Sonntag, 31. Dezember 2017

~ Herausforderndes 2017 ~

Schon ist es fast vorbei, dieses Jahr 2017. Rückblickend war es ein sehr turbulentes Jahr
für mich, mit vielen schicksalhaften Wellen, eher wenigen Ruhepausen & viel zu wenig Raum
zum Schreiben. Das Leben kommt & ist es nicht unsere Aufgabe, genau das zu handlen?
Welle für Welle zu tanzen, mit Hingabe, Mut und Liebe? Die Kraft dafür zu finden
ist nicht immer leicht. Alles in Allem war 2017 ein gutes Jahr. Anstrengend, fordernd.
Immer wieder hat es mich auf mich selbst zurück geworfen & mich damit gezwungen mich
selbst, meine Wünsche, meine Ziele und mein Umfeld zu hinterfragen, um zum Ende hin
ein wenig selbstbefreiter & selbstbewusster den eingeschlagenen Weg klarer zu erkennen
und um einige feine Nuancen reicher gehen zu können.
2017 hat mit seinen Herausforderungen an mich auch dazu beigetragen, dass ich mich
aus einigen Verbindungen zurückziehen musste. Wir können nicht gleichzeitig überall mit ganzem Herzen & ungeteilter Aufmerksamkeit sein. Für mich galt es in all den Turbulenzen meine Balance zu halten und immer wieder zu finden.
Einige Türen mussten sich schliessen, damit neue Türen sich öffnen konnten.
Dankbar für die lehrreichen, die herausfordernden, die liebevollen, die stürmischen & letztlich
bahnbrechenden Wellen 2017 verabschiede ich das Jahr & freue mich wie verrückt auf 2018
mit seinen neuen Begegnungen, Projekten, Fragen & viel Raum für alles was uns wirklich wichtig ist.

Euch allen herzlichen Dank für Eure Begleitung & einen herrlichen Übergang in 2018.

Lieben wir das Meer des Lebens & den Tanz mit seinen Wellen!

Alles LIEBE

~ Daniela ~






Donnerstag, 2. November 2017

~ Lektionen des Lebens ~

Ich habe gelernt, dass Erklärungen häufig überflüssig sind, weil Menschen, die uns verstehen
keine Erklärungen brauchen & Menschen die uns nicht verstehen, auch die detailliertesten Erklärungen nicht verstehen.
Ich habe gelernt, dass die Antworten, die wir so dringend suchen, bereits in uns liegen & zwar in jeder Frage, die wir uns selbst stellen.
Ich habe gelernt, dass die Menschen die am lautesten brüllen häufig nur einen Grund haben,
nämlich ihre Selbstzweifel zu übertönen.
Ich habe gelernt, dass der einfachste Weg nicht immer zum Ziel führt,
und dass sich Umwege häufig lohnen.
Ich habe gelernt, dass sich ein Netz auftut, wenn ich den Mut habe zu springen.
Ich habe gelernt, dass es niemals ein Patentrezept gibt, jeder Mensch weiß intuitiv
was er selbst braucht.
Ich habe gelernt, dass tiefe zwischenmenschliche Beziehungen unabdingbar sind
für einen Menschen & seine persönliche Entwicklung.
Ich habe gelernt um Hilfe zu bitten, wenn ich allein nicht weiter komme
und mir Hilfe dort zu suchen, wo Menschen mir offen begegnen.
Ich habe gelernt, dass ich nicht auf dieser Welt bin, um es anderen Menschen
recht zu machen .
Ich habe gelernt, dass ich selbst die Verantwortung für mein Leben trage
und damit als erstes mir selbst verziehen, dass ich die Verantwortung stellenweise bereitwillig
an andere übergeben habe, weil es mir leichter erschien "Schuldkarten" zu verteilen.
Ich habe gelernt dass es nötig ist über den eigenen Schatten zu springen, um
freier zu werden.
Ich habe gelernt vieles nicht persönlich zu nehmen, denn jeder Menschkämpft in erster
Linie mal mit seinen eigenen Geistern.
Ich habe gelernt mit den Projektionen, denen anderer Menschen und meinen eigenen
zu leben.
Ich habe gelernt viel zu lachen!!
Ich habe gelernt, dass es nötig ist selbst zu entscheiden, und dass nicht
jede Entscheidung richtig sein kann.
Ich habe gelernt mir selbst & den Menschen zuzuhören.
Ich habe gelernt, dass wir Fehler so lange wiederholen, bis wir verstanden haben wozu
das nötig war.
Vor allem aber habe ich gelernt, dass ich all das immer noch lerne,
dass lernen NIE aufhört & dass es eines der größten Geschenke des Lebens ist,
immer weiter zu lernen vom, am und im Leben & ich habe gelernt es zu lieben.

 ... ich habe auch gelernt, dass der Lehrer immer dann schon da ist, wenn der
Schüler bereit ist zu lernen, dass jeder Mensch Lehrer & Schüler zugleich ist
& dass es sich immer lohnt, hinter Fassaden & spiegelnde Oberflächen zu schauen ...


