Samstag, 10. Mai 2014

~ Fragwürdig ~

Während ich so in meinen Morgenhimmel schaue,
mich freue auf den Tag
und meine Gedanken schweifen lasse,
kommt mir eine Frage in den Sinn
und auch ein Lied ins Ohr,
nicht gerade mein Lieblingslied,
doch stellt es mir & vielleicht auch Euch
Fragen, die es sich zu stellen lohnt.


"Wie sieht Dein Himmel aus?
Wo fängt Dein Himmel an und wo hört er auf?"
 ( Philipp Poisel)

Ich finde es so wichtig mir selbst
und auch den Menschen,
denen ich begegne Fragen zu stellen
und warum eigentlich nicht einmal
die Frage nach "Ihrem" Himmel.

Wenn ich einem Menschen ECHT begegnen will,
ihn WAHRnehmen will, braucht es Fragen.
Fragen die mir einen Einblick in die Welt meines Gegenübers ermöglichen.

Darüberhinaus kann ich aus den Fragen,
die ein Mensch mir stellt mehr über diesen Menschen lernen,
als ich es aus jeder Antwort könnte.
Denn ich lerne, was diesen Menschen beWEGt.
Worum es ihm geht im Leben
und was ihm wirklich WICHTIG ist.

Oft fällt mir in der Begegnung mit Menschen auf,
wie wenig Fragen sie stellen.
Ich frage mich, woher das kommt,
also was ist es, das Menschen ungefragt antworten lässt ständig?
Ist es dieser Wunsch SICH SELBST mitzuteilen, zu erklären
gehört zu werden,
sich WAHRgenommen zu fühlen?

Da genügt häufig schon ein Spruchbild,
in einer Facebookchronik,
damit Menschen sich WAHRgenommen fühlen,
das ist ein schönes Gefühl,
finde ich,
ein Gefühl, das offenbar einigen Menschen
in ihrem persönlichen Umfeld abhanden kommt.

Gefährlich finde ich, wenn wir anhand
dieses Bildes, eines winzigen Teilaspektes des Menschen,
der dieses Bild, ein Lied, ein Zitat, einen Text postet,
in dem wir uns erkennen, zu wissen glauben,
wer dieser Mensch sei.
Hier wird es sowohl im ECHTen Leben,
als auch in der virtuellen Welt,
mehr als knifflig, wenn wir keine Fragen stellen.

Eine hilfreiche Frage ist für mich zunächst:
Was an diesem Bild, Zitat etc. berührt mich wirklich?
Häufg erhalte ich an der Stelle schon eine Antwort für mich,
die nichts mit dem Menschen zu tun hat,
der dieses Bild verwendet,
sondern einzig und allein mit MIR und MEINEN Gefühlen,
die es entstehen lässt.
Weniger häufig, bleibt darüberhinaus noch etwas un - geklärt in mir.
Dies ist dann der Augenblick, in dem eine Frage hilfreich sein kann,
eine Frage, die MIR wichtig ist und eine Frage,
die gegebenenfalls einen ZWISCHENMENSCHLICHEN Austausch entstehen lässt.

Einen DIALOG
und zwar mit dem Menschen,
der bis zu diesem Zeitpunkt eine Projektionsfläche ist - ein SPIEGEL -
für meine eigenen Fragen, Bilder, Gefühle, Gedanken, Träume, Illusionen,
und was sich sonst noch so projizieren lässt.

Nun höre ich hin & wieder mal den Satz: "MAN muss nicht ALLES hinterfragen!"

Nein, MUSS ICH nicht, nicht ALLES und auch nicht IMMER,
aber ICH KANN, wenn ICH WILL und im Zweifel, WERDE ICH,
wenn ich FROH sein will.


Es gibt da einen Satz der mich einmal sehr berührt hat und erstaunlicherweise fällt mir nicht einmal ein, wer ihn gesagt, oder geschrieben hat:

"Finde die FRAGE, auf die DEIN LEBEN die Antwort ist."

Da kommt gleich wieder eine Welle für mich mit,
passt sie doch so wundervoll in mein
LEBEN derzeit!

UNS allen wünsche ich eine HERZlich beWEGten TANZ mit den WELLEN dieser ZEIT! ♥


https://www.youtube.com/watch?v=iG--_hTSSfo











Freitag, 9. Mai 2014

~ Elfenabschied ~

"Mama, was ist denn das? Es tut soooo weh!"

