Mittwoch, 7. Januar 2015

~ Entrümpelungswellen ~

Nun endgültig gelandet im neuen Jahr, das gleich zu Beginn mit neuen
Herausforderungen bewegt, bin ich doch froh, dass heute die Schule wieder
beginnt und der ALLTAG wieder Einzug hält.
Zumindest das, was ich unter Alltag verstehe,
der ist in seiner Grundstruktur konstant, mit dem Freiraum
bestimmte Zeitfenster individuell zu gestalten.
Seit 2 Tagen habe ich mal wieder einen "Aufräumfimmel"
meine Kinder nennen den so, und der überkommt mich alle
paar Monate mal. Da fliegt dann raus, was nicht Niet - und Nagelfest
ist. Diesmal waren die Kinderkleiderschränke dran.
Ich bin immer wieder erstaunt, was sich da so ansammelt,
selbst wenn man von sich selbst annimmt, dem Konsumrausch
nicht verfallen zu sein.
Parallel dazu ist natürlich auch wieder innen aufräumen angesagt,
nicht, dass ich nicht der Ansicht war, das in den letzten Wochen genug
gemacht zu haben, stellt das Leben halt gerade mal wieder Fragen.
Im Augenblick hat es Lust mich einmal zu meinen Ängsten zu befragen,
und so enthusiastisch ich ihm auch entgegenschmettere: "Hey,
hier waren wir schon diverse Male und diesbezüglich gibt es nichts
mehr zu besprechen!" lässt es sich gerade nicht davon abhalten gleich
nochmal mit Beklemmungsgefühlen nachdrücklich einen Dialog zu fordern.
Okay, dann hüpfe ich halt nochmal in die Wellen und schaue,
was es da zu tanzen gibt, während ich entrümple und Raum schaffe.
Am leichtesten gelingt mir das mit lauter Musik und der Vorfreude
auf den letztlich beFREIten Raum.

In diesem Sinne, einen herrlich alltäglichen Mittwoch mit
viel Elan & Enrümpelungscharakter! ♥

HERZlich ~ Daniela






Dienstag, 6. Januar 2015

~ Heine in der Büchertauschbox ~

Kennt ihr sie auch, diese Büchertauschstellen, Bücherboxen?
Neuerdings steht so eine cirka 2 Gehminuten von mir entfernt,
eine gute Gelegenheit mich mal der Bücher zu entledigen,
die mir nicht so sehr am Herzen liegen.
Hat gut geklappt, nun fülle ich die Lücke im Bücherschrank
mit gleich 6 neuen Büchern.
Ehrlich gesagt, hätte ich nicht damit gerechnet,
dort Bücher zu finden, die mich interessieren,
so wird man dann doch immer wieder positiv überrascht
und stolpert schnurstraks über ein wenig Augenblicksfreude.
Eine meiner Zufallsbegegnungen ist ein Gedichtband von
Heinrich Heine, daraus mag ich gern ein Gedicht mit Euch teilen:

Das Fräulein stand am Meere

Das Fräulein stand am Meere
Und seufzte lang und bang,
Es rührte sie so sehre
Der Sonnenuntergang.

Mein Fräulein! seyn Sie munter,
Das ist ein altes Stück;
Hier vorne geht sie unter
Und kehrt von hinten zurück.


~ Heinrich Heine ~

 Jetzt mache ich´s mir mit einem Kaffee & den neuen Büchern gemütlich!

Genießt Eure Zeit!