~Herzlich, Daniela ~ 







 

Dienstag, 19. September 2017

~ Facebook ein Spiegel der Realität!? ~

Interessanterweise entfachen meine Facebookposts in unregelmäßigen
Abständen Diskussionen zu diesem Thema.
Wann immer ich mir selbst & Euch die Frage stelle, wozu bestimmte
"private" Themen öffentlich dargestellt, ausgetragen & zur Schau gestellt
werden, erhalte ich die Antwort, dass es sich ja nur um einen Spiegel der Realität
handelt. Soweit so gut, denn aufgrund der Vielzahl der Realitäten, kann ich
mir ja dann aussuchen, um welche es sich gegebenenfalls handeln könnte.
Was aber, wenn diese "Realitäten" kranke Ausmaße annehmen?
Wer welche privaten Themen zur öffentlichen Diskussion stellt, ist mir
relativ egal, was ich schwierig daran finde ist, dass zwangsläufig auch immer
Menschen miteinbezogen werden, die mitbetroffen sind, und ob denen das so egal
ist, wage ich zu bezweifeln.
Zurück zur Realität, beziehnungsweise würde ich sie an der Stelle einfach mal
Pralleluniversum nennen und gebe Euch dafür auch gleich mal ein paar Beispiele:

Ein Mensch, ich kenne ihn nicht, bekannt ist mir sein FB - Profilbild, und hin und wieder
flattern mal ein paar Neuigkeiten von ihm durch meinen Newsfeed. Dieser Mensch,
kennt meine Blogs, meine FB- Posts & mein Profilbild. Das alleine genügt ihm, um zu
beschliessen ein aktiver Teil meines Lebens zu sein. Ich werde gar nicht danach gefragt, ob ich das will, und ahne es auch keineswegs, denn dieses Profil findet ausserhalb meiner persönlichen Realität statt. Damit ist es so etwas wie ein Paralleluniversum, das meines in dem Augenblick kreutzt, indem
ich bombadiert werde mit persönlichen Nachrichten, Telefonanrufen & einem persönlichen Besuch.
All das geschieht ungefragt, trotz einiger klarer Worte, monatelangem ignorieren, blockieren der Person und einer Meldung an FB. Ist das jetzt immernoch ein Spiegel der Realität und wenn ja,
welcher?

Ein weiterer Mensch, ich kenne ihn nicht persönlich, weiss, dass ich mich mit einem anderen Menschen, den ich auch nicht persönlich kenne getroffen habe & tut das auch gleich mal kund,
bei Facebook, versteht sich. In meiner Realität kenne ich weder die eine, noch den anderen.
Getroffen habe ich mich auch nicht mit dieser Person. Einzig einen kurzen Austausch per PN gab es vor mehr als einem Jahr, als ich darum gebeten wurde, eine Person aus meiner Liste zu entfernen,
die betreffenden Menschen stalken würde. All dies geschieht wieder jenseits meiner Realität, ist das jetzt ein Spiegel & wenn ja, für was??

Kluge Menschen werden mir jetzt sagen, dass jeder Mensch automatisch zur Projektionsfläche wird,
ungefragt. So ist es, leider. Jeder Mensch inklusive mir selbst projiziert etwas in andere Menschen,
demnach sind wir alle gleichzeitig Spiegel und Spiegelnde. Hilfreich wäre es doch echt an der Stelle,
sich selbst einmal zu fragen, ob man Lust hat, sich permanent ungefragt als Spiegel zur Verfügung zu stellen & ob man umgekehrt tatsächlich ständig in andere Menschen hineinprojizieren
muss, was ihnen gar nicht  entspricht.

Wenn ich diese weisen Sprüche und Bilder bei FB sehe, die mir leider so häufig
bei den Menschen ins Auge fallen, die einen Satz später die halbe Welt aburteilen,
die davon handeln, man solle doch die Menschen so nehmen wie sie sind,
sich mit Urteilen zurück halten & eine "neutrale" Perspektive einnehmen,
so denke ich mir, wäre es doch vielleicht schon hilfreich einfach mal zu fragen,
inwiefern Menschen in "persönliche Realitäten" beziehungsweise "Paralleluniversen"
involviert werden wollen.

Ich jedenfalls bin tiefengenervt von all dem Bullshit, der in meiner Realität
auf ein mindestmaß reduziert wurde, in diesen Paralleluniversen allerdings 
zur Tagesordnung zu gehören scheint. Zu laut, zu viel, zu übergriffig!!

Ich freue mich auf Eure Sichtweisen zu diesem Thema!

Alles Liebe

~ Daniela ~



Montag, 4. September 2017

~ Vertrauen ~

 

*"Vertrauen ist eine Oase im Herzen,
die von der Karawane des Denkens nie erreicht wird."

... schrieb einst Khalil Gibran.

Mich berührt sowohl das Zitat, als auch das GEFÜHL Vertrauen an sich.
Ich könnte nun etwas zum Thema Urvertrauen schreiben,
oder speziell zum Vertrauen in sich selbst, das so bitter nötig
ist, um anderen Menschen sein Vertrauen zu schenken.

Ja, zu SCHENKEN.
Anders geht es nämlich nicht.
Vertrauen hat für mich sehr viel mit Liebe zu tun,
einer nicht objektbezogenen Liebe,
die sich selbst verschenkt.
Ebenso verhält es sich meines Erachtens mit dem Vertrauen.
Entweder man tut es, oder man lässt es.
Wenn ich die Oase im Herzen gefunden habe,
die des Vertrauens, meine ich, dann vertraue ich einfach.
Ich schenke DIR mein Vertrauen,
ohne dass ich darauf angewiesen bin, dass Du mir vertraust.
Ich freue mich, wenn DU es tust, denn ich glaube
nur dann können WIR FREUNDE sein und uns gegenseitig berühren, bewegen & begleiten.