So steht sie vor mir, meine Elfentochter,
die doch (gefühlt) gerade erst "laufen" lernte.
In Tränen aufgelöst & mit einem Schmerz im Blick,
der die Erde beben lässt.

Mir nimmt es für einen Augenblick den Atem.
Mir fällt auch erstmal nichts besseres ein,
als sie einfach in meine Arme zu nehmen
 & sie festzuhalten.

Darüberhinaus FÜHLE ich mich völlig unbeholfen,
Warum?
Weil sie mein Kind ist,
weil sie leidet.
Mein Herz zerspringt,
weil ich ihr den Schmerz nicht nehmen kann.

Einen Abschiedsschmerz,
den wir alle kennen,
der sich anfühlt,
als würde uns etwas genommen,
das untrennbar mit UNS verbunden ist.
Etwas, das doch zu uns gehört,
auch wenn uns das gar nicht wirklich bewusst war,
wie stark diese Verbindung möglicherweise ist,
bis sie dann scheinbar unterbrochen wird.

In diesem Fall,
ist es die Verbindung zwischen einem
besonderen kleinen Mädchen
und einem besonderen kleinen Jungen.

Die ganz zuFÄLLIG & unter merkwürdigen Umständen
für eine WEILE Nachbarn & Freunde wurden.
Ein besonderes kleines Mädchen,
das Jungs "voll doof" fand - bisher -
und ein besonderer kleiner Junge,
der genauso viele
& genau die gleichen Fragen stellte,
wie dieses Mädchen.

Nun, wird er umziehen,
in eine neue Stadt,
zu neuen Menschen.

Heute morgen,
nach einer nachdenklichen,
traurigen & dennoch sehr wärmenden Nacht
für das besondere Mädchen,
erzählte ihr der kleine Junge,
beim erneuten Abschied,
dass er mit gemischten Gefühlen gehe,
dass er sie vermissen würde,
& dass er sie niemals vergessen wird.

Ich sah das Leuchten in den Augen meiner Tochter & musste weinen.
Weinen vor LIEBE & DANKbarkeit für dieses wundervolle WESEN.

Als sie sich dann auf den Schulweg machte,
gab der Junge ihr einen Brief.
Was drin steht?
Das bleibt vielleicht das Geheimnis der Verbindung
dieses besonderen Mädchens & des besonderen Jungen.

Meine Tochter schenkte ihm zum Abschied ein Tagebuch!

& eine besondere Karte:

"Es gibt auf der Welt nur einen einzigen Weg, den niemand gehen kann,
außer dir. Wohin er führt, frage nicht. Gehe ihn."

 ~ Friedrich Wilhelm Nietzsche ~

 Ich wünsche UNS eine geFÜHLvolle ZEIT mit tiefen Verbindungen &
GLÜCK im AugenBLICK! ♥



https://www.youtube.com/watch?v=lpVKezHdE_o



Donnerstag, 8. Mai 2014

~ TEILEN ~

"Daniela, ich wünsche mir, dass Du mal etwas zum Teilen schreibst."

Huch* ... ok, das mache ich,
vielen Dank für ein - wie ich finde - beWEGendes Thema.

TEILen
wenn ich an diesen TEIL denke,
kommt mir automatisch ein GANZes in den Sinn.
Ich denke auch gleich wieder an Menschen,
an den MENSCHen als ein GANZES,
eine Verbindung aus unendlich vielen TEILen,
die übergeordnet betrachtet ein Ganzes ergeben.

Ein einzigartiges WUNDER,
das in all seinen Teilen,
so merkwürdig sie auch erscheinen mögen,
als GANZes einen SINN macht & gibt.

Einen Sinn für diesen MENSCHEN,
der er ist und einen übergeordneten SINN,
für ein "größeres GANZes",
MENSCHEN in zwischenmenschlichen Beziehungen,
oder auch alle MENSCHEN dieser Welt.
Es geht auch noch größer, wenn wir an alle Lebewesen, die Erde,
das Universum,
die UNENDLICHKEIT denken.

Meine persönliche Ansicht dazu ist,
dass wir - ob wir wollen oder nicht -
alle ein TEIL von diesem GANZEN sind.
Einen SINN in uns tragen und ihn in die WELT geben,
wie bewusst wir das tun,
liegt an jedem Einzelnen von UNS.

