Dienstag, 16. Februar 2016

~ 700 leere Seiten ~

700 mal bereits füllte sich dieses "weisse Blatt" mit Worten,
700 mal gab es einen Anlass, einen guten Grund für mich,
diese Seite zu füllen, mit Gedanken, Geschichten, Träumen,
Beobachtungen, mit Ansichten, Perspektivwechseln, Fragen,
Antworten, Texten die mich persönlich inspirierten,
Gemeinschaftsprojekten, Themenwünschen und Gefühlswellen.
Häufig waren es Worte, die unbedingt raus mussten, zu Themen,
die mir schon vorher im Kopf herumspukten und dringend
(be)schrieben werden wollten. Die eigentliche Herausforderung
für mich war dieses "weisse Blatt" zu füllen, an Tagen,
an denen ich wenig bis nicht inspiriert war. Wenig zu sagen hatte,
meistens aber ein reges emotionales Erleben sattfand, das sich
gerade nicht so recht in Worte kleiden lassen wollte.
Das Schreiben dieses Blogs hat sehr häufig dazu beigetragen
dann doch noch einen Weg zu finden, eine Brücke zu bauen,
zwischen dem, was da sehr unbestimmt in mir wellte und den
Worten, die aneinandergereit plötzlich auszudrücken vermochten,
was sich lieber weiter in den wilden Gewässern des inneren
Ozeans verbergen wollte. Ein komprimiertes Abbild meiner
inneren Bewegungen könnte man es auch nennen, einen
Abgleich zwischen meiner inneren Welt und der Welt, die
ich täglich ausserhalb von mir wahrnehme, in der ich lebe,
liebe, lerne, wachse, an der ich von Zeit zu Zeit verzweifle, mich reibe,
nicht verstehe, die mich wütend macht.
Meine Welt mit und zwischen Menschen.
Eine Passion, die mir immer mal wieder auch Kräfte raubt,
und der ich mich viel öfter entziehen müsste, wenn es diese
leeren Seiten nicht gäbe, die es mir ermöglichen mich selbst
zu sehen in einem Raum der mir auch ein Spiegel dafür ist,
wo, wie und mit wem ich gerade bin, und ob ich mich dort
wohlfühle, ob ich mich entfalten und ausdehnen kann,
oder ob mich der Raum, der da ist begrenzt und einschränkt.
Gerade in den vergangenen Tagen fliegt mir immer wieder
einer dieser Wegweiser eines sehr wertvollen Menschen zu:
"Kannst Du dort wo & mit wem Du bist sein & immer mehr werden
wer Du bist?"
Mal losgelöst vom "mit wem", stelle ich in den vergangenen
Wochen fest, hier ist einer dieser Räume, von denen es in meinem Leben
immer mehr gibt, an dem es mir gelingt, mehr und mehr,
700 Blogbeiträge weit um genau zu sein, mit dem heutigen Tag.

Danke Euch, die ihr mit mir wachst, mit mir die Wellen tanzt,
anteilnehmt, Euch inspirieren lasst und für all die wertschätzenden
und auch mal kritischen Worte, Anmerkungen und Fragen,
die zum weiter oder querdenken anregen.
Danke besonders auch all jenen Menschen, die hier
immer mal wieder eine Erwähnung finden, einfach
weil sie ein wichtiger Bestandteil meines Lebens sind und
zwischen den Worten, wie zwischen den verschiedenen Welten
mir eine so wertvolle Bereicherung sind, weil es eben
auch genau diese ZwischenRäume sind, in denen ich mich
(wir uns) entfalten und wachsen kann (können).

700 mal d a n k e L(i)eben!


Alles Liebe ~ Daniela









Samstag, 13. Februar 2016

~ Begegnungen neu & alt ~

Von neuen Begegnungen mit alten Menschen, oder vielleicht doch eher
umgekehrt, oder was ist denn das für ein Thema, liebe Vicky!? ;-)

Unschwer zu erkennen, dass es sich beim heutigen Thema um ein
doppelt beleuchtetes handelt. Also schaut auch unbedingt bei der
lieben Vicky vorbei ... http://vickymissterious.blogspot.co.at/!