Vertrauen ist in meiner Wahrnehmung eines der wichtigsten Merkmale,
im Umgang mit Menschen.
Ungeachtet dessen, ob es nun um eine geschäftliche, eine freundschaftliche
oder gar um eine LiebesVERBINDUNG geht.

"Aber wie kann ich denn vertrauen, wo ich doch immer wieder
enttäuscht worden bin?" ... wie oft habt ihr selbst schon diesen
Einwand gebraucht?

Ich sag´s Euch: TUT ES EINFACH!
Vertraut EUCH SELBST,
EURER inneren STIMME.
Die OASE in EUREM HERZEN weiss,
wem sie vertrauen schenken will & warum
DU kannst es ... uneingeschränkt.

Woher ich das weiss?
Weil ich es erlebt habe.
Weil das größte Geschenk, das mir je ein Mensch gemacht hat,
V E R T R A U E N war.
 Uneingeschränktes, bedingungsloses Vertrauen, das mir
für Augenblicke den Boden unter den Füßen wegzog,
weil es mir gespiegelt hat, was da möglich wäre,
wenn ich einfach vertrauen könnte.

Das war der Grund für MICH,
dieses Vertrauen zu suchen in mir.
Dem HIMMEL sei DANK habe ich es gefunden.
Und kann es nun weiter verschenken, bedingungslos, wenn ich WILL.

Wollen will ich aber nur,
wenn mein HERZ vertraut.

Bedeutet das nun, dass ich nicht mehr zweifle?
Nein.
Aber ich verharre nicht mehr in nebulösen Zweifelzuständen,
sondern hinterfrage meinen Zweifel und entscheide
gegebenfalls erneut, ob ich mein Vertrauen weiterhin schenke,
oder ob ich es lasse.

Erinnert IHR EUCH?
"Vertrauensverhältnisse können sich ändern."
Sie können sich lösen, oder tiefer verbinden, weil Vertrauen wächst.

Im Thema Vertrauen, gibt es für mich keine Kompromisse,
wozu auch?
Halb vertrauen ist genauso unmöglich wie ein bisschen schwanger,
in meiner Welt ist das jedenfalls so.
So lebe ich mit einer handvoll Menschen,
denen ich bedingungslos vertraue.
Diese Menschen sind mir so nah und so wertvoll,
dass ich sie um nichts in der Welt missen möchte
und dennoch passiert Leben,
Menschen ändern sich und damit eben hin und wieder auch das Vertrauen.
So sind wir ENT - TÄUSCHT, das Ende der Selbsttäuschung ist da,
was könnte es sonst sein, das UNS schlecht fühlen lässt?
"Das tut aber weh!"
Ja, verdammt nochmal Wahrheit tut auch mal weh.
Aber nur kurz & heftig, wenn man nicht den lethargischen Weg des
Verharrens in Dingen die sich nicht ändern lassen wählt.
Ist er nicht auch ein großes Geschenk,
dieser Augenblick der Desillusionierung?
Ich empfinde ihn so. Lehrreich & oft beFREIend!

Ausserdem schafft er Platz für MENSCHEN,
denen WIR UNSER VERTRAUEN schenken möchten.
Aus tiefstem Herzen!*


Heute, 3 Jahre später, möchte ich gerne noch ergänzen, dass Vertrauen ein Lernprozess
ist. Einige der Vertrauensverhältnisse von damals haben sich auf dem Weg hierher
sehr verändert, beziehungsweise existieren schlicht nicht mehr. Andere haben sich vertieft
& neue sind dazu gekommen. Ich lerne immernoch jeden Tag, mir selbst und den Menschen
in meinem Umfeld zu vertrauen. Insoweit es mir eben gelingt.
Und immer wieder erinnere ich mich selbst daran: Vertrauen ist ein Geschenk.