Zurück zum TEILen,
ich teile also automatisch und unvermeidlicherweise,
indem ich LEBE.
Jede noch so unbedeutende Handlung, jede Begegnung,
jede Berührung hat einen Einfluss auf meine Umwelt.
Welchen?
Das bleibt uns häufig verborgen
und es ist vielleicht auch gar nicht so elementar wichtig.
Viel wichtiger erscheint mir, mich zu fragen,
was ich in diese Welt geben möchte.
Wie ich mich mitTEILE und damit meinem eigenen LEBEN
mehr SINN und auch WERT zu geben.

Mir fällt auch prompt ein Beispiel ein,
Social Media Netzwerke,
Facebook.
Eine Plattform,
die Menschen miteinander verbindet.
DIE MitTEILungen, die ich dort
täglich lese, in den Neuigkeiten.
Die sich in den letzten Jahren sehr veränderten.

Ich habe eine Idee,
warum das so sein könnte.
Während zu Beginn meiner Social Media Zeit
noch sehr viele
Schreckensbilder, Horrormeldungen und 
Kriegsszenarien durch meine Neuigkeiten flossen,
sehe ich solche Nachrichten heute eher selten bis nie.
Was sicher nicht daran liegt, dass es sie nicht mehr gibt.
Ich höre sie ja täglich in den Nachrichten.
Allerdings fand ich es für mich "stimmiger",
mich irgendwann  auf Sachverhalte & Denkimpulse
zu fokussieren,
die mich nicht ängstigen vor der Welt und ihren Menschen.
Die mir ein Gefühl davon geben,
was darüberhinaus in UNS Menschen steckt,
nämlich LIEBE, MITGEFÜHL, WAHRHAFTIGKEIT,
die FREIHEIT zu wählen wohin ich schaue,
und die faszinierende MÖGLICHKEIT des WACHSTUMS,
der ENTWICKLUNG & des LERNENS,
all das kann ich, wenn ich mich genau darauf fokussiere.
Solche Nachrichten fliessen dann auch seitdem durch
meine Neuigkeiten und ich FREUE mich drüber,
einige BERÜHREN mich,
andere BEWEGEN mich,
und wieder andere FRAGEN mich,
diese BEITRÄGE sind es, die ich TEILE,
weil ich für mich entschieden habe,
meinen Fokus auf genau diese Themen
zu richten.
Es geht immer um MENSCHEN und es geht immer um was sie bewegt,
es geht um Ressourcen und Potenziale,
um GEFÜHLE und GEDANKEN,
die eine Botschaft haben.
Für mich und möglicherweise auch für EUCH.

So halte ich es auch über dieses virtuelle TEILEN hinaus in meinem
Alltag.
ICH TEILE was mich beWEGt & mir macht TEILEN FREUDE.
Das TEILEN als HANDLUNG
und das GEFÜHL ein TEIL des GANZEN zu SEIN,
das in meiner VORSTELLUNG viel MEHR ist,
als die SUMME seiner einzelnen TEILE!

Hui, was für ein WUNSCHthema ,d a n k e dafür, Maik! :-)

Es gibt ein Lied, das in meinem GEFÜHL sehr dazu passt, d a n k e Laith al Deen, auch für "Die LIEBE ZUM DETAIL"!

https://www.youtube.com/watch?v=pY3viYRdeg8

UNS allen wünsche ich einen HERZlichen Tag & ein GUTES GEFÜHL für jeden einzelnen TEIL des GANZEN! <3



















Mittwoch, 7. Mai 2014

~ Glücksgedanken am Morgen ~

Ich sitze an meinem Lieblingsplatz,
dem Küchentisch,
mit einer Tasse Kaffee,
einem meiner Lieblingslieder im Ohr,
und mein Blick wandert abwechselnd
von meinem Bildschirm
zum Dachfenster hinaus.
Ich liebe diesen Ausblick, früh am Morgen.

Während ich dem Sonnenaufgang zusehe,
den vorbeiziehenden Wolken folge
und mich der Fischreiher und "mein" Rabe,
wie jeden Morgen mit einem Vorbeiflug
erfreuen.
Ich genieße diese Seelenruhe,
bevor der Rhytmus des Tages beginnt.

Gestern fragte mich ein Mensch,
ob ich glücklich sei.
Welch´ eine Frage, so nebenbei gestellt. :-)
Ich habe einen Augenblick gebraucht,
um sie zu beantworten.