Im Laufe unseres Lebens begegnen wir ja einer Fülle von Menschen,
die einen hinterlassen einen bleibenden Eindruck, die anderen eher nicht,
und einige vergessen wir sogar mit der Zeit. Die alltäglichen Begegnungen
mit Menschen, die eher oberflächlich bleiben, sind wohl die, die uns ziemlich
schnell entfallen, wozu auch, sollten wir sie abspeichern.
Manchen Menschen begegnen wir auf, nennen wir sie mal Zwischenebenen,
irgendwo zwischen Oberfläche und Tiefe, solche Begegnungen vergessen
wir weniger schnell, manche, bleiben sogar ziemlich existent, sowohl
in der Erinnerung, als auch im Leben, denn ein bisschen Berührung ist
schliesslich für eine Vielzahl von Menschen halt das äusserste, das was
eben möglich ist, wenn wir unsere Mauern aufrecht erhalten wollen.
Wenn wir das nicht wollen, dann werden uns solche Begegnungen
im Laufe der Zeit Abhanden kommen im privaten Bereich, weil die Mauer
auf einer Seite nicht gerade zu einem "flüssigen" Austausch beiträgt.
Und um mal wieder zurückzukommen auf´s Thema, begegnen wir manchmal
Menschen wieder, die uns eben durch eine vorherige Begegnung mehr oder
weniger vertraut sind. Da stellt sich die Frage, kann man sich wirklich neu
begegnen? Sind wir wirklich offen für den Menschen, wie er jetzt ist,
für die Entwicklungen, die Veränderungen, oder bleiben wir stecken
in der Erinnerung? In den Bildern der gemeinsamen Vergangenheit und
machen dort weiter wo, wir aufgehört haben, nämlich möglicherweise
mit Mauern und einseitigen Betrachtungsweisen?
Diese Entscheidungen treffen wir selbst und in meinem Verständnis
sagt es eine ganze Menge über der Grad der Reife aus, die Menschen
im Laufe der Zeit (hoffentlich) entwickeln.
Klar ist es toll, mit Menschen in gemeinsamen Erinnerungen zu schwelgen
(wenn es welche gibt) an Orte, Menschen, Gefühle vergangener Tage,
da knüpft man gleich mal an die "alte" Vertrautheit an, doch häufig
liegen zwischen solchen Begegnungen Jahrzehnte an Leben, Erfahrung,
Schicksalen und eine Entwicklung in ganz unterschiedliche Richtungen,
was einer solchen Begegnung mehr Tiefe oder aber im Umkehrschluss
eine große Distanz geben kann. Haften wir also ausschliesslich
an unserer Erinnerung, beginnen wir in vergangenen Gefühlen zu leben,
Menschen in vergangenen Bildern festzuhalten und bekommen für eine
gewisse Zeit wenig bis nichts mit von dem Menschen, der wir geworden sind.
Teilen wir die Oberflächen, wird diese Begegnung wahrscheinlich wieder
an einem bestimmten Punkt enden. Sind wir aber bereit Menschen immer
wieder neu und offen zu begegnen, nehmen wir ihn wahr, wie er ist,
kann das eine wunderbare Ergänzung sein, zu dem Bild, das wir erinnern.
Möglicherweise erinnern wir uns in solchen Begegnungen sogar daran,
was wir im Laufe der Jahre ein wenig verloren haben, und können
uns nun wieder darauf besinnen. Letztlich ist es mit den "neuen, alten Begegnungen"
gar nicht so viel anders, als mit Menschen, denen wir zum ersten Mal begegnen,
ausser, dass wir halt immer diese Erinnerungsbilder als Abgleich, Vertrautheit,
oder aber auch einfach zur Blockade haben.

Bleiben wir offen für Menschen, wie sie jetzt sind möglicherweise
öffnen wir damit einen Raum für neue, andere Erinnerungen.

Man trifft sich immer zweimal im Leben! Den Spruch kennen wir alle,
manchmal treffen wir auf völlig fremde "Bekannte". Manchmal treffen
wir auf "alte" Freunde und dann wieder auf Menschen, die uns vertraut &
dennoch auf völlig andere Weise interessant erscheinen.