Alles Liebe

~ Daniela ~



Montag, 28. August 2017

~ Soundtrack (m)eines Lebens ~

Kennt ihr den Soundtrack Eures Lebens?
Oder besser gefragt, erinnert ihr Euch noch?
Meißtens beginnt so ein Soundtrack ja recht früh.
Ich erinnere mich zumindest noch recht gut ...
Nicht lachen, aber der Soundtrack meines Lebens beginnt
mit Nena und so einigen anderen Vertretern der "Neuen Deutschen Welle".
Nena aber war meine Heldin, als 5 Jährige fand ich, sie singt mir aus
der Seele. Der Leuchtturm, Fragezeichen, die 99 Luftballons, Irgendwie, irgendwo,
irgendwann & ich glaub das erste war die kleine Taschenlampe mit Markus.
Wann immer ich eines dieser Lieder höre, erinnere ich mich an mich selbst,
als Kind an der Küste Südfrankreichs mit einem viel zu großen Nena Tanktop, das
ich mit einem Gürtel gebunden als Kleid trug ... und zwar gefühlt den ganzen Sommer
lang, ich wollte es einfach nicht mehr ausziehen und fühlte mich großartig.
Wenn ich also jemals soetwas wie ein Groupiesyndrom ausgelebt habe,
dann mit 5 Jahren.
Danach war ich dann auch durch damit.
Diese Songs bringen mich also für einen Augenblick zurück an den Ort, mit dem sie
mich verbinden. Ich rieche förmlich das Meer, sehe meine französische Freundin vor
mir und schmecke das Crepe, das wir uns teilten.
So ziemlich jeder Augenblick, jede Zeit in meinem Leben ist verbunden mit
Musik. So gelingt es mir quasi in der Zeit zu reisen, die unterschiedlichsten
Emotionswellen zu tanzen.
Mal bewusst und mal erinnert durch ein bestimmtes Lied,
das zum Beispiel auf einem Konzert, im Radio oder aber auch mal in einem Supermarkt
gespielt wird. Der Soundtrack meines Lebens ist so vielfältig, wie mein Leben selbst,
niemals könnte oder wollte ich mich auf eine bestimmte Musikrichtung festlegen.
Wie sehr würde ich mich damit selbst begrenzen. Mich berührt Musik, oder sie tut es
eben nicht, so passen die Böhsen Onkelz, neben Laith al Deen,
Depeche Mode neben Foo Fighters, die Sisters of Mercy neben Brian Ferry,
die Beatles neben Sex Pistols, New Model Army neben
Schiller, Hans Söllner neben Moses Pelham, Nick Cave neben Bob Marley & Konstantin Wecker neben Joachim Witt, Ulla Meineke neben Beth Hart.
Um nur einige wenige Künstler zu nennen, die mir spontan einfallen,
deren Musik mich auf unterschiedlichste Weise berührt.
Das ist es was Musik vermag, was den Soundtrack (m)eines Lebens so wichtig macht.
Wenn ihr es also noch nicht gemacht habt, nehmt Euch doch einfach mal
die Zeit herauszufinden, wie der Soundtrack Eures Lebens klingt & ich bin
mir sicher, er hält so einige Überraschungen & Geschenke für Euch bereit.

Gute Reise & alles Liebe

~ Daniela ~ 









Montag, 21. August 2017

~ Hashtag ~



... weil ich auch eigentlich so gar nicht drin bin im Hashtag - Thema, beziehungsweise blutige Anfängerin in der Verwendung dieses Zeichens, fiel mir auf Anhieb ein, mal meine Tochter
zu interviewen, die ganz selbstverständlich hashtagged.
"Mama, ist doch ganz einfach. Das sind Schlagworte, die Du benutzt um bestimmte Themen hervorzuheben, schreibste über Freunde, dann hashtaggest Du eben die Worte, Freunde,
Freundschaft und alles was Dir eben sonst noch dazu einfällt.
Andere Menschen, die nach diesem Hashtag suchen,
bekommen dann halt Deinen Beitrag auch angezeigt."
"Aha!"
Nachdem sie mir dann zeigte, welcher Beitrag wie getagged ist, kann ich ihr mal ein
Höchstmaß an Kreativität zugestehen.
Meine Tochter findet eigene "Schlagwortsätze", die sich dann innerhalb weniger Tage so
verselbstständigen, dass sie von vielen anderen Menschen ebenfalls benutzt werden.

Hab` ich kapiert, glaube ich, zumindest bekomme ich eine Ahnung davon, inwieweit
dieser Hashtag zur Markenkreation wichtig ist.

Als absoluter Hashtag Neuling, beginnt es mir sogar Spaß zu machen, meine Instagram
Posts zu taggen. Ich habe sogar zwei Lieblingstags: #folgedeinerfreude & #fritzunduschi.
Der erste erklärt sich von selbst, zumindest all jenen, die meine Blogs lesen, oder mich
persönlich kennen, der zweite ist soetwas wie ein "Insider" ... noch
... denn manche Rätsel lösen sich ja mit der Zeit von selbst.
Ich könnte mir zum Beispiel vorstellen, dass Bens Liebe zu #pink
eine tiefere Bedeutung hat, als es zunächst erscheint. ;-)

Zudem erleichtert ja so ein Tag doch erheblich die Suche, nach speziellen Inhalten,
sollte man zumindest meinen, wenn ich allerdings dann nach diesen Inhalten suche,
erschliesst sich mir nicht immer, was es damit auf sich hat,
scheinbar wird häufig getagged, was die meißten Aufrufe hat,
so ist fast jede Werbung mit einem #love gekennzeichnet, such ich also nach #love,
soll ich mir ein Küchengerät kaufen.
Naja, jeder hat ja so seine eigene Definition von Liebe. ;-)


Dieser Hashtag ist damit für mich, eine interessante Spielerei, die zur Markenkreation
strategisch ziemlich wichtig zu sein scheint, und eine Menge potentieller
Kunden in den eigenen Verteiler spült und nebenbei bemerkt eine ganze Menge
über den Schlagwortverwender aussagen kann. :-)