Warum?
Weil es eine gute Frage ist,
weil wir uns diese Frage viel öfter stellen sollten
und weil es wichtig ist,
mir einen Augenblick Zeit zu nehmen,
um in Berührung zu sein,
mit dem eigenen Gefühl.

Der Kopf beantwortet Fragen dieser Art sehr schnell
und er antwortet häufig mit einer Lawine von Gedanken,
wie Glück sein sollte, mit einem Abgleich dessen,
was  von diesem Glück bereits "erreicht" ist, in diesem Leben.

In meinem Verständnis von Glück
ist das nicht wichtig und dennoch
stellt sich auch bei mir, im Getummel des Alltags
mit einer Frage, nach meinem eigenen Glück
erstmal dieses Kopfprogramm an.

Dankbar bin ich,
dass sich in mir sofort eine Stimme - ein Gefühl -
meldet, welches mir unverzüglich mitteilt,
dass es gut ist kurz in mich hinein zu spüren.


Mein Gefühl, weiss sehr genau, ob ich glücklich bin.

Ich bin es, jeden Tag,
in Augenblicken
in dieser Zeit.
Ich bin glücklich,
weil ich gewählt habe es zu sein.
Weil ich wann immer ich bemerke,
dass ich mich nicht gut fühle mit einer
Lebenssituation oder einem Umstand,
mich frage, welchen Grund das hat
und weil ich gelernt habe mich nicht
mehr auf´s Unglück einzulassen.
Klar, passieren mir Dinge,
die ich lieber nicht erleben würde
und sicher gibt es Situationen,
in denen ich mich verkriechen möchte,
weil ich traurig bin, wütend, oder ungeduldig,
weil es eben nicht immer alles so leicht geht,
wie ich es mir wünschen würde.
Das hindert mich allerdings nicht daran,
auch in diesen Zeiten dahin zu schauen,
wo es mir gut geht.

Das "kleine" GROSSE Glück zu spüren & zu sehen,
auch an den dunkleren Tagen,
den Sonnenaufgang zu sehen,
den Wolken zu folgen in meinen Gedanken
und WAHR zu NEHMEN wie wenig es
braucht um GLÜCKLICH zu SEIN.

Ich wünsche UNS allen einen Tag voller GLÜCKlicher AugenBLICKe im GeFÜHL!

 https://www.youtube.com/watch?v=OCiUMhUplDc







 





Dienstag, 6. Mai 2014

~ Ewigkeit ~

"Um die Welt in einem Sandkorn zu sehen und den Himmel in einer wilden Blume,
halte die Unendlichkeit auf deiner flachen Hand und die Stunde rückt in die Ewigkeit."

~ William Blake ~


Welch berührende Worte der Herr Blake hier gefunden hat für etwas, das
mich immer wieder berührt.

~ Die Ewigkeit ~

Augenblicke die in ihrer grenzenlosen Unendlichkeit zu Hause sind.

"Ich warte schon eine halbe Ewigkeit" heisst es oft genervt,
wenn etwas nicht schnell genug geht, im Empfinden eines Menschen.
Abgesehen von der Tatsache,
dass es in meinem Verständnis kein "warten" gibt,
sondern die Zeit des Wartens oft die lehrreichste Zeit ist, in einem Menschenleben,
impliziert dieser Ausspruch, dass Ewigkeit eine Zeitspanne sei.

Wie lange wäre dann ewig und die Hälfte davon, was bedeutet das?
Wenn also Ewigkeit eine Zeitspanne wäre,
würde was für mich eine Ewigkeit bedeutet,
für Dich vielleicht nicht einmal die Hälfte davon bedeuten!?

"Ich werde Dich ewig lieben" auch so ein gern gebrauchter Satz.
Woher kann ein Mensch das wissen,
wenn Ewigkeit eine Zeitspanne ist
und wenn sie dann eines Tages vorbei wäre für den einen Menschen,
die Ewigkeit des anderen aber noch anhält, was ist dann?
Diese Menschen, würden sich vielleicht belogen fühlen.

