Donnerstag, 10. Juli 2014

~ SteinWELLENgeschichte ~


In einem fernen Land lebte einmal ein kleiner Junge,
der kein anderes Spielzeug besaß,
als einen kleinen, weissen Stein, den er hütete, wie seinen Augapfel.
Kein anderes Kind aus dem Dorf des Jungen, konnte verstehen,
wie kostbar der Stein für Ihn war.
Sie lachten über Ihn.
Keiner wusste schließlich,
dass dieser Stein etwas ganz besonderes war.

Eines Tages, der Junge war durstig in den Bergen umhergelaufen,
um die einzige Erwerbsquelle seiner Familie zu suchen,
eine entlaufene Ziege, deren Milch sie an wohlhabendere Nachbarn verkauften.

Der Wasserbehälter des Jungen war seit Stunden leer getrunken.
Die heiße Mittagssonne brannte auf seinem Haupt,
als ihn ein plötzlicher Schwindel überkam.
Er setzte sich auf einen Felsvorsprung und betete,
Gott möge ihm ein Zeichen geben, um die Ziege finden zu können
oder wenigstens etwas Wasser.
Als der Junge sich ein wenig erholt hatte,
und sich entschieden hatte zurückzukehren zu seiner Familie,
ihnen die schlechte Nachricht zu überbringen,
dass die Ziege, nicht auffindbar sei,
konnte er die enttäuschten Gesichter seiner Eltern
bereits vor seinem geistigen Auge erkennen.

Da sah er etwas in der Sonne glitzern, sehr schwach,
aber mit einer gewaltigen Anziehungskraft,
der Junge überlegte, dass es ihn noch mehr Kraft kosten würde,
diesem glitzernden Etwas zu folgen, aber seine Neugier war stärker.
Er stieg einige Felsen hinab.
Das Leuchten wurde immer heller,
und die Umrisse des glitzernden Etwas immer besser zu erkennen.

Es war ein Stein.
Er sah aus wie jeder andere Stein, der sich in dieser Gegend in Gebirgsbächen befand.
Ein Stein, der halb bedeckt von kristallklarem Wasser, die Sonnenstrahlen reflektierte.
Der Junge freute sich, er war gerettet.
So stieg er den letzten Felsen hinab, und füllte sein Gefäß mit Wasser,
er trank einen kräftigen Schluck,
bevor er sich bückte, um seinen besonderen Stein aufzuheben.
Er hielt den Stein fest in seiner Hand und küsste ihn.
Als er seinen Blick hob, um sich auf den Heimweg zu machen,
sah er einige Meter weiter seine Ziege, aus dem Bach trinken.
Er dachte, wie gut es ihr wohl tun musste,
dieses so seltene, klare Wasser zu trinken,
so dass er für einen Augenblick überlegte, ohne Ziege zurückzukehren, zu seiner Familie.
Doch wovon sollte die Familie, dann leben?
Noch bevor er diesen Gedanken zu Ende gedacht hatte,
bewegte die Ziege sich in seine Richtung
und folgte ihm freiwillig durch die felsige Berglandschaft
zurück zur alten Hütte seiner Eltern.

Den Stein trug der Junge, während des gesamten Weges,
ganz nah an seinem Herzen.
Seine Eltern empfingen ihn sehnsüchtig,
und waren froh, dass er die Ziege gefunden hatte und heil heimgekehrt war.
Nachdem der Junge seinen Eltern erzählte, was geschehen war,
gerieten sie in einen regelrechten Freudentaumel.
Von nun an gingen sie Tag für Tag zum Bach
 um sich selbst und ihre Ziege zu tränken.
Die von nun an auch gleich ein Vielfaches ihrer Milch gab,
so dass die Familie bald mehrere Ziegen kaufen konnte,
und stetig reicher wurde.
Es dauerte ein Jahr,
bis die Familie in ein richtiges Haus ziehen konnte,
der Junge ein eigenes Zimmer bekam, und die Ziegen einen Stall.
Seit dem Tag in den Bergen trug der Junge seinen Stein,
stets in seinem Lederbeutel bei sich.
Er holte ihn nur zum spielen heraus,
und da keines der anderen Kinder etwas mit seinem Spiel anfangen konnte,
spielte er meist allein.
Manchmal tröstete der Stein - der ihn manchmal einsam werden ließ -
mit seiner grenzenlosen Schönheit über seine Einsamkeit hinweg.