HERZlich ~ Daniela


Montag, 5. Januar 2015

~ Von Räuberprinzessinnen ~

"Stürzt die Prinzessinnen vom Thron!", lese ich als Kommentar,
unter einem dieser pseudo - lustigen Forderungsposts, was die
Welt noch mehr bräuchte.
Die Welt braucht nämlich dringend mehr Räubertöchter,
Einhörner, Marktschreier, oder was auch immer,
und wozu braucht sie sie?
Um Prinzessinnen, oder welches Feindbild da gerade passt vom Thron,
von der Wolke oder vom Marktsstand zu stürzen.
Ein bisschen lustig finde ich das, weil sich mir nämlich gleich
als erstes die Frage stellt:
"Ups, was hat denn die Prinzessin Dir angetan,
oder weggenommen?"
Während mir auf der anderen Seite in den Sinn kommt:
Hilfe, nur Räubertöchter, wie langweilig wäre denn das bitte?
Sind wir nicht alle ein bisschen Räubertochter?
Und lebt nicht auch ein wenig Prinzessin in uns allen?
Wenn nun das Einhorn in mir mit der Elfe durch die Lüfte tanzt,
ist es dann nicht vielleicht der Marktschreier, der sie auch mal
auf den Boden zurück ruft?
Es gab mal Zeiten, da wurden Menschen verbrannt,
weil man sie für Hexen hielt.
Von den noch schlimmeren historischen Ereignissen mal
ganz abgesehen.
Immer noch scheint in einigen von UNS das tiefe Bedürfnis danach zu bestehen
alle Menschen gleich zu machen.
Wirkt nur unschuldiger auf den ersten Blick, schliesslich wollen wir ja
nicht die Hexen verbrennen, sondern die Prinzessinnen von Thron stürzen,
weil das braucht nämlich die Welt.
Versteht mich nicht falsch, ich mag Räubertöchter, die Ronja ganz besonders,
die war die Heldin meiner Kindheit, ebenso wie mir das Aschenputtel imponierte,
weil es sich über Verbote hinwegsetzte und ausserdem mag ich Happy Ends,
ob nun im Palast des Prinzen oder in der Räuberhöhle.
Bereits als Kind fragte ich mich, ob die nicht eine Menge voneinander
lernen und miteinander bewegen könnten, die Räubertochter und die Prinzessin,
aber sicher nicht solange die Prinzessinnen von einer Horde Dramatöchter
vom Thron gestürzt werden, weil sie anders sind, oder die Dramaprinzessinnen
ihren Hofstaat auf die wilden Räubertöchter ansetzen.
Unabhängig davon, ob wir den Krieg, der offensichtlich in uns stattfindet
nun nach aussen projizieren oder nicht!

Liebe Grüße an die RäuberPrinzessinnen
in UNS allen & einen heiteren Wochenbeginn! :-)

HERZlich ~ Daniela





Sonntag, 4. Januar 2015

~ WELLENfund ~

"Wer suchet der findet."
jeder von uns kennt wohl diesen Spruch.
Die einen halten ihn für klug,
die anderen für dämlich
und wieder andere haben keine Ansicht dazu
und verwenden ihn einfach, weil man das so macht.
Ich finde den Spruch ziemlich dämlich und
denke, wer findet, der sucht nicht.
Gleichzeitig denke ich auch, in Wahrheit suchen wir alle
irgendwas und glauben dann auch genau das zu finden.
Was aber, wenn man vor lauter Suchen vergisst,
was man in Wahrheit sucht,
wenn man längst gefunden hat, was man sucht,
wenn die Brille halt bereits auf der Nase sitzt
und ich sie nicht wahrnehme?
Mal ehrlich, wie häufig passiert es uns,
das wir nach etwas suchen, was schon längst da ist.
Wie oft nehmen wir es nicht wahr
und was vor allen Dingen ist der Grund dafür?
Haben wir eine so große Freude am suchen
oder haben wir vielleicht Angst davor zu finden was wir suchen,
weil dann die Suche vorbei wäre?
Weil es unter Umständen bedeuten würde, dass wir unser Leben
komplett neu ausrichten müssten.
Starten wir deshalb in blindem Aktionismus immer wieder eine neue "alte" Suche
und blockieren wir uns deshalb zu finden oder gefunden zu werden?

Manchmal macht es Sinn sich treiben zu lassen,
sich Inspiration zu holen, wo immer sie sich FINDEN lässt.
Nur ist das keine Inspiration im ursprünglichen Sinne,
sondern meines Erachtens sehr nah am Konsumgedanken.
Inspiration findet DICH!
Deine FREUDE ebenfalls,
aber eben nur dann, wenn DU bereit bist, ihr entgegenzukommen
und dazu gehört eine gehörige Portion Disziplin und Beständigkeit,
ob Dir das gefällt, oder nicht.
Mir hat lange nicht gefallen, wenn Menschen mir sowas gesagt haben.
Der Träumer in mir war schliesslich dafür da Luftschlösser zu bauen,
"Künstlerseele" etikettierten das Menschen häufig.
Irgendwann einmal habe ich für mich herausgeFUNDen, dass es eine Kunst gibt,
die ein jeder von UNS ausfüllen kann und muss,
wenn er wirklich zufrieden sein will
und zwar die Kunst zu leben.
Und zu der gehören meines Erachtens ausser den Träumen auch Ziele,
meine Ziele, ein Sinn, viel LIEBE, Enthusiasmus und eben auch Disziplin
und Beständigkeit in dem was ich tue, auch wenn es mir gerade mal nicht so
viel Freude macht. Wenn ich unsicher bin, wenn ich keine Ahnung habe,
womit ich ein leeres Blatt füllen soll, wenn ich den Eindruck habe,
was auch immer - geht mir nicht schnell genug.
Genau dann entscheidet sich nämlich, ob ich einen Weg mit Herzblut gehe,
oder ob ich ihn gehe, weil ich keinen anderen finden kann.