Meines Erachtens ist Ewigkeit etwas,
das wir mit dem Verstand nicht annähernd erfassen können,
weil sie eben keine Zeitspanne ist, mit Zeit nicht in Verbindung steht,
Ewigkeit ist grenzenlos, ohne Anfang und ohne Ende,
sie lässt sich nicht messen und auch nicht beweisen.
Wir könnnen sie spüren,
sehr intensiv in den von William Blake beschriebenen Augenblicken,
des Erkennens,
des tief verwurzelt Seins im Augenblick,
der sich JETZT in Ewigkeit verwandelt und da IST er einfach.
JETZT liebe ich Dich ewig, könnte es heissen.
JETZT bleibt dieser Augenblick in Ewigkeit
und in unserer Erinnerung bleibt er,
bestenfalls als reines GEFÜHL,
das uns an Ewigkeit erinnert,
das uns Gefühle wie LIEBE, FREUDE oder auch
SEHNSUCHT immer wieder erleben lässt.
Diese so wertvollen AUGENBLICKe gehen nicht verloren,
sie sind EWIG.

WIR alle können UNS verewigen jetzt und hier,
in unserem Gefühl, in unserem Ausdruck , in unserer Welt mit unserem Leben.
Wir können ewige Momente erschaffen & sie so intensiv WAHRnehmen,
wie es uns möglich ist, sie erLEBEN & erSPÜREN & LIEBEN.
Dann werden nicht WIR, aber diese besonderen Augenblicke ewig SEIN.

Ich wünsche UNS EWIGKEIT im AugenBLICK und eine herzenssonnige ZEIT! ♥










 





Samstag, 3. Mai 2014

~ Einsame Liebe? ~

Manchmal fallen Wünsche als Inspiration aus einem Telefonhörer
und werden dann mit Hilfe eines Blogs,
vielleicht nicht erfüllt, aber in jedem Fall gehört & beantwortet.

Danke, Maik! :-) https://www.facebook.com/maik.han.714?fref=ts


Liebe & Einsamkeit

Wie passen denn wohl diese Worte zusammen,
mag der eine oder die andere sich wohl denken.
Sehr gut, meines Erachtens.

Ausgehend davon, dass Menschen oft Liebe mit unzähligen
anderen Gefühlsworten vermischen und Einsamkeit ein Wort ist,
dass sehr verschieden wahrgenommen werden kann.
Meines Erachtens ist jeder wahrhaft liebende Mensch EIN - SAM
und gleichermaßen ist er zu jeder Zeit VERBUNDEN.

Meint: Jeder Mensch ist in jedem Moment EINER und das bleibt er,
auch wenn wir nur zu gern verschmelzen würden,
aus ZWEI Menschen einen machen möchten,
für alle Zeiten, weil´s so wunderbar leicht erscheint,
sich das, was man in sich selbst nicht finden kann
in einem anderen Menschen zu suchen.
Eine Symbiose entstehen zu lassen,
die uns helfen soll, mögliche Mangelgefühle nicht zu spüren.
Ein EINSsein Gefühl herstellen, das uns erFÜLLEN soll.

Mitunter gelingt so etwas auch, wenn auch nicht auf Dauer.
Denn spätestens, wenn uns bewusst wird, dass der Mangel immer noch da ist,
unabhängig davon, ob diese symbiotische Verbindung besteht oder nicht,
kommt - oh Wunder - die "Einsamkeit".
Ich fühle mich einsam und allein, sobald die Symbiose unterbrochen ist.
Diese Art der Einsamkeit ist ein schweres, dumpfes Gefühl.
Eine dunkle Tiefe, in die wir hineinfallen,
wenn das FÜLLMATERIAL nicht zur Verfügung steht.
So können wir uns häufig auch in einer Beziehung sehr einsam fühlen.

Mit Liebe hat das in meinem Empfinden wenig zu tun.
LIEBE ist ein GESCHENK,
LIEBE ist WACHSTUM,
Liebe will sich erfüllen, will mehr werden, sich ausdehnen,
LIEBE ist frei - FREI im Augenblick.
Liebe VERBINDET sich in UNS und das tut sie immer,
weil sie einfach in jedem Augenblick da ist, in Dir, in mir, in allem.

LIEBE ist eine ENTSCHEIDUNG!

Warum fühlen wir uns dann einsam, könnten wir uns fragen.
Jedenfalls stelle ich mir diese Frage hin und wieder.
Meine Antwort ist, weil wir uns eben nicht der Liebe hingeben,
diesem Gefühl, das da in uns lebt,
unabhängig von der Antwort eines möglichen Partners.
Weil wir aus den verschiedensten Gründen nicht den Mut haben, zu lieben,
weil wir nach Gegenliebe verlangen,
weil wir zwar geliebt werden wollen, uns aber möglichst unverwundbar zeigen möchten.
Weil wir LIEBE erzwingen wollen, von Menschen und uns selbst vereinsamen,
wenn wir feststellen, dass das so nicht "funktioniert"
- komisches Wort, wenn´s um Liebe geht.