Schauen wir genau hin, wer uns da wirklich begegnet ... neu & alt! ;-)


Alles Liebe ~ Daniela









Donnerstag, 11. Februar 2016

~ Selbstsabotage & Erfindungsreichtum ~

Wir können ja echt so einiges tun, um uns selbst zu sabotieren.
Zuweilen erscheint es mir so, als hätten wir unzählige Kapazitäten
in uns, die den inneren Saboteuren den Raum zuweisen sich da mal
uneingeschränkt auszubreiten und wenn möglich gerade so, dass wann
immer wir in die Nähe unserer eigenen Kraft, Einzigartigkeit, Herrlichkeit
kommen, sie genau da hinein schiessen und uns mal bildhalft, mal kreischend
dazwischen grätschen um uns auch mal so richtig hinfallen zu lassen,
noch bevor irgendwas passiert ist, das uns in dieser Kraft bestätigen könnte.
Ängste, Selbstzweifel, destruktive Glaubenssätze sind da nur die offensichtlicheren
Methoden, die wir unseren Saboteuren erfolgreich antrainiert haben.
Die, die sich mit ein wenig Selbstanalyse ganz leicht enttarnen lassen und
mit dem Begreifen, einer Portion Mut und ein wenig Durchhaltevermögen
auch relativ unspektakulär verbannen lassen.
Dann sind da aber auch noch diejenigen, die sich hinter Nebelschwaden,
Pseudo-Heiligenscheinen verstecken, oder so wandelbar sind,
dass sie uns in den verschiedensten Kostümierungen entgegenkommen,
ein guter Indikator dafür sind Gefühle wie zum Beispiel Druck, Unsicherheit, Ungeduld
in Fragen, die uns eigentlich klar erscheinen. Hier liegt es dann nicht
so offensichtlich auf der Hand, was genau da geschieht, wir werden ambivalent,
widersprüchlich und laufen in dieser Situation Gefahr uns immer wieder
selbst zu sabotieren, indem wir diesen Gefühlen nachgeben und prompt entscheiden,
dass das was sich da so "schlecht" anfühlt ein eindeutiges Zeichen sei.
An dieser Stelle kann es aber auch einfach ein Zeichen dafür sein, dass
wir unserem inneren Saboteur aufsitzen, der per se dazu prädestiniert ist
uns auszubremsen, indem er Druck aufbaut, Unsicherheiten in der Entscheidungsfindung
schickt um uns letztlich weiszumachen, dass der Schritt nach vorn uns letztlich schadet.
Da ist dann auch gleich nix mehr zu spüren von Kraft und Herrlichkeit in uns,
und was soll das auch? Herrlichkeit ... das Wort alleine. Da stülpen wir uns doch
einfach mal umgehend die Frage nach einer narzisstischen Tendenz über,
und schwupps* hat der Saboteur gewonnen. Narzisstisch wollen wir nicht sein,
da verschwinden wir lieber wieder in der Belanglosigkeit des Nebels,
entwerten uns eine Runde selbst und fragen uns an dieser oder anderer Stelle,
warum eigentlich alle andern großartig sind, erfolgreich und fokussiert,
während wir immer wieder in den Nebeln der inneren Abgründe versinken.
Bravo Saboteur, gute Arbeit geleistet!
Und Glückwunsch Mensch, zur selbst konstuierten Abwärtsspirale.
Bleibt doch eigentlich nur die Frage, was wir sein und wer wir werden
könnten, wenn wir die Fähigkeit des Gestaltens innerer & äusserer Räume
nutzen würden, um uns selbst zu leben, wenn wir neben unseren Unzulänglichkeiten
eben auch mal die eigene Herrlichkeit anerkennen könnten und dem inneren
Saboteur einfach mal freundlichST den Mittelfinger zeigen?

Eine konstruktiv nachdenkliche & natürlich wellenreiche Zeit
wünsche ich Euch!

Alles Liebe ~ Daniela


Dienstag, 9. Februar 2016

~ Frei & verbindlich ~

Wie kann etwas verbindlich sein, wenn es frei ist
und wie kann etwas frei sein, das verbindlich ist?

Komische Fragen, findet ihr?
Sehr gut, ich liebe komische Fragen.
Und ich mag Menschen, die sich trauen komische Fragen zu stellen.
Ich mag Menschen, die frei sind, und ich wage zu behaupten, dass jeder
Mensch, der frei ist auch verbindlich ist, es sogar sein muss, um seiner
Freiheit treu zu bleiben.
Frei bleibt man nicht für immer, zumindest dann nicht,
wenn man aufhört die eigene Freiheit zu hinterfragen, sie ist
ein Prozess, der Verbindlichkeit fordert und zwar in erster Linie mal
von und zu uns selbst.
In zwischenmenschlichen Beziehungen gestaltet sich das schon ein wenig komplexer.
Kann ich da Freiheit und Verbindlichkeit gleichermaßen einfordern?
Es käme vielleicht auf einen Versuch an und auch auf die Frage, wie
bereit ich selbst bin, Freiheit zu geben und gleichzeitig verbindlich zu sein.
Immer wieder, wenn es um das Thema Freiheit geht kommt mir
eine Textzeile von Curse dazu in den Sinn: "FREIHEIT muss man
ausatmen!"
Also ist vielleicht Freiheit gar nichts, was wir einander geben können,
sondern in erster Linie mal etwas, das wir uns nehmen?
Verbindlichkeit hingegen geben wir, uns selbst, einem anderen Menschen,
einer Situation, wenn es unser Wert ist.
Folglich scheint es unter bestimmten Bedingungen, möglich zu sein,
beide Werte gleichermaßen und nebeneinander zu leben, auch in zwischenmenschlichen
Beziehungen, wenn, ja wenn zwei Menschen diese Werte teilen
und bereit sind, sie miteinander zu leben.