Als der Junge eines Tages wieder einmal allein auf einem Felsen saß
und seinen Stein betrachtete, hörte er aus der Ferne ein leises weinen.
Der Junge kletterte den Felsen hinab und folgte dem immer lauter werdenden Geräusch.
An dem Bach, wo er einst seinen Stein gefunden hatte,
saß ein kleines Mädchen und weinte bitterlich.
"Warum weinst Du?" fragte der Junge.
Das Mädchen sah überrascht auf.
"Du wirst über mich lachen, wie all die anderen Kinder."
sagte das Mädchen immer noch weinend.
"Nein, ich werde nicht über Dich lachen,
das verspreche ich Dir, ich verrate Dir mein Geheimnis,
über das die anderen Kinder auch immer lachen,
damit Du weisst, dass Du mir vertrauen kannst."
Das Mädchen sah den Jungen immer noch etwas misstrauisch
und dennoch neugierig an.
"Ein Geheimnis?" fragte sie erstaunt.
"Ja, schau mal!"
Der Junge öffnete seinen Brustbeutel,
zeigte dem Mädchen seinen Stein und erzählte ihr seine Geschichte.
Es wunderte ihn sehr, dass sein Geheimnis sie nicht beruhigte,
sondern sie stattdessen immer mehr weinte.
Ratlos sah der Junge sie an.
Als sie schluchzend zu erzählen began,
dass sie auch einen solchen Stein hatte,
sie habe ihn in einem unachtsamen Augenblick fallen lassen
und nun läge er im Bach zwischen all den anderen Steinen
und sie könne nun nicht mehr erkennen, welcher ihrer sei.
Der Junge lächelte.
Er bat das Mädchen aufzustehen und mit ihm gemeinsam
einen kleinen Schritt vom Bachufer zurückzutreten.
Als die beiden sich ein wenig entfernt hatten,
und sich zeitgleich wieder umdrehten,
glitzerte am Ufer des Baches ein einziger Stein, leuchtend in der Sonne.
 "Mein Stein."
Das Mädchen lächelte, sie hob ihn auf,
und drückte ihn voller Freude an ihr Herz.
Sie dankte dem Jungen und umarmte ihn.
Von nun an spielten die beiden,
beinah täglich gemeinsam mit ihren Steinen
und freuten sich einander begegnet zu sein.


Vielleicht macht EUCH die Geschichte ein wenig FREUDE,
mir jedenfalls hat es sehr große FREUDE bereitet sie zu schreiben!

Einen HERZlich beWEGten TANZ mit den beRUHIGtEN WELLEN des Donnerstags wünsche ich UNS allen - HEUTE ... ~♥~ ...



Mittwoch, 9. Juli 2014

~ SINNfragen ~

"Die Frage ist falsch gestellt, 
wenn wir nach dem Sinn des Lebens fragen. 
Das Leben ist es, das Fragen stellt."

 ~ Viktor Frankl~

Was meint Ihr?

Mir begegnet dieses Zitat nicht zum ersten Mal
und meines Erachtens ist es sowohl wahr, 
als auch bewegend.

Interessant ist, dass ich immer wieder
bei diesen Themen lande.
SINNfragen, 
Fragen nach der persönlichen Freiheit, 
Fragen danach wie ich (m)ein Leben sinnerfüllt gestalte,
Fragen, die MEIN Leben an mich stellt,
einige dieser Fragen wiederholen sich,
und sie werden es tun, 
bis ich meinem Leben darauf antworte.

Gibt es in Eurem Leben auch solche Fragen?