Alles Liebe

~ Daniela ~





Montag, 14. August 2017

~ Frei verbunden ~

Gibt es so etwas?
Können wir uns verbunden & gleichermaßen frei fühlen in zwischenmenschlichen Beziehungen?
Denken wir mal an sehr gute Freundschaften, hier, so scheint mir,
gelingt es vielen Menschen sehr gut, sich frei & verbunden zu fühlen.
Unsere Freunde können am anderen Ende der Welt wohnen,
wir können völligunterscheidliche Lebensentwürfe leben,
wir fühlen uns verbunden und gleichzeitig so frei,
dass wir es einfach tun, unseren Weg gehen.
Unsere Freunde tun das ebenso.
Wir begleiten uns gegenseitig, mal aus der Ferne und mal ganz nah.
Wir nehmen den Hörer in die Hand & rufen an, wenn uns danach ist,
die Stimme unseres Freundes zu hören, wir fühlen uns frei zu sagen,
wenn es gerade nicht passt & wir vertrauen sowohl in das Band der Verbundenheit,
als auch in unsere persönliche Freiheit und die Freiheit des Freundes.
In Partnerschaften ist das scheinbar anders, da werden Distanzen nicht so leicht überwunden,
und die Verbundenheit scheint häufig im direkten Gegensatz zur Freiheit zu stehen.
Was macht den Unterschied, frage ich mich sehr häufig.
Sind es Konventionen, gesellschaftliche Normen & Regeln,
welche wir einer Partnerschaft aufbürden, die es in einer Freundschaft zum Beispiel nicht gibt?
Ist es die Sexualität, die diesen elemantaren Unterscheid zwischen
zwei Menschen entstehenlässt?
Lassen sich solche Fragen überhaupt verallgemeinern?
Vielleicht sind wir bei der Wahl unserer Freunde einfach unbedarfter?
Natürlich gibt es auch in der Freundschaft Regeln.
Ein jeder von uns hat ein EIGENES Wertesystem, meines Erachtens sind es genau diese Werte,
die uns verbinden, oder voneinander trennen.
Mit meinen Freunden teile ich bestimmte Werte, wie zum Beispiel Loyalität,
Vertrauen, Ehrlichkeit, Wertschätzung.
So werde ich mit einem Menschen, der diese Werte nicht teilt oder achtet,
nicht befreundet sein können.
Ebensowenig werde ich eine Partnerschaft leben können,
mit einem Menschen, der meine Werte nicht achtet.
Ich werde mich solchen Menschen nicht verbunden fühlen können,
also werde ich schlechtestenfalls versuchen eine solche Verbindung
herbeizuführen, indem ich Gemeinsamkeiten betone, Unterschiede auszugleichen versuche
und mich dabei ziemlich in meiner Freiheit beschnitten fühlen.
Ich fühle mich nicht mehr frei verbunden, sondern  (an)GEbunden.
Helfen könnte an dieser Stelle hin und wieder mal zu hinterfragen,
was uns in Wahrheitmverbindet und ob es tatsächlich eine Verbindung ist
zwischen Menschen, oder eine Anbindung von äusserlichen Einflüssen.

Wählen wir weise zwischen frei verbunden & zwanghaft angebunden!

Alles Liebe

~ Daniela ~
 

                    





Montag, 7. August 2017

~ Leben auf der Schleimspur ~

Ich bin nicht gerade eine Expertin auf diesem Gebiet, aber, lieber ich versuch´s dennoch mal:

Vor einigen Tagen erhielt ich eine FB - Nachricht mit dem Inhalt: "Ich mag Deine klaren Worte!"
Damit geht es dann auch irgendwie schon los, denn auf der Schleimspur gibt es meißtens ganz viele Worte, inhaltsleere Worte, unklare Worte, egokitzelnde Worte, die meißtens eingehüllt sind in eine
riesengroße Luftblase aus weichgespülten Pseudo - Freundlichkeiten, nach dem Mund redenden
Bestätigungsfloskeln und nicht zu vergessen vor Schleim triefendem Kommentierzwang jedes - möge er auch noch so unwichtig sein - Nebensatzes.
Als wäre das nicht schon unerträglich genug, folgen dann auch gleich Taten:
Jede Aktion wird bestimmt von dem Ziel, sich selbst in der Gunst eines anderen Menschen
zu erhöhen, vermutlich um ein größeres Ziel zu erreichen, nämlich sich selbst im Schatten des
anderen zu größerem Erfolg, einem besseren Job, mehr Ansehen, oder was auch immer zu verhelfen
und zwar scheinbar ohne große Umwege oder eigene Anstrengung.
Ist das wirklich so?
Meines Erachtens erfordert es eine große Anstrengung einem Menschen ständig "den Bauch zu pinseln", den Hintern nachzutragen und sich an den Launen, Ansichten & Interessen eines anderen Menschen zu orientieren.
Der Weg den man geht, ist nie der eigene, sondern der eines anderen Menschen, häufig sogar eines Menschen, den man nicht einmal richtig mag, sondern der ein Leben führt, einen Job hat, das/den man selbst begehrt. Die Frage ist, was erreicht man auf dieser Schleimspur wirklich?
Klar, fühlt sich jeder gern einmal bauchgepinselt, sicher ist es von Zeit zu Zeit angenehm, jemanden
um sich herum zu haben, der die eigenen Wünsche erfüllt, ohne dass man sie vorher äussert, jemand der einem die unangenehmen Dinge abnimmt. Allerdings, sind wir Menschen ja auch alle nicht ganz verblödet (darüber denke ich vielleicht nochmal nach), sodass wir mehr oder weniger schnell
ein Gefühl dafür entwickeln WOZU ein Mensch etwas tut. Spätestens wenn wir uns diese Frage stellen, sowohl als Mensch auf der Schleimspur, als auch als "Beschleimter" ertappen wir sowohl uns selbst, als auch die andere Person.
Wenn nun also ich, als die Person, die beschleimt wird, feststelle, dass der Schleimer, gar nicht wirklich meine Ansichten teilt, sondern all diese "netten, freundlichen, höflichen" Dinge tut, um eines zu erreichen, nämlich schneller dorthin zu gelangen wo ich gerade bin, oder von dem zu profitieren wer/wie ich bin, werde ich entweder die Annehmlichkeiten weiter nutzen und einen Teufel tun, diesen Menschen dorthin zu bringen wo er hin will, oder und das ist sicher die ehrlichere Variante, ich werde dem Menschen sagen, er möge sich seinen eigenen Weg suchen, ihn gehen und ihm viel Erfolg dabei wünschen.
Wenn ich der Schleimer bin, werde ich entweder frustriert, die Schuld beim "Beschleimten" finden, der mich nur ausgenutzt hat, ohne mir zu geben, was ich mir insgeheim erhofft hatte & mir gleich mal den nächsten suchen, den ich beschleimen kann, ODER ich frag mich halt auch mal WOZU ich das in Wahrheit tue und finde möglicherweise heraus, dass ich viel lieber nicht schleimen würde und stattdessen meine Energie in MEIN LEBEN investiere, um meinen eigenen Weg zu gehen.