Alles Liebe ~ Daniela 




Sonntag, 7. Februar 2016

~ Wendungen & Wertfragen ~

Immer wieder mischen die Karten sich neu.
Wenn ich mich an den Beginn des Jahres erinnere und mir bewusst wird,
dass nur ein paar Wochen vergangen sind und wieviel Leben in dieser kurzen
Zeit passiert ist, wie viele Augenblicke, wie viele Wellen, die wieder
einmal alles bisher so klar und unverrückbar erscheinende in
ein neues Licht rücken.
Es war bereits alles dabei. Desillusionierung pur, tiefe Freude,
richtig schöne Begegnungen mit Menschen und auch ungute Begegnungen,
die auch gleich mal ziemlich deutliche Fragen an mein Wertesystem
und meine Konsequenz stellten.
Das Schöne daran ist, dass mit jeder unguten Begegung, mit jeder konsequenten
Entscheidung FÜR unsere Werte und mit jeder daraus resultierenden klaren
Handlung, es immer leichter wird uns zu orientieren und zu positionieren.
Was den Umgang mit Menschen erheblich erleichtert.
Mit dem neuen Kartenblatt nun vertrauter, macht es Sinn & Freude
mir die nächsten Züge zu überlegen und mich zu fragen,
wer eigentlich meine zukünftigen Spielpartner sein werden.
Welches Blatt die möglicherweise in den Händen halten und
was wir dann gemeinsam draus machen.
Gemeinsam ist auch gleich mal das Stichwort, denn dieses neue Jahr
2016 ruft förmlich nach Gemeinschaftsprojekten, nach Menschen,
die ihre Kreativität, ihre Freude, ihre Fähigkeiten einbringen um ein gemeinsames
Ziel zu erreichen.
Mich persönlich fragt diese Zeit noch unfassbar viele Dinge, von denen ich
bisher dachte, sie mir bereits beantwortet zu haben.
Aber neues Blatt, neue Fragen, bzw. alte Fragen und offene Antworten,
nichts bleibt schliesslich wie es ist und das fühlt sich an dieser
Stelle richtig gut an.
Zeig wer Du bist & sag was Du fühlst, dass ist vielleicht nochmal
meine Essenz der letzten Wochen. 

Einen wellenreichen Sonntag wünsche ich Euch



Freitag, 5. Februar 2016

~ Erinnert! ~

Durch eine ganz liebe Leserzuschrift bin ich an einen Blogbeitrag erinnert worden,
den ich vergessen hatte. Es handelt sich um von mir ausgewählte
Zitate aus dem "Handbuch des Kriegers des Lichts" von Paulo Coelho.
http://wellentanz.blogspot.de/2014/08/lichtwelle-mit-paulo-coelho.html
Dieses Buch begleitet mich seit einigen Jahren und hat mir an einer meiner
Lebenskreuzungen einmal sehr gut getan, meinen Blick geklärt für
die Richtung in die ein Leben auch gehen kann.
Wie bei allen seinen Werke polarisiert Herr Coelho auch hier,
den einen ist er zu spirituell, den anderen zu massentauglich,
wieder andere stoßen sich an der Symbolik des "Kriegers" und 
dann gibt es ja immer auch noch die Menschen, die das gesamte Werk eines
Autors oder wahlweise Künstlers jeder Richtung in Frage stellen,
weil ihnen die politische Einstellung, die Lebensweise nicht passt,
oder er nicht ihren Werten konform lebt.
Ich finde man darf auch hier ruhig mal differenzieren.
Persönlich sprechen mich nicht alle Werke Coelhos an, aber ich fänd
es auch eher verwunderlich, wenn das so wäre.
Der Krieger des Lichts tut es immer noch.
Als ich gestern am späten Abend den Blog nach so langer Zeit las und
zunächst einmal darüber erstaunt, war, dass es Dinge im Leben gibt,
die sich ständig wiederholen - in meinem Leben nämlich - die Erinnerung
an Augenblicke, Menschen, Literatur, Musik, die einen erheblichen Einfluss
auf meine Lebenswege hatten und die genau dann wieder auf scheinbar zufällige
Weise in mein Blickfeld rücken. Nun war es also der Krieger des Lichts,
der sich mal wieder Zugang verschaffte und mich für einen Augenblick
gedanklich genau an die Wegkreuzung brachte, an der ich mich damals
vor mehr als 4 Jahren befand.
»Ich habe mich nie auf etwas eingelassen,
ohne nicht vorher einen Rückzug durchdacht zu haben.
Andererseits bin ich nirgendwo eingetreten mit der Absicht,
gleich wieder davonzurennen.«