Situationen, die Euch immer wieder begegnen?

Es können Ereignisse, Begegnungen, Reaktionen
sein, die ihr scheinbar erleben müsst.
Solche Situationen in denen ihr Euch denkt:
"Nicht schon wieder!"
oder die scheinbar destruktive Frage:
"Warum ICH?"

Die letzte Frage ist gar nicht so destruktiv, 
wenn wir sie einmal umformulieren und
stattdessen fragen: 

Wozu begegnet mir dieser Umstand immer wieder in meinem Leben?

Ausgehend von (m)einer Annahme, 
dass ein Leben ausschließlich von Wachstum handelt,
(erinnert ihr Euch, Leben + Liebe = Wachstum),
wäre eine mögliche Antwort, 
dass uns bestimmte Situationen (Fragen die das Leben an uns stellt) so
lange begegnen, bis wir verstanden haben, 
dass es etwas zu lernen gibt für uns.

Bis wir die Frage verstanden haben, 
ihre Botschaft erkennen 
und handeln.
Anders handeln, als wir es immer getan haben.

Bewusstheit & Veränderung sind hier der Schlüssel, 
klingt einfach, oder?

Ist es auch, 
wenn wir lange genug üben,
wenn wir die Fragen des Lebens aufmerksam wahrnehmen,
und wenn wir bereit sind, unsere Kompfortzonen zu verlassen,
unsere Verhaltensmuster, unsere Denkmuster zu verändern.
Wenn wir Gefühle wie Schmerz, Trauer, Enttäuschung, Wut.
Nicht mehr als ein unerwünschtes Verhalten abtun,
sondern sie als Hinweis darauf verstehen, 
dass hier etwas geschieht, das uns nicht (mehr) entspricht
und darauf reagieren.

Die kleinste Veränderung in unserem Verhalten, 
kann da manchmal Wunder wirken.

Gleichzeitig, setzen wir mit jeder persönlichen Veränderung
einen Impuls, unser Umfeld wird reagieren.
Diese Reaktionen werden vielleicht nicht immer positiv sein, 
letztlich jedoch dazu führen, 
dass wir selbst immer freier werden, 
immer bewusster mit uns selbst umgehen
und damit auch immer feinfühliger mit den Menschen 
in unserem Umfeld.

Ich bin meine Lebensaufgabe.
Mein Leben ist die Antwort auf alle 
Fragen, die es mir stellt.
Ich gestalte mein Leben.
Wenn ich glücklich sein will.

Irgendwann ändern sich die Fragen, 
aber immer ist es das Leben,
das sie stellt 
und
immer sind WIR es die antworten,
wenn wir erkannt haben, 
dass nur WIR selbst verantwortlich sind,
für unsere LebensFREUDE 
für unseren LebensSINN.

Einen SINNvoll beLEBten TANZ mit den WELLEN des MITTwochs wünsche ich UNS - HEUTE! 
... ~♥~ ...




Dienstag, 8. Juli 2014

~ WELLENlogik ~

Kennt Ihr vielleicht das Komplementaritätsprinzip?

Mir war es bisher gänzlich unbekannt,
bis mir vor einigen Tagen in einem Antiquariat ein
Buch über Quantenphysik auf den Fuß fiel,
das dafür sorgte, dass dieser mittlerweile
blau angeschwollen ist und in keinen geschlossenen
Schuh mehr passt.

Quantenphysik fand ich schon immer irgendwie interessant,
also entschied ich mich dazu,
das Buch einfach mal mitzunehmen,
schließlich bin ich ja, die,
die der Auffassung ist,
dass nichts in diesem Leben ohne Grund passiert,
und schon gar nicht ohne Sinn,
den selbstverständlich nur wir selbst,
in der Lage sind bestimmten Ereignissen
zu geben,
oder es eben zu lassen.

Jedenfalls stieß ich auf dieses Komplementaritätsprinzip,
das Niels Bohr in folgendem Satz beschreibt:

"Die Begriffe Teilchen und Welle ergänzen sich, indem sie sich widersprechen; 
sie sind komplementäre Bilder des Geschehens."

und da es wie so oft im Leben und offenbar
auch in der Wissenschaft Interpretationsprobleme gibt
fiel mir noch folgender lustiger Satz auf:

"Die Ergebnisse aus den eigenständigen,
einander ausschließenden Experimentalanordnungen
ergänzen sich wechselseitig zum Gesamtbild der Wirklichkeit
und ÜBERWINDEN ihre jeweilige „methodische BLINDHEIT“.

Ist das nicht absolut spannend und anwendbar auf UNS alle?
Mal ausgehend davon, dass ich gleich an meine
Herzensfreundin denken musste,
denn ich bin mir ziemlich sicher,
wir 2 sind sowas wie die komplementären Bilder des Geschehens,
Teilchen & Welle eben! :-)

... und ja, mal ausgehend davon,
dass jede unserer geplanten Handlungen
so etwas wie eine
Experimentalanordnung ist,
die jeder von uns eigenständig, unabhängig von einander
und mit den jeweils eigens zur Verfügung stehenden
Handlungskompetenzen ausführt,
ergänzen wir unser Gesamtbild,
sowohl um das Ergebnis
als auch die Methodenkompetenz des anderen,
die oft zu einem ähnlichen Ergebnis führen.

"Viele Wege führen nach Rom." ... ODER?

Schön finde ich, wenn wir uns dann in Rom treffen
und uns gemeinsam über die verschiedenen Wegeindrücke
austauschen.

Seht Ihr und schon macht es für MICH Sinn,
dass mir dieses Buch auf den Fuß gefallen ist.
Erstens hab´ ich gelernt, dass es dieses Prinzip gibt,
zweitens, wie es funktioniert
und drittens, dass es sich wunderbar auf das Leben anwenden lässt. :-)

Darüberhinaus habe ich wieder einmal festgestellt,
dass es mir große FREUDE bereitet zu lernen,
am liebsten täglich und dass jede Tragödie ein wenig Komödie IST.

Ich hoffe ihr konntet mir folgen, wie ich meiner FREUDE ... :-)

Einen erHEITERtEN TANZ mit den WELLEN des Dienstags wünsche ich UNS allen - HEUTE!
... ~♥~ ...


Sonntag, 6. Juli 2014

~ ProjektionsWELLEN ~

Nichts ist so wie es scheint, ODER?

Doch manchmal ist alles genau so wie es scheint,
mal abgesehen von den zahllosen Interpretationsmöglichkeiten,
die jedes Wort, jede Tat, jede Geste bietet.

Es soll aber tatsächlich Menschen geben,
die einfach sind, wer sie sind.
Kongruent in dem wie sie leben,
was sie von sich zeigen
und einige,
wenige,
es werden hoffentlich immer mehr,
sind sogar in der glücklichen Lage,
ihre Gefühle, Wünsche, Bedürfnisse, Gedanken
und sogar ihre Unzulänglichkeiten auszudrücken.
Ich mag das ja wirklich gern.
Herrlich - nah am Leben.

Ich finde, von solchen Menschen,
kann man lernen.

Wie ich darauf komme?

Nachdem ich mir heute mal
wieder einige Fremdbilder zu Gemüte
geführt habe, die mich per PN erreichten
und mir kurzfristig die
Idee kam, einfach mal aus diesem,
Projektionswahnsinn auszusteigen,
habe ich mir gedacht, ich schreib lieber darüber.

Also, von meiner kleinen Sturmflutwelle berichtete
ich ja bereits gestern.
Ja, und wer mit den Wellen tanzt,
den erreichen eben auch mal Sturmflutwellen,
die übrigens letztlich die lehrreichsten und
mir damit herzlich willkommen sind.

Nun, werde ich, wenn ich gerade stürme
Euch nicht erzählen,
wie angenehm ruhig die Wogen mich tragen,
und auch die Musik,
die mich durch diese Wellen begleitet ist eben mal
nicht seelenruhig, sondern LAUT und DEUTLICH.
Manchmal sogar grenzwertig in den Worten.

Lustig finde ich,
dass es Menschen gibt, die sich dadurch berufen fühlen,
mir ungefragt zu erklären, wie ich denn
diesen Gefühlen aus dem Weg gehe und
in eine positive Richtung lenken kann.
Die coolste, weil eine echt bewegende Frage:
"Was würde die Liebe für Dich wollen?"
Meine Antwort:
"Was glaubst denn Du, was die Liebe für MICH wollen würde?"
Antwort:
"Nur das beste ..."
Es folgt ein ellenlanger Monolog über Liebe, lichtvolle Gedanken
und wie wichtig es doch ist, Gefühlen wie Wut und Enttäuschung
keinen Raum zu geben.

Meine Liebe sagt mir hingegen, dass es schon Sinn macht,
Gefühle dieser Art wahrzunehmen und auch einfach mal
auszudrücken, anstatt sie in irgendwelche Räume zu verdrängen,
aus denen sie mit ziemlicher Sicherheit irgendwann einmal
herausbrechen unkontrolliert und wahrscheinlich auch geballt.
Meine Liebe findet nämlich es sei gut,
zu sein wer ich bin,
dann ist nämlich die Liebe frei,
wie auch ich mich FREI fühle
zu äussern wonach auch immer mir gerade ist.

Das beste daran ist, seit ich das so mache,
sind die sturmflutartigen Wellen auch ganz schnell wieder vorbei,
meine Theorie dazu ist,
dass das so sein kann,
weil sie den Raum bekommen,
den sie brauchen,
ohne überbewertet, bearbeitet, verdrängt oder
krampfhaft gegen ein gutes Gefühl getauscht zu werden,
das sich von ganz allein viel natürlicher einstellt,
wenn es echt und nicht herbeigedacht wurde.

Mir fällt in diesem Augenblick ein,
wie gut es ist, dass ich an diesen Quatsch auch mal
geglaubt habe,
bevor mich die wild tobendste aller Sturmfluten
genau passend in diesem "die Liebe will nur die "positiven" GeFÜHLdanken"
alles andere wird einfach "in der Stille beobachtet" und weggewünscht
Status erreichte.
DIE LIEBE lässt sich übrigens nicht manipulieren,
wir Menschen sind es, die das ständig versuchen.
Warum freuen wir uns nicht einfach drüber,
wenn sie sich einstellt und "positiv" ist übrigens ein sehr dehnbarer Begriff,
ich finde so ziemlich jeden konstruktiven Gedanken, der auch mal
aus einem Gefühl wie z.B. Wut entsteht, positiv.

Versuchen wir doch einfach, die Gefühle zu nehmen, wie sie kommen und etwas gutes
daraus zu lernen!

ENTTÄUSCHUNG ist Desillusionierung von eigenen Erwartungen,
ist es nicht total  positiv, wenn Illusionen sich auflösen und wir klar sehen dürfen?

HEUTE wünsche ich UNS einen HERZlich ECHTen TANZ mit den WELLEN des Sonntags!
... ~♥~ ...






Samstag, 5. Juli 2014

~ SommerLEGENDEN ~

Mir ist da wieder einmal etwas zugeflogen,
ein LIED von Thomas Godoj,
lest & hört einmal, wenn ihr mögt:


~ Legendensommer ~  ... Thomas Godoj

Du hast das Meer für uns erobert.
Ich bin dir hinterher getaucht.
Wir waren die Kinder dieser Sonne.
Haben unsere Träume in den weißen Sand gebaut.
Wir flogen wie die Vögel vor der Nacht, 

dem Sonnenuntergang entgegen.
Wir haben den Tag nie aufgegeben.

Wir waren die letzten unserer Art.
Die letzten langen Schatten,

bis zum allerletzten Tag.
 

~ Legendensommer ~
 

Stunden lang saßen wir da,
ohne jeden blassen schimmer.
wie legendär wir waren.
Tage verblassen mit der Zeit.
Diese behalten wir für immer.

 

~ Legendensommer ~
 

Wer weiß wie weit die Träume fliegen?
Meine sind immer bis an diesen Ort gekommen.
Doch die Spuren die wir dort hinterließen,
hat das Meer auf seine Art zurück gewonnen.
Vielleicht sind wir der lebende Beweis.

Vielleicht der einzige, wer weiss.
Dafür lohnt es sich zu leben.

Wir waren die letzten unserer Art.
Die letzten langen Schatten,
bis zum allerletzten Tag.
 

~Legendensommer ~
 

Stunden lang saßen wir da,
ohne jeden blassen Schimmer.
Wie legendär wir waren.
Tage verblassen mit der Zeit.
Diese behalten wir für immer.


~ Legendensommer ~



Mich hat er berührt, der Text
& erinnert an einen Sommer,
der zu einer Legende wurde ...
... passend dazu erreichte mich eine kleine Sturmflutwelle,
die ich ~ wie immer ~ einfach mal tanzen werde.
Macht IHR mit? 


[:-)]


d a n k e - Thomas Godoj für das tolle Lied! :-)

Cool finde ich übrigens, dass der Herr Godoj sich mit Eurer
Unterstützung bei einem Crowdfundingprojekt,
seinen TRAUM ... sein NEUes ALBUM erfüllt hat.

Inspirierend & erSTAUNlich!

Einen HERZerFRISCHTen TANZ mit den WELLEN des Samstags wünsche ich UNS - HEUTE!
... ~♥~ ...

~ LEGENDENSOMMER ~ https://www.youtube.com/watch?v=AmO7Jay6xPo





Freitag, 4. Juli 2014

~ WELLENspaziergang ~

Erinnert ihr Euch noch an die ältere Dame auf der Bank?

Die Dame, die jeden Tag dort sitzt?
Ich hatte ja beschlossen, einfach mal nicht,
wie gewohnt lächelnd an ihr vorbei zu gehen,
sondern mich stattdessen einmal zu ihr zu setzen.

Ich hab´s gemacht und wir hatten ein herrliches Gespräch.
Sie hatte Freude an meinem Hund.
Miss Mops hat ihr ein herzliches Lachen entlockt,
mit ihren lustigen Schnaufgeräuschen,
welches sie gern einmal dazu einsetzt
um an eine Extraportion Streicheleinheiten zu kommen.

Die freundliche Dame erzählte mir,
sie gehe jeden Morgen um die gleiche Zeit
zum Bäcker, um sich dort ein Brötchen zu kaufen,
welches sie dann ganz gemütlich auf der Bank,
mit Blick auf´s Ruhrtal genieße.
Nur, wenn es sehr stark regne, oder sie etwas vor hätte,
würde sie ihr Ritual unterbrechen und dann würde
es ihr nach einigen Tagen sehr fehlen.

Sie fragte mich, ob mein Spaziergang am Morgen
auch so etwas wie ein Ritual wäre.
Im ersten Augenblick erschien mir die Frage etwas merkwürdig,
denn: Ich habe einen Hund und der braucht seinen Spaziergang.
Allerdings, so kommt mir im nächsten Augenblick in den Sinn,
müsste ich ja nicht zwingend diesen Weg wählen.
Erstaunlicherweise fällt mir auf,
dass es nur der Spaziergang am Morgen ist,
der mich täglich den selben Weg wählen lässt.

Also doch ein Ritual?
Ich mag diesen Weg.
Ich mag es über den Damm zu laufen,
ich mag den Blick hinunter in die Ruhrauen,
die Weite, die er mir zu sehen ermöglicht.
Ich mag es, Menschen zu begegnen,
die einfach immer da sind,
an jedem Morgen,
bei Wind und Wetter.
Seit mir das bewusst ist, mag ich es noch mehr.

Ich liebe auch die abwechslungsreichen
Spaziergänge am Nachmittag oder Abend,
die Perspektivwechsel,
neue Umgebungen und neue Menschen,
neue Wahrnehmungen.

Das Morgenritual allerdings ist mir,
so wie es ist, ans Herz gewachsen
und darüber freue ich mich.

Ich werde mich nun sicher häufiger
zu der älteren Dame setzen.
Sie hat mir eine so schöne Geschichte
erzählt, die möchte ich unbedingt
weiter hören.



Genießen WIR die tanzenden WELLEN des FREItags! ... ~♥~ ...






Donnerstag, 3. Juli 2014

~ WELLENl(i)eben ~

Das Leben liebt DICH,
und mich auch.
UNS alle liebt es, das Leben.

Wie ich darauf komme?
Es gibt einmal keinen speziellen Grund.
Keinen nennenswerten jedenfalls.

Nur ein Gefühl, dass sich einstellte,
als ich heute morgen erwachte,
die Sonne meine Nase kitzelte,
eine kleine Elfe, einige Minuten
später zu mir ins Bett krabbelte 
und ohne Punkt & Komma zu erzählen
begann, wie, wozu und was eigentlich
wichtig ist.

Habe ich Euch eigentlich schon mal
von unserer Jahresblume erzählt?

Zu Beginn des neuen Jahres,
bastelten wir eine Blume,
mit vielen bunten Blütenblättern
und jeder von uns schrieb seine
Wünsche und Vorhaben für das neue Jahr
in diese Blütenblätter.
Wünsche für sich selbst,
Wünsche für UNS als Familie
und Vorhaben, die jeder von UNS
gern umsetzten würde.

Nun ist das erste Halbjahr des Jahres um,
so dachten wir, es sei eine gute Gelegenheit
einmal zu schauen,
welche Wünsche wir UNS bereits erfüllt haben.
Wir alle waren erstaunt, dass bis auf zwei,
bereits alles erfüllt ist und noch verblüffter
waren wir als meine jüngere Tochter plötzlich
fragte: "Mama, müssen sich eigentlich alle Wünsche
erfüllen?"
Hm, gute Frage.
Sie erzählte weiter:" Weisst Du, Mama.
Dieser Wunsch,
den Du für mich aufgeschrieben hast,
das wünsche ich mir gar nicht mehr.
Dinge können sich ja ändern, oder?"

Nachdem wir eine Weile,
darüber gesprochen hatten,
ob und welchen Unterschied es gibt,
zwischen den verschiedensten Wünschen,
entschieden wir, dass es gut ist
uns hin und wieder zu fragen,
ob das, was uns noch vor einiger Zeit sehr wichtig
war,  immernoch so wichtig ist.
Wir ergänzten unsere Blume um einen
Herzenswunsch, den WIR UNS gemeinsam
erfüllen wollen.

Darüberhinaus fragten wir uns gemeinsam,
was im letzten halben Jahr gut und eher nicht so gut gelaufen
ist im Umgang miteinander.

Ich finde es so aufschlussreich,
Kindern einfach mal zuzuhören
und eines ist mir wieder einmal sehr deutlich geworden:
Meine Kinder lieben die unvorhersehbaren Ereignisse ebenso
wie ich.
Sie sind so leicht glücklich zu machen,
und all das hat viel weniger mit materiellen Werten
zu tun, als mit Aufmerksamkeit, Liebe und den kleinen
Abenteuern des Lebens.

Ich bin so dankbar & so glücklich
über die größten Geschenke meines Lebens
und wenn ich jemals daran zweifle,
schaue ich in diese Kulleraugen,
höre ich den Klang ihrer Stimme,
fühle ich ihre Umarmung
und bin mir sicher:

MEIN LEBEN LIEBT MICH!
... und WUNDER erlebe ich täglich ...


D a n k e  LEBEN!!!


https://www.youtube.com/watch?v=z_nImUzRv0w