Übrigens könnten wir uns diesen Blog, das Geschleime und all die weichgespülten Luftblasen sparen, indem wir einfach eine kurze, klare Frage stellen: "Hast Du Lust mich zu unterstützen?", "Ist es möglich Dich ein Stück zu begleiten, um etwas von Dir zu lernen?"

Klarheit ist eine Lebenshaltung, ebenso wie Dankbarkeit!
Beides erfordert Mut, Eigenverantwortung & die Bereitschaft zu lernen.

Alles Liebe

~ Daniela ~


 




Sonntag, 30. Juli 2017

~ Gehen oder bleiben? ~

Ob das eine gute Frage ist?
Ich finde jedenfalls, dass sie berechtigt ist und in den meißten Fällen,
stellt sie sich so gut wie von selbst.
Aber wie entscheiden wir nun, ob wir gehen oder bleiben?
Einige arbeiten mit Pro & Contra Listen, was meines Erachtens ein
guter erster Schritt in die richtige Richtung ist, um uns ersteinmal bewusst zu werden,
wozu wir uns die Frage gegebenenfalls stellen, denn häufig scheint sie sich
aus einem leisen und unbestimmten Gefühl zu stellen.
Ich halte ja die meißten Menschen für wahnsinnig leidensfähig, was dann
auch schon einmal dazu führen kann, dass diese Liste aus einem Pro & unzähligen
Contras bestehen kann. Dennoch kann dieses Pro immer stärker, wichtiger & entscheidungsrelevanter sein, als die vielen Contras. Finden sich doch ganz leicht Totschlagargumente dafür!
1. Liebe -"Ich liebe ihn/sie/meinen Job doch."
2. Verantwortung - "Ich kann sie/ihn/den Job doch nicht einfach im Stich lassen."
3. Verschiebung - "Er/sie, die Situation wird sich schon ändern."
Um nur wenige Beispiele zu nennen.
Wir können diese Aussagen mal auf ihren Wahrheitsgehalt für uns selbst prüfen,
nur ist das nicht unbedingt die kompfortabelste Möglichkeit, denn sie
wird früher oder später in unseren eigenen Abgrund führen.
Zurück zur Frage: Gehen oder Bleiben?
"Wenn es für uns keinen Grund mehr gibt zu bleiben, werden wir gehen."
Dieser Augenblick in dem wir den ersten Schritt tun, findet meines Erachtens jenseits
jeder Pro & Contraliste statt. Die Leidensfähigsten von uns würden immer Gründe finden
in den unbefriedigendsten Situationen steckenzuBLEIBEN.
Wie schlecht, begrenzend, beengt, druckvoll muss es sich anfühlen, damit WIR etwas ändern?
Der Zeitpunkt ist für jeden Menschen abhängig von seiner Leidensfähigkeit ein anderer,
ABER: "Jeder Mensch, der SPÜRT, dass sein Leben von WERDEN bestimmt ist, wird
gehen, wenn er dort wo er ist & mit wem er ist, nicht mehr werden kann."
oder anders: Wir werden nicht bleiben, wo wir uns nicht (mehr) entfalten können.
Jeder von uns braucht, wie jede Pflanze einen nahrhaften Boden, auf dem sie wachsen
und gedeihen kann.
Wenn wir also nicht daran interessiert sind, zu verwelken & langsam einzugehen,
werden wir uns aus Situationen befreien, die uns nicht gut tun. Werden uns einen
Nährboden schaffen, der uns am wachsen & gedeihen nicht hindert.
Das ist es nämlich was wir großartigerweise TUN können, uns selbst geben,
was wir dazu brauchen.
Übrigens: Die meisten gehen schon lange, während sie offenbar noch bleiben.

Alles Liebe

~ Daniela ~





Sonntag, 23. Juli 2017

~ Was ist wichtig? ~

Wichtig ist in erster Linie einmal, dass wir jederzeit das tun, was uns glücklich macht. Die Frage nach der Wichtigkeit ist ja immer eine sehr persönliche Frage. Mir zum Beispiel ist es wichtig meiner Freude zu folgen und weil ich das meißtens sehr konsequent tue, schreibe ich diesen Blog auf einem Deich in Nordholland sitzend mit Blick auf's Meer & die Insel Texel, die von hier scheinbar einen Steinwurf entfernt ist. Das tun zu können, wann immer mich die Sehnsucht nach Meer überkommt ist für mich elementar wichtig. Gut ist, wenn wir überhaupt wissen, was uns wirklich wichtig ist. Manchmal erscheint mir, viele Menschen leben chronisch unzufrieden ohne sich jemals gefragt zu haben, was ihnen in ihrem Leben wichtig ist. Es beginnt beim Job, geht weiter im familiären Umfeld und zieht sich so durch ein ganzes Leben. Nehmen wir uns doch die Zeit uns bewusst zu werden, was uns wirklich wichtig ist & dann die Freiheit genau so zu leben. Übrigens was uns selbst erfüllt, muss nicht zwingend für alle Menschen gelten. Das zu verstehen ist nicht die leichteste Übung, aber eine der existenziellsten, um nicht völlig frustriert durchs Leben zu gehen. Persönliche Freiheit ist für mich so bedeutend, dass es mir häufig nicht gelingt, NICHT darüber zu schreiben. Von großer Wichtigkeit ist es mich auszuprobieren in den verschiedensten Bereichen, eingetretene Pfade zu verlassen & mich zu entwickeln. Von Zeit zu Zeit meine Kompfortzone zu verlassen, auch wenn sie so schön sicher ist und mich nicht zu begrenzen. Für & mit meinen Lieblingsmenschen zu sein. Darüberhinaus ist mir unser Rockameleon Projekt wichtig. Was gibt es schließlich schöneres, als Menschen & live Musik zu verbinden?
Wir sollten uns selbst leben, tun was wir lieben & hin und wieder mal darüber nachdenken, ob wir wirklich noch unserer eigenen Freude folgen, tun, was uns wichtig ist, denn manchmal vermischen sich gerade in engeren Verbindungen unbemerkt die Prioritäten und plötzlich erscheinen uns Dinge bedeutungsvoll, die uns eigentlich gar nicht so sehr entsprechen.
Wir scheinen Orte zu mögen, die unser Gegenüber mag. Wir benutzen Worte, die uns eigentlich nicht liegen. Im schlimmsten Fall machen wir uns selbst zu einer Kopie des Menschen, den wir mögen und verlieren dabei uns selbst.
Ich freue mich auf Bens Blog um zu erfahren, was aus seiner Sicht wichtig ist,
und bin mir ziemlich sicher, dass ihr bei all den Unterschieden, die es so gibt
in unseren Blogs etwas findet, das uns verbindet. Etwas, das uns beiden naturgemäß wichtig ist. :-)

Alles Liebe

Daniela

Montag, 17. Juli 2017

~ Man trifft sich immer zweimal im Leben ~

 Zumindest dann, wenn man mit offenen Augen und vor allen Dingen vielleicht auch mit
geöffneten Herzen durch das Leben geht.
Mal ehrlich, wie oft habt ihr euch schon weggedreht, wenn ein Mensch zum
zweiten Mal euren Weg gekreutzt hat?
Habt ihr Euch auch schon einmal gefragt, wozu ihr das tut?
Nun hat nicht jede Begegnung ein erfreuliches Ende, aber meisstens dann
doch irgendeinen Lernwert.
Warum also ist es uns unangenehm Menschen zu begegnen, die wir vielleicht lange
nicht gesehen haben, die jedoch einmal eine Rolle (es kann auch eine Nebenrolle sein)
in unserem Leben gespielt haben?
Die uns möglicherweise an Augenblicke oder Phasen in unserem Leben erinnern,
die wir beinah vergessen hatten oder wollten?
Tut uns so ein kurzer Blick zurück nicht vielleicht sogar von Zeit zu Zeit gut,
besonders dann, wenn wir erkennen können, was sich seit dieser Zeit bewegt hat?
Nichts & niemand in diesem Leben bleibt jemals unverändert,
warum also nicht, an einer gemeinsamen Wegkreuzung einen Augenblick anhalten,
ein "Pläuschchen" halten und dann weitergehen?
Ob so eine Zweite Begegnung ein Fluch ist, oder ein Segen, bestimmen
wir ja möglicherweise selbst.
In meinem Leben gibt es immer wieder Phasen, da häufen sich solche Begegnungen.
Man könnte auch sagen: "Die Vergangenheit klopft an die Tür!"
Ihr kennt wahrscheinlich alle diesen platten Spruch, dass man sie nicht hereinlassen
soll, weil sie uns nichts neues zu sagen hat.
Kann man so machen. Ich fürchte nur, sie klopft dann halt noch einige Male,
weil es eben manchmal gar nicht die Vergangenheit ist, die anklopft, sondern
die Gegenwart, das HIER & JETZT, denn mal im Ernst, wenn wir's klopfen hören,
dann klopft's ja nicht vorgestern, oder ganz woanders, sondern es klopft JETZT & es klopft an meine Tür. ;-)
Es ist also schon längst da und dann so zu tun, als wäre es das nicht, ist auch irgendwie
Selbstbetrug, ODER? 
Wenn ich also ein selbsterfülltes Leben lebe, wenn ich mich mit meinem Leben wohlfühle,
was könnte mir dann an einer solchen Begegnung nicht angenehm sein?
Wovor sollte ich dann Angst haben?
Mir scheint, der Fluch in solchen Begegnungen sind wir selbst,
und der Segen wahrscheinlich auch, denn letzlich,
werde ich so lange ich meine Vergangenheit verfluche oder verberge
nicht frei in der Gegenwart sein können beziehungsweise in die Zukunft
gehen können. Sie ist nämlich ein Teil meines Lebens, der mich zu dem
Menschen macht, der ich bin & mitterweile freue ich mich über die meissten
zweiten Begegnungen, manchmal eben spätestens dann, wenn sie wieder enden! ;-)
Bleiben wir OFFEN für Begegnungen & folgen wir unserer FREUDE! 


