer eine passende Lösung für jede
noch so unwichtige Frage parat haben?

Die wissen immer ganz genau wie etwas geht
und teilen das auch bei jeder sich bietenden Gelegenheit
natürlich ungefragt mit.

Lustig wird es, wenn man beginnt zu hinterfragen.
"Echt, woher weisst Du das denn?"
"Na, das habe ich kürzlich in einer Fachzeitschrift gelesen."

AHA!

"Daniela, Du kannst mit Blogs auch Geld verdienen."
"Wirklich, wie geht denn das genau?"
"Folge dem geilen Link, der Dir täglich neue KUNDEN ins SYSTEM spült!"

KUNDEN? ... AHA! ... Brechreiz verspüre ich kurzfristig!



Vielleicht lest Ihr Schlaumeier ja mit,
damit würdet ihr mir eine Menge Zeit ersparen,
nämlich Zeit Euch prompt aus meinem 
Social Media Netzwerk zu entfernen,
Zeit die ich schöner & produktiver verbringen könnte,
als Endlosmonologen allwissender Alleskönner
mit halber Aufmerksamkeit zu folgen.

Und an die beratSCHLAGenden unter UNS,
die immer wieder ganz genau wissen,
wie man (ich) es machen muss,
sende ich einen ganz besonderen Gruß
und die Frage,
wie läuft´s eigentlich bei EUCH so?

Ich schreibe, weil ich meiner FREUDE folge,
weil ich mit meinen Wellen tanze,
und weil ich diese Wellen gerne in WortGEFÜHLEN mit Euch teile.

Ich beschreibe & teile, was mich bewegt,
über mich in den alltäglichen Begegnungen mit Menschen
& der Welt in der ich LEBE.
Ich schreibe auch über Begegnungen mit mir selbst,
frohe & auch traurige Wellen,
weil ich ehrlich gesagt,
der Auffassung bin,
dass auch diese WELLEN Beachtung verdienen.
LEBEN steht nicht still und es ist eben auch nicht ausschließlich
rosarot - kuschelig - plüschig,
auch dann nicht,
wenn ich täglich Wünsche ins Universum sende,
mich dabei aber selbst nicht mehr dort wahrnehme,
wo ich wirklich bin,
weil ich mit meinen Wünschen ganz woanders bin,
als im augenblicklichen Leben.

Ich bin NICHT interessiert an
"geilen Links, die Dir neue  Kunden ins System spülen".

Ich freue mich über jeden Menschen,
der meine Perspektive erweitert,
mich inspiriert in dem wie er ist und was er tut,
mich selbst zu hinterfragen.
Das sind häufig Menschen,
die eben NICHT mit Ratschlägen um sich werfen,
die kein Patentrezept für alle Lebenslagen haben,
sondern Menschen, die Fragen stellen,
oder Aussagen tätigen,
die mich dazu einladen,
mir ein Thema mal genauer anzusehen,
zu lernen
um mich zu entwickeln.

Ich freue mich von Herzen über Eure Kommentare,
über einen bewegten Austausch zu den verschiedensten Themen,
ich mag einen HERZlich klaren Umgang miteinander,
wenn er ECHT ist.
Und ja, ich bin dankbar, froh & auch ein wenig stolz,
dass ihr meine Blogs teilt, wenn ihr sie mögt.

Das ist der Grund warum es ihn gibt, den ~WELLENTANZ~
sie TANZEN FREI wohin sie wollen, die WELLEN.
GEMEINSAM mit EUCH, wenn IHR LUST habt.

D a n k e dafür!

Einen heiter beLEBten TANZ mit den WELLEN des Dienstags wünsche ich UNS - HEUTE! ♥