Liebe lässt sich nicht benutzen, weder dazu irgendwelche Lücken zu füllen,
nicht um Einsamkeit zu verhindern und schon gar nicht um Menschen zu manipulieren.

Fühle ich mich nun also nicht mehr einsam, wenn ich mich der Liebe schenke?
Ich glaube auch dann gibt es Augenblicke der Einsamkeit,
Momente der Sehnsucht,
nur fühlen sie sich anders an, nicht dumpf und schwer,
sondern tief & frei.
Ich spüre den Wunsch zu wachsen.
LIEBE - die sich verbindet um MEHR zu werden.
ICH als EINE Person, die sich mit EINER anderen Person verbindet um Seite an Seite zu wachsen,
nicht aber in einer ungesund symbiotischen Verbindung Wachstum vorzutäuschen.
LIEBE die FREI ist - SEIN zu dürfen was sie ist - weil sie IST.
Ich glaube darüberhinaus, dass der Mensch nicht den geringsten Einfluss auf diese Art der Verbindung hat, weil sie unausweichlich ist, wenn ich OFFEN bin für LIEBE.


Ich wünsche UNS einen hingebungsvoll befreienden Tanz mit den WELLEN der LIEBE! ~ <3 ~


http://www.youtube.com/watch?v=P8RnFThM96U









Donnerstag, 1. Mai 2014

~ Nächtliche Frischluftgedanken ~

Während ich bei weit geöffneter Balkontür schreibe,
mir die kalte, klare Nachtluft um die Nase weht und Jamie Woon
mich dazu passend mit Night Air beschallt,
reflektiere ich die vergangenen Tage & Wochen.
Ich stelle fest, da bewegt sich etwas
& es bewegt sich ganz schön schnell.

Ich mag dieses rasante Lebenstempo gern,
ein Flowgefühl, dass all die "nervigen" Kleinigkeiten,
die mir sonst so gern einmal die Alltagsfreude rauben,
plötzlich federleicht von der Hand gehen lassen,
so leicht, dass ich mich heute für einen kurzen Moment
verunsichert fragte, was da eigentlich gerade geschieht mit mir.

Woher kommt dieser Flow plötzlich, frage ich mich,
nach dem ich doch so krampfhaft suchte im letzten Jahr,
der mir fehlte, weil ich ihn nicht finden konnte.

Mir kommt ein Henry Miller Zitat in den Sinn:

"Die Fenster der Seele sind zahllos, so sagt man.
Und mit den Augen der Seele wird das Paradies entdeckt.
Wenn euer Paradies also Mängel hat, dann macht mehr Fenster auf."

Da hätte ich auch mal früher drauf kommen können, denke ich mir,
während  der besänftigende Teil in mir der Auffassung ist,
alles sei genau SO gut,
wie es eben ist.
Das Leben kommt & es kommt von vorn.
Es erreicht Dich, wenn Du Deine Fenster öffnest.
Von denen Du möglicherweise nicht einmal bemerktest,
dass sie geschlossen oder bestenfalls leicht angekippt waren.

Manchmal benötigt man einen kleinen Anstoß,
einen Impuls von aussen,
oder aber einen Schubs ins kalte Wasser,
hinein in die tanzenden Wellen,
um einen Freudentanz entstehen zu lassen.


Ich erlebe gerade beides gleichzeitig und noch viel mehr,
grandios bewegende Impulse zu meinem Berufungsthema,
den einen oder anderen Schubs ins kalte Wasser,
Inspiration pur & tief berührende Begegnungen mit Menschen.
Wache Sinne, offene Kanäle & viel Raum
für Herzensfreude & Bewegung, FÜHLE ich.

Ich empfinde diese Zeit als großes Geschenk!
Danke Leben, für diese spannenden & freuderfüllten Tage & Nächte,
für kleine und große Wunder & für tolle Menschen.

Einen bezaubernden 1. Mai wünsche ich UNS & weit geöffnete Seelenfenster mit Paradiesblick! ~♥~

 https://www.youtube.com/watch?v=EL0pTo9Z_XU