Alles Liebe

~ Daniela ~








Sonntag, 25. Juni 2017

~ Das Leben fragt ~

Das Leben fragt und wir antworten, eine dieser Thesen,
die mir immer mal wieder begegnen.
Wir antworten, und zwar so, wie es uns in diesem Augenblick möglich ist.
Manchmal habe ich die Frage nicht verstanden, so scheint mir, und mit einem meiner
Schnellschüsse geantwortet.
Dem Leben scheint das nichts auszumachen, es stellt die Frage bei
Bedarf eben noch einmal oder eben auch unzählige Male,
so antworten wir und wenn die Antwort endlich passt, ändert das Leben eben spontan die Frage.
Ist es nicht vielleicht genau das, was dieses Leben so wundervoll macht?
Dass wir auf Fragen antworten, von denen wir nicht den blassesten Schimmer haben,
dass wir sie überhaupt gestellt haben?
Dass wir wirklich nie aufhören zu lernen?
Dass wir immer wieder überrascht werden, von Lebenswellen, Begegnungen,
Umständen, die wir uns noch wenige Minuten zuvor nicht vorstellen konnten/wollten?
Klar, nicht jede dieser Überraschungen erfreut uns, aber jede ist eine Herausforderung
für uns Lösungen zu finden, über uns selbst hinauszuwachsen, bekannte Wege zu verlassen
und neue zu entdecken, wenn wir eben bereit sind, diese Überraschungen anzunehmen
und uns nicht von Ihnen überrollen zu lassen, oder einfach immer so weiter zu machen,
wie wir es schon immer gemacht haben. Kein Problem lässt sich in der gleichen
Weise lösen, wie es entstanden ist. Und mal ehrlich, wäre es dann nicht auch
gähnend langweilig?
In meinem Verständnis fragt unser Leben IMMER nach unserer Kreativität,
nach Lösungen, nach unserem Potenzial das "BESTE" aus uns selbst herauszuholen
und es in die Welt zu geben.
Es ist nicht immer leicht "das Leben" zu erleben und es ist auch meines Erachtens unmöglich aus "Scheisse" Gold zu machen. Aber es ist möglich Scheiße sein zu lassen was sie ist.
In jeder Herausforderung werden wir etwas entdecken , was eben nicht "Scheiße" ist und
damit lässt sich weitermachen - IMMER!
Lassen wir die Geschenke des Lebens nicht liegen, heben wir sie auf,
erfreuen wir uns daran und dann geben wir es hinein in die Welt, das Beste was wir haben,
nämlich uns selbst mit allem was uns ausmacht!!


Alles Liebe
~ Daniela ~ 


Donnerstag, 1. Juni 2017

~ Neue Wellen ~

Schuster, bleib bei Deinen Leisten, oder wozu es gut ist mal ein wenig Abstand von allem
zu nehmen!

Da bin ich wieder, oder die Wellen haben mich in meinen Heimathafen gespült.
Nach einer durchaus bewegten & internetfreien Zeit mit vielen tollen Begegnungen
sowie zahlreichen Herausforderungen im zwischenmenschlichen Bereich, habe ich
Euch etwas mitgebracht, ein Herzensprojekt gemeinsam mit einem Lieblingsmenschen.
Ihr wisst ja, dass es mir in der Vergangenheit immer wieder ein Anliegen war über Musik
zu schreiben, die mich berührt.
So entstand das RoCkameleon Projekt.
Ich freue mich so auf und über die Wellen, die zu tanzen auf uns warten!
Was den Wellentanz betrifft, so habe ich mich entschieden, den Blog weiterzuführen.
Es wird keine täglichen Blogbeiträge mehr geben, aber so ganz ohne geht es dann eben
auch nicht. 
Wir lernen nie aus & so fragt das Leben uns täglich, wir antworten darauf,
mit unseren Entscheidungen, unseren Handlungen, bewusst und unbewusst.
Um gerade diesen unbewussten Handlungen auf die Schliche zu kommen,
macht es Sinn einfach mal eine Auszeit zu nehmen, zu entschleunigen.
Einfach mal zur Ruhe zu kommen, um in sich hinein und sich selbst zuhören
zu können. Besonders dann, wenn wir funktionieren, routiniert & pflichtbewusst
unsere Aufgaben erledigen, dabei aber vielleicht aus dem Auge verlieren, wozu
wir das eigentlich tun.
So ist es für mich sehr wichtig von Zeit zu Zeit mal einen Augenblick,
oder so lange wie nötig innezuhalten. Mich den äusseren Reizen zu entziehen.
Das war MEIN Grund für diese längere Internetpause und sie hat mir sehr gut getan.
JETZT freue ich mich darauf auch die neuen Wellen, das was diese Pause
in mir bewirkt hat mit Euch zu teilen. Verändert & immer meiner Richtung folgend,
der FREUDE entgegen.
 

Alle(s) Liebe

~ Daniela ~