Ich weiss nicht mehr, wie oft ich diese Zeile damals lesen musste,
immer wieder mit dem Gefühl, dass in diesen Worten so viel Wahrheit steckt,
bevor mir bewusst wurde wieviel sie mit mir zu tun haben und wie genau
sie meine Wahrheit treffen.

Falls ihr es noch nicht kennt und Lust habt auf eine Begegnung
mit Euch selbst, werft mal einen Blick ins Buch.
Viel Freude damit!

... übrigens: Krieger des Lichts erkennen einander am Blick! ;-)




Alles Liebe ~ Daniela




Donnerstag, 4. Februar 2016

~ Hätte, wäre, wenn & aber ~

Fasziniert von der Entwicklung der Menschen,
ihrer eigenen in dieser Welt, von der Wahl ihres Lebensraums
und angeregt durch die Begegnung mit Menschen,
lasse ich meine Gedanken einfach mal frei und frage mich,
was wenn alles anders wäre?
Was wenn wir einen anderen Weg eingeschlagen, einen anderen Lebensraum
gewählt hätten? Wo wären wir angekommen, woran möglicherweise gescheitert?
Was hätten wir getan, wie gelebt, wem wären wir begegnet und was
hätten wir daraus gemacht?
Welcher Gedanke wäre uns wohl in den Kopf geschossen, wenn
wir einen anderen Weg gewählt hätten, wenn wir uns von dort fragen
würden, was wenn wir einen anderen Weg eingeschlagen hätten,
vielleicht genau der, den wir heute leben und gehen?
Wer weiss das schon und wozu sollte es gut sein, sich solche Fragen zu
stellen, man lebt doch wie man lebt, oder?
Vielleicht ist das war und dennoch sind "wäre, hätte, wenn und aber" nicht
IMMER so blockierend, wie es die meisten Menschen gerne sehen würden.
Hin und wieder sollten wir uns eine solche Gedankenreise mal gönnen,
denn noch leben wir ja, können neue Wege wählen und wer weiss,
vielleicht fällt uns auf dieser Gedankenreise ja tatsächlich auf,
dass es da etwas gibt, das wir unbedingt erleben wollen, auch
oder gerade dann, wenn es nicht zu unserem Leben, zu unserem eingeschlagenen
Weg passt und möglicherweise finden wir auf diesem Wege sogar den Mut,
es dann auch tatsächlich zu tun und uns eben nicht dem "hätte, wäre, wenn  und aber"
Gedanken und den damit verbundenen Umständen zu ergeben.
Nichts ist statisch auf diesem Planeten.
Alles bewegt sich immer, warum also wir nicht?
Alles beginnt immer mit einem Gefühl, mit Gedanken,
machen wir uns diese Gedanken doch einfach mal,
anstatt uns ständig selbst zu begrenzen in dem was wir denken oder denken sollen,
nehmen wir doch einfach mal den Umweg durch Gedanken, die sich auf Anhieb nicht
gut anfühlen, schlagen wir dieses Rad, geben wir uns dem
Gedanken hin, dass auch alles ganz anders sein könnte und beginnen
wir damit, die Umstände zu gestalten, um diesem Ziel, das wir vielleicht finden,
der Freude, die uns möglicherweise begegnet auf dieser Gedankenreise zu folgen.
Auch & gerade dann, wenn der WellenSturm sich bereits mit den
Gedanken ankündigt, denn da wo der größte Widerstand in uns wahrnehmbar ist,
wo die Angst Mauern baut, genau da geht es hindurch, wenn wir WIRKLICH
unserer Freude folgen.


Alles Liebe ~ Daniela