Damit zurück zur Suche, ich kann nicht finden, was ich suche,
wenn ich mir den Blick versperre für die Dinge, die mich
wirklich interessieren, die mir Freude bereiten,
wofür ich bereit bin ein bisschen mehr Kraft zu geben, als ich zu haben glaube.
Die Dinge für die ich bereit bin, meine Bequemlichkeit gegen
Aktivität einzutauschen und für die ich sogar Nachts aufstehen würde,
um sie zu tun.

Solche Dinge kann ich suchen so viel und so lange ich will,
finden werde ich sie nur in mir selbst, wenn ich bereit dazu bin ... auch SONNTAGs! :-)

HERZlich ~ Daniela






Samstag, 3. Januar 2015

~ Wovor hast Du eigentlich Angst? ~

Mir ist heute mal wieder die von Marianne Williamson
verfasste Rede Nelson Mandelas in einem passenden Augenblick begegnet.
Ich teile sie mit Euch:

Unsere tiefste Angst ist nicht,
dass wir ungenügend sind.
Unsere tiefste Angst ist,
dass wir über alle Massen kraftvoll sind.

Es ist unser Licht - nicht unsere Dunkelheit,
was uns am meisten erschreckt.
Wir sollten uns fragen: Wer bin ich,
um brillant, grossartig, talentiert und kraftvoll zu sein?
Frage dich einmal:
Was machst du eigentlich,
um all das nicht zu sein?

Du bist ein Kind Gottes.
Dein zögerliches Spiel hilft der Welt nicht.
Es wird nichts erhellt,
wenn du dich kleiner machst,
damit andere sich nicht verunsichert fühlen.

Wir wurden geboren,
um den Glanz Gottes,
der in uns ist,
offenkundig zu machen,
dieses Licht, das in uns allen ist.

Und wenn wir es leuchten lassen, geben wir anderen die Erlaubnis,
dasselbe zu tun.


 Lassen WIR es LEUCHTEN!

HERZlich ~ Daniela




Freitag, 2. Januar 2015

~ Vorfreu(n)de ~

Hallo & herzlich Willkommen 2015,

dem sanften Übergang zu folge, haben wir 2 die besten Voraussetzungen
gute Freunde zu werden. Ich freue mich auf Dich und hoffe,
wir beide sind ein gutes Team um gemeinsam Wellen zu tanzen,
Ziele zu erreichen, Träume zu leben, Freude zu haben.
Ich danke Dir vorab schon einmal für die Tage und Nächte,
die Du mir schenken wirst.
Für die Herausforderungen, die Du mir sicherlich nicht vorenthalten
wirst, wozu auch? Wir beide wollen ja miteinander wachsen,
Tag für Tag.
Ich wünsche mir in diesem Jahr wieder wundersame Begegnungen,
bewegende Impulse, und ehrlich gesagt freue ich mich auch jetzt schon wieder
auf sonnige und warme Frühlingstage. Verstehe mich nicht falsch,
ich mag Dich jetzt schon, auch die kalten und schattigen Wintertage,
aber ich freue mich auf die Sonne.
Auf die Tage an denen die ersten Knospen spriessen und
die Welt auch aussen wieder bunter wird.
Bunt ist übrigens ein gutes Stichwort,
ich wünsche uns beiden nämlich darüberhinaus einen bunten Emotionscoktail,
vor allen Dingen wünsche ich uns friedliche Zeiten,
viel LIEBE und HERZliches Lachen,
ich wünsche uns die richtigen Fragen,
ein gutes Gespür für die Wellen, die es sich für UNS zu tanzen
lohnt  und den einen oder anderen Stolperstein.
Ich wünsche UNS Balance in möglichen Sturmfluten
und den Mut neue Wege zu gehen.
Lass uns der Sonne folgen, an jedem Tag in diesem Jahr
und den Regen geniessen. 
Und dann wünsche ich uns noch,
dass wir UNS wertschätzen,
schliesslich ist es kein Zufall, dass wir uns begegnen.

Eine gute ZEIT wünsche ich UNS & EUCH miteinander
und jedem für sich! ♥

HERZlich ~ Daniela


Donnerstag, 1. Januar 2015

~ Willkommen 2015 ~

Ich wünsche Euch von Herzen ein frohes neues Jahr!
Ein Fontane Gedicht habe ich Euch zum Jahresbeginn mitgebracht:


Ein neues Buch, ein neues Jahr

Ein neues Buch, ein neues Jahr
Was werden die Tage bringen?!
Wird's werden, wie es immer war,
Halb scheitern, halb gelingen?


Ich möchte leben, bis all dies Glühn
Rücklässt einen leuchtenden Funken.
Und nicht vergeht, wie die Flamm' im Kamin,
Die eben zu Asche gesunken.

~ Theodor Fontane ~


Genießen WIR den ersten Tag des neuen Jahres
ganz ausgiebig!

HERZlich ~